Bildungsfreistellung nutzen

5 Tage bezahlt freistellen lassen.

Das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ermöglicht eine Freistellung von bis zu fünf Tagen im Jahr, für Auszubildende bis zu drei Tagen im Jahr, ohne Minderung von Entgelt oder Urlaub. Weitere Infos ergeben ich aus anhängendem Flugblatt. Bei Fragen gern an das Büro der IG Metall wenden.

12. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

ZF Achsgetriebe Gotha

Etwa 135 Beschäftigte der Spätschicht von ZF in Gotha folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 20 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

12. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

ZF Achsgetriebe Gotha

Etwa 180 Beschäftigte der Frühschicht von ZF in Gotha folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 12 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

11. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Benteler Automobiltechnik Eisenach

Etwa 90 Beschäftigte der Frühschicht von Benteler in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 12 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

10. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

BMW Fahrzeugtechnik Eisenach

Etwa 85 Beschäftigte der Frühschicht von BMW in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 13 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

8. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

Etwa 260 Beschäftigte der Spätschicht von Bosch in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 20 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

8. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

In den Tarifverhandlungen für die Thüringer Metall- und Elektroindustrie konnte bisher kein Ergebnis erreicht werden. Daher ruft die IG Metall zu Warnstreiks in den Betrieben zur Unterstützung der Tarifforderungen auf. Den Auftakt in unserer Region machten heute die Beschäftigten bei Bosch in Eisenach.

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung für 12 Monate sowie den Anspruch auf individuelle Verringerung der Wochenarbeitszeit mit Teilentgeltausgleich bei belasteten Arbeitszeiten oder für Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen.

15. Dezember | 2. Tarifverhandlung Metall-/Elektroindustrie Thüringen

Arbeitgeber riskieren "Getriebe-Schaden" in Tarifverhandlungen

In der zweiten Tarifverhandlung für die Thüringer Metall- und Elektroindustrie am 15. Dezember in Eisenach wollten die Arbeitgeber den tarifvertraglichen "Rückwärtsgang" einlegen. Sie wollen die Regelarbeitszeit ausweiten, dafür keine Zuschläge für Mehrarbeit mehr vergüten, eine vollumfängliche Verfügbarkeit der Beschäftigten erwarten und nehmen damit Mehrbelastungen und zunehmende Erkrankungen leichtfertig in Kauf.

Da die IG Metall mit der Reduzierung der Arbeitszeit und mehr Einfluss der Beschäftigten auf die individuelle Arbeitszeit im kompletten "Vorwärtsgang" für die Tarifbedingungen in Thüringen ist, riskieren die Arbeitgeber einen "Getriebe-Schaden" in den Tarifverhandlungen.

200 Euro pauschal für drei Monate plus 2 Prozent mehr Entgelt für weitere 12 Monate steht im totalen Widerspruch zu Konjunktur und Gewinnen. Auch den Arbeitgebern muss klar sein, dass das als "Angebot" völlig unzureichend ist.

13. Dezember | Spendenübergabe durch Ortsvorstand in Kälberfeld

1.755,49 Euro Spende an das Frauenhaus in Gotha

v.l.n.r.: Uwe Laubach (IG Metall), Claudia Kunzewitsch, Anja Wild, Thomas Steinhäuser (IG Metall)

Die IG Metall Eisenach hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung der IG Metall "Politik für alle – sicher, gerecht und selbstbestimmt“ 1.755,49 Euro an den Trägerverein „Frauen und Kinder in Not“ e.V. des Frauenhauses in Gotha gespendet. Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Ortsvorstandes erfolgte am 13. Dezember 2017 in Kälberfeld die Spendenübergabe an die Vorsitzende des Trägervereins, Claudia Kunzewitsch, sowie die Leiterin des Frauenhauses, Anja Wild.

681.241 Beschäftigte aus gut 7.000 Betrieben hatten sich bundesweit an der IG Metall-Befragung 2017 beteiligt. Aus der Region Westthüringen nahmen 1.584 Beschäftigte daran teil. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein soziales Projekt in der Region. Welches Projekt die Spende erhält, kann die IG Metall vor Ort entscheiden. Die Aufteilung der Spenden in die Regionen erfolgte nach Quotierungen.

9. Dezember | DGB-Bezirkskonferenz Hessen-Thüringen

DGB-Spitze neu gewählt

Am 9. Dezember fand die DGB Bezirkskonferenz Hessen-Thüringen statt. Die IG Metall Eisenach war vertreten mit Michael Lemm, Betriebsratsmitglied bei Bosch in Eisenach und Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Eisenach-Wartburgkreis, und mit Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.

Für die Thüringer Landesregierung sprach die stellvertretende Ministerpräsidentin, Heike Taubert (SPD), ein Grußwort.

Neu gewählt wurde Michael Rudolph, der bisherige DGB Regionsgeschäftsführer in Nordhessen, zum Bezirksvorsitzenden des DGB Hessen-Thüringen. Als stellvertretender Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen wurde der Thüringer Sandro Witt im Amt bestätigt.

 

 

5. Dezember | Bevollmächtigter spendet Sitzungsgelder

3 000 Euro private Spende übergeben

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, war bis Mitte 2017 als alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und zugleich Mitglied der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung tätig. Für diese ehrenamtlichen Funktionen erhielt er in diesem Jahr insgesamt 2 643 Euro Aufwandsentschädigungen.

Seit Übernahme der ehrenamtlichen Funktionen behält Steinhäuser diese Summe nicht für sich, sondern spendet einmal im Jahr das Geld an Vereine oder Akteure der Kinder- oder Jugendarbeit in unserer Region. In diesem Jahr spendete Steinhäuser an die Initiative "Gib niemals auf!" in Bad Salzungen. Die Übergabe der Spende erfolgte am 5. Dezember in der Förderschule "Paul Geheeb". Zwar sind die 2 643 Euro noch zu versteuern, doch hat Steinhäuser den Spendenbetrag auf glatte 3 000 Euro aufgerundet.

2. Dezember | Blockade der Arbeitgeber entrüstet unsere Vertrauensleute

2. Tarifverhandlung am 15. Dezember in Eisenach

Im Rahmen der Tarifbewegung für die Metall- und Elektroindustrie 2017/2018 luden die IG Metall Eisenach gemeinsam mit der IG Metall Suhl-Sonneberg die Vertrauensleute der tarifgebundenen Betriebe zur Vertrauensleutekonferenz am 2. Dezember nach Bad Tabarz ein. Nach der Berichterstattung aus der ersten Verhandlungsrunde am 22. November 2017 in Arnstadt waren die Metallerinnen und Metaller überaus entrüstet.

Die nächste Tarifverhandlung wird am 15. Dezember, 11 Uhr, in Eisenach stattfinden. Dazu rufen wir die Beschäftigten aus den Metallbetrieben in Thüringen zur Unterstützung einer verhandlungsbegleitenden Aktion auf. Zwar können wegen der bis 31. Dezember geltenden Friedenspflicht noch keine Streikmaßnahmen für diesen Tag aufgerufen werden, doch erwarten wir eine gute Beteiligung unserer Kolleginnen und Kollegen.

22. November | 1. Tarifverhandlung Metall-/Elektroindustrie Thüringen

Komplette Blockade der Arbeitgeberseite

"...lehnen wir grundsätzlich ab ..." oder "... lehnen wir absolut ab ..." oder "... unterschreiben wir auf keinen Fall ..." waren Erwiderungen der Arbeitgeber auf die Forderungen der IG Metall in der ersten Verhandlung für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen in Arnstadt.

Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent für 12 Monate sowie individuelle Rechtsansprüche für die Arbeitnehmer, die Wochenarbeitszeiten temporär auf bis 28 Stunden verkürzen zu können. Dafür fordert sie auch einen Teilentgeltausgleich für Beschäftigte in besonders belastenden Arbeitszeitsystemen sowie bei Kindererziehung und Pflege in der Familie. Daneben will die IG Metall in diesem Jahr auch die Frage der Angleichung der Tarifverträge an die westlichen Tarife angehen, sie will dafür eine »belastbare Verhandlungsverpflichtung« mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Thüringen abschließen.

14. November | IZOBLOK Ohrdruf

Ministerpräsident Ramelow zu Gast

Am 14. November besuchte der Thüringer Ministerpräsident, Bodo Ramelow (Die Linke), auf Einladung des Betriebsrats die IZOBLOK in Ohrdruf. Die Geschäftsführung stellte im Rahmen einer Betriebsversammlung die Pläne für die zukünftige Entwicklung am Standort vor. Die IZOBLOK Gruppe als börsennotiertes Unternehmen zeigte sich sehr zufrieden mit den Bedingungen in Thüringen und wies auch auf eine enge Zusammenarbeit mit der Universität in Ilmenau hin. Bodo Ramelow würdigte in seiner Rede das Engagement von IZOBLOK in Thüringen und verwies auf die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Thüringen und Polen, die dadurch weiter ausgebaut wurden. Leif Gentzel von der IG Metall Eisenach erklärte, dass es wichtig ist, dem Fachkräftemangel und der demographischen Entwicklung auf dem Thüringer Arbeitsmarkt mit guten Arbeitsbedingungen und der weiteren Anpassung des Lohn- und Gehaltsniveaus an die alten Bundesländer zu begegnen. Noch immer ist Thüringen Billiglohnland und verliert deshalb gut qualifizierte Arbeitnehmer. Der Ausbau der Tarifbindung ist eine weitere wichtige Voraussetzung. Bei einem anschließenden Betriebsrundgang informierte sich Bodo Ramelow über Technologien und Fertigungsmethoden in Ohrdruf.

4. November | Metall- und Elektroindustrie

Tarifauftaktveranstaltung in Zwickau

Der IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen eröffnete die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mit einem Auftakt am 4. November in Zwickau. Nach einer Demonstration vom Hauptbahnhof zur Stadthalle fand dann eine Kundgebung in der Stadthalle statt. Es sprachen unter anderen der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau, Stefan Kademann, der 1. Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, und der zuständige Bezirksleiter, Olivier Höbel.

Auch Kolleginnen und Kollegen aus der Region Eisenach waren mit dem Bus nach Zwickau angereist und nahmen an der Veranstaltung teil.

3. November | Insolvenz der Rege Motorenteile

Verkauf an ausländischen Investor wahrscheinlich

Die Verhandlungen zum Verkauf des operativen Geschäftsbetriebes der Rege Motorenteile sind mit einem Investor jetzt soweit voran gekommen, dass der Übergang zum neuen Jahr erfolgen könnte. In den kommenden Tagen werden ein möglicher Kaufvertrag schussverhandelt und erforderliche behördliche Genehmigungen eingeholt. Einigkeit besteht darüber, dass der Verkauf aller drei Produktionsstandorte mit allen Beschäftigten und zu unveränderten tarifvertraglichen Bedingungen erfolgen soll.

24. Oktober | Tarifkommission Metall-/Elektroindustrie

6 Prozent mehr Geld und Arbeitszeiten, die zum Leben passen

Am 24. Oktober stellten die Tarifkommissionen des Bezirks Mitte der IG Metall (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) die Weichen für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Das Forderungspaket, dem die Tarifkommissionen zugestimmt haben, umfasst im Einzelnen folgende Punkte:

• eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent für zwölf Monate,

• einen Rechtsanspruch für jeden Beschäftigten auf Reduzierung der individuellen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für eine Zeitdauer von bis zu 24 Monaten,

• für Beschäftigte in belastenden Arbeitszeitmodellen einen tarifdynamischen Zuschuss in Form eines Festbetrags von 750,- Euro pro Jahr, soweit die Arbeitszeit um 10 Tage pro Jahr oder mehr verkürzt wird,

• für Beschäftigte, in deren Haushalt Kinder unter 14 Jahren leben oder die pflegebedürftige Familienangehörige haben, einen tarifdynamischen Zuschuss in Form eines Festbetrags von 200,- Euro pro Monat, soweit die wöchentliche Arbeitszeit um 3,5 Stunden oder mehr reduziert wird.

Darüber hinaus strebt die IG Metall Regelungen zum Personalausgleich für die Umsetzung der individuellen Wahloption auf Arbeitszeitreduzierung an. Dazu fordern die Tarifkommissionen für Auszubildende einen vergüteten freien Tag je Prüfungstag zur Prüfungsvorbereitung. Für das Tarifgebiet Thüringen verlangt die IG Metall zudem eine belastbare Verhandlungsverpflichtung für einen Prozess zur Angleichung der Entgelte, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen.

11./12. Oktober | Erfahrungsaustausch in Kerspleben

AGA-Arbeit in Thüringen

Die sechs Geschäftsstellen der IG Metall in Thüringen trafen sich, der langjährigen Tradition folgend, vom 11. bis 12. Oktober 2017 zum jährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr folgten wir der Einladung der IG Metall Erfurt nach Erfurt-Kerspleben. Referenten waren eingeladen zu den Themen: Wie geht es weiter mit den Gewerkschaften nach der Bundestagswahl (Sandro Witt – stellvertretender Vorsitzender im DGB Hessen-Thüringen), zum Thema: Gesundheitspolitik (AOK-Plus) und einen Referenten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Ausführungen „Angleichung der Ost– an Westrente“.

Es wurde aber auch die gemeinsame Zeit genutzt, um über die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) aus den verschiedenen Regionen Thüringens zu berichten und sich dazu auszutauschen.

9./10. Oktober | JAV-/BR-Kongress in Fulda

Mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen dabei

„Selbstbestimmt.mitbestimmt.solidarisch.“ war das Motto des Kongresses am 9. und 10. Oktober in Fulda, zu dem mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland mit 17 IG Metallerinnen und Metallern aus Thüringen angereist waren.

Es wurde in acht verschiedenen Foren unter anderem zu den Themen „Arbeitszeit für junge Beschäftigte“, „Duales Studium“ oder „Ausbildung im Betrieb checken und verbessern“ intensiv gearbeitet.

Am nächsten Tag diskutierten die Kongressteilnehmenden insbesondere über Anforderungen und Erfahrungen in der Begleitung von jungen Beschäftigten, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Mitunter sichert ein Tarifvertrag der IG Metall die Übernahme. In anderen Betrieben jedoch nicht.

Preh Car Connect Dippach

Bis zu plus 13,4 Prozent bis Ende 2018

Erstmals führte die IG Metall Entgeltverhandlungen mit Preh in Dippach, vormals TechniSat. Mit dem Verhandlungsergebnis wurde vereinbart, dass es eine überproportionale Erhöhung der unteren Entgeltgruppen gibt. Für die unterste Entgeltgruppe steigen die Entgelte zum 01. September 2017 um 4,4 Prozent, zum 01. November 2017 um weitere 5,1 Prozent und zum 01. November 2018 um 3,9 Prozent. Die anderen Entgelte erhöhen sich zum 01. November 2017 und 01. November 2018 jeweils um 3 Prozent. Für 2019 wurde die Flächentarifvertragserhöhung puls ein Prozent definiert. Des weiteren wurde eine Festschreibung des Urlaubsgeldes und Weihnachtsgeldes in Höhe von jeweils 50 Prozent eines Monatsentgeltes vereinbart.

24. September | Bundestagswahl

Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert !

"Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen." (Thomas Jefferson, 1743–1826, US-Präsident).

Die IG Metall Eisenach ruft zur Teilnahme an der Bundestagswahl auf. Gerade für Beschäftigte sind verlässliche und gute Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber unverzichtbar. Gutes Leben und gute Arbeit sind ohne Schutz vor Ausbeutung und Unterdrückung undenkbar. Zudem haben Gewerkschaften auch sozialpolitisch und gesellschaftlich Forderungen an die Bundespolitik formuliert. Deshalb haben es die Menschen selbst in der Hand, durch ihre Stimmen am Wahltag ihre eigene Zukunft mitzugestalten und zu verbessern. Die IG Metall spricht keine Wahlempfehlung für eine bestimmte Partei oder eine bestimmte Person aus. Wir wollen am Wahlsonntag eine arbeitnehmerfeindliche Koalition verhindern. Dafür braucht es jede Stimme. Wir fordern alle auf, überhaupt zur Wahl zu gehen und keine Stimme an Nazis und Rechtspopulisten zu geben.

9. September | Wandertag der IG Metall

Ich wand're ja so gerne ...

Auf Schuster's Rappen führte uns der inzwischen 8. Familienwandertag der IG Metall am 9. September durch das Schortetal bei Ilmenau. Nach dem Treffen in Ilmenau starteten wir durch zum Besucherbergwerk »Volle Rose«. Dort fuhren wir mit einer Besucherbahn zunächst durch die umliegende Landschaft. Anschließend fuhre wir in den ehemaligen Stollen ein. Musikalisch begleitet wurden wir durch Dieter Löffler auf dem Horn.

Im Schortetal befanden sich einst viele Bergwerksstollen, in denen vor allem Flussspat und Mangan abgebaut wurden. Das heutige Bergwerk »Volle Rose« wurde 1991 stillgelegt. Es ist heute als Schaubergwerk hergerichtet und für Besucher geöffnet. Zur Stärkung kehrten wir in die Gaststätte »Zur Schortemühle« ein. Es war wieder ein tolles Erlebnis in unserem schönen Thüringen. Viele freuen sich bereits auf den dann bereits 9. Familienwandertag im kommenden September.

2. September | Jubilarehrung in Eisenach

299 Jubilare geehrt

Wenn Kolleginnen und Kollegen lange Jahre Mitglied der IG Metall sind, ehren wir diese Jubilare besonders. In diesem Jahr konnten wir insgesamt 299 Jubilaren für langjährige Mitgliedschaft danken und sie beglückwünschen.
Insgesamt ehrten wir 14.840 Jahre Mitgliedschaft. Davon sind 111 Mitglieder seit 40 Jahren Mitglied der Gewerkschaft, 100 Kolleginnen und Kollegen blicken auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück, 76 Mitglieder sind bereits seit 60 Jahren Gewerkschaftsmitglied und 12 Mitglieder erreichen in diesem Jahr 70 Jahre Mitgliedschaft. Drei von ihnen waren zur Jubilarveranstaltung anwesend (Foto v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser, Siegmund Keck, Rudi Pfeiffer, Ernst Wallum, Uwe Laubach). Nach den Reden der beiden Bevollmächtigten, Thomas Steinhäuser und Uwe Laubach, bestand für alle die Möglichkeit der Besichtigung des Museums Automobile Welt in Eisenach. Zu den Jubilaren zählten auch einige der ehemaligen Beschäftigten des AWE Automobilwerkes Eisenach. Der besondere Ort für die diesjährige Jubilarehrung kam besonders gut an.

1. September | TVS Supply Chain Solutions Eisenach

Plus 6 Prozent in zwei Stufen

Am 24. Juli 2016 übernahm TVS die Logistikaufgaben bei Opel Eisenach von der Firma Schnellecke. Dadurch verlor der bis dahin geltende Haustarifvertrag seine kollektive Bindung. Im August konnte ein neuer Tarifvertrag vereinbart werden. Zum 01. August 2017 erhöhen sich die Entgelte um 2,55 Prozent, zum 01. April 2018 um weitere 3,45 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018.

1. September | Tariferhöhung in Thüringen

Mehr Geld für die Beschäftigten im Kfz-Gewerbe

Zum 1. September 2017 erfolgt eine Tariferhöhung um 2,9 Prozent. In einer zweiten Stufe zum 1. Oktober 2018 steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um weitere 2,9 Prozent. Damit steigen die Entgelttabellen um insgesamt 5,8 Prozent.

Leider gilt der Tarifvertrag in vielen Autohäusern in Südthüringen noch nicht. Das können wir nur gemeinsam ändern.

1. September | Gothaer Fahrzeugtechnik

2. Stufe der Tariferhöhung

Erst in der fünften Verhandlung am 20. Februar 2017 gelang der Durchbruch. Zuvor folgten die Beschäftigten allen drei Aufrufen der IG Metall zu massiven Warnstreiks. Nach der ersten Tariferhöhung ab Februar diesen Jahres um 2,7 Prozent, folgt nun die zweite Stufe der Tariferhöhung um weitere 2,4 Prozent ab September 2017. 

1. September | IZOBLOK Ohrdruf

2. Stufe der Tariferhöhung

Zum 1. September 2016 wurde nach Einigung zwischen der IG Metall Eisenach und der Geschäftsleitung von IZOBLOK Ohrdruf (vormals SSW Pearlfoam) erstmals für die Beschäftigten ein Haustarifvertrag eingeführt. Der Betrieb ist ein Automobilzulieferer, bei welchem rund 220 Mitarbeitende beschäftigt werden.

Mit dem Haustarifvertrag wurde eine Eingruppierung der Tätigkeiten nach transparenten Merkmalen vorgenommen. Weiter wird sichergestellt, dass das Entgelt funktionsübergreifend steigt. Zugleich wurden die Ausbildungsvergütungen spürbar angehoben. In einer zweiten Stufe steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen ab 1. September 2017 um 2,5 Prozent. Das ist ein tolles Ergebnis.

31. August | Wutha-Farnroda

Betriebsratswahl bei Petkus in Wutha-Farnroda abgeschlossen

v.l.n.r.: Raymond Hasse (IG Metall), Jens Böse (BR-Vorsitzender), Lina Renz, Mario Kuschmann, Wilfried Hameister, Florian Kaiser, Steffen Vallay, Sascha Riemer

Die Petkus Technologie GmbH in Wutha-Farnroda wurde bereits im Jahre 1852 als weltweit erster Produzent mechanischer Reinigungstechnik für Saatgut gegründet. Heutzutage umfasst das Produktionsspektrum Futtermittel-Werke, Saatgutaufbereitung und Getreidetechnologien. Bis Anfang 2017 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Wir leiteten eine Betriebsratswahl ein. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wählten sich die 194 Beschäftigten am 17. August 2017 ihren 7-köpfigen Betriebsrat. In der konstituierenden Sitzung des Betriebsrats am 31. August 2017 wurde Jens Böse zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung.

Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

26. August | Traditionelles Sommerfest

Spaß und Spannung auf dem Hof der IG Metall

Das bereits traditionelle Sommerfest fand am 26. August auf dem Hof der IG Metall Eisenach statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren unserer Einladung bei gutem Wetter gefolgt. Für Essen und Trinken war gesorgt. Zusätzlich hatten verschiedene Kolleginnen und Kollegen Kuchen gebacken.

Wir luden auch wieder dazu ein, Lose für unsere Tombola zu ziehen. Dabei kamen insgesamt 350 Euro Spende für das Kinderhospiz Tambach-Dietharz zusammen.

26. August | DGB Kreisdelegiertenkonferenz in Eisenach

Konstituierung des DGB-Kreisvorstandes Wartburgkreis-Eisenach

v.l.n.r.: Michael Lemm, Günther Zippe, Jürgen Putzke, Sigurd Hoppe

Am 26. August 2017 fand in Eisenach die DGB Kreisdelegiertenkonferenz des DGB Wartburgkreis-Eisenach statt. Der bisherige Vorsitzende Jürgen Putzke (EVG) trug den Bericht zur Arbeit des DGB Kreisverbandes vor. Viele Aktivitäten wurden im Wartburgkreis und Eisenach durch den DGB und seine Gewerkschaften realisiert. 1. Mai, Internationaler Frauentag, Aktivitäten gegen Rechts und viele Stichworte mehr wurden dabei benannt.

Anschließend wurde ein neuer Kreisvorsitzender gewählt. Einziger Kandidat war Michael Lemm (IG Metall). Er erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen der Delegierten. Herzlichen Glückwunsch!

Der Konferenz lag ein inhaltlicher Antrag vor. Einstimmig stimmten die Delegierten für die Wiedereinführung der traditionellen Mainelken. Diese wurden in diesem Jahr zu Gunsten von Metall-Pins nicht mehr angeboten.

Die ausscheidenden, langjährigen Aktiven im DGB in der Region, Sigurd Hoppe (IG Metall) und Günther Zippe (IG Metall), wurden geehrt und verabschiedet.

16. August | Kassel

Bundessozialgericht stärkt Ehrenamt.

Das Bundessozialgericht (BSG) hatte heute über die Frage zu entscheiden, ob für einen Kreishandwerksmeister, der für sein Ehrenamt eine jährliche pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 6500 Euro erhält, Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden müssen? Die Kasseler Richter stellten klar, dass Ehrenamt grundsätzlich beitragsfrei bleibe (Aktenzeichen B 12 KR 14/16 R).

In ganz vielen Bereichen engagieren sich Menschen ehrenamtlich. Sie bringen ihre Zeit und Energie ein. Vielfach erfolgt dafür gar keine oder nur eine geringe Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten und dergleichen. Ob im Sportverein, der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung, in gesellschaftlichen Projekten oder eben dem Handwerk sind viele Aktivitäten ohne ehrenamtliches Engagement nicht realisierbar. Daher begrüßt die IG Metall Eisenach die heutige Entscheidung vom BSG zur Sozialversicherungsfreiheit für Aufwandsentschädigungen. Klar formulierte der Senat die Aufforderung an den Gesetzgeber, in dieser Frage Klarheit zu schaffen. Klarheit würden wir uns zugleich wünschen für die einheitliche steuerliche Behandlung von Aufwandsentschädigungen. Während für beispielsweise Bezüge im Sportverein ein steuerlicher Freibetrag geltend gemacht werden kann, erkennen die Finanzbehörden diesen Freibetrag für Bezüge aus der Selbstverwaltung der Sozialversicherungen nicht an. Diese Ungleichbehandlung für Ehrenamt muss geändert werden.

1. August | Neues Ausbildungsjahr

Jugendliche suchen sich Ausbildungsbetrieb aus

Das Berufsausbildungsjahr beginnt in Thüringen zum August eines Jahres. Der individuelle Ausbildungsbeginn kann davon abweichen und wird sich zumeist an den Schulferien orientieren. Teilweise konnten Betriebe nicht alle geplanten Ausbildungsplätze besetzen. Das folgt einerseits aus der zu geringen Zahl von Schulabgängern, die sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden. Aber es liegt vielfach auch am konkreten Angebot des Ausbildungsbetriebes. Rechnerisch stehen in Thüringen in diesem Jahr pro Bewerbung 1,29 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Regional gibt es in Thüringen durchaus Unterschiede. In der Agentur für Arbeit Suhl ist die Stellen-Bewerber-Relation mit 1,25 im Durchschnitt Thüringens. Spitzenreiter in Thüringen ist die Agentur für Arbeit Jena mit einem Faktor von 1,43 Stellen je Bewerbung. Den geringsten Faktor weist die Agentur für Arbeit Gotha aus mit 1,09 Stellen je Bewerbung. Der Anteil ausländischer Bewerber ist leicht auf 3,5 Prozent gestiegen.

Kümmerliche Ausbildungsvergütungen, zweifelhafte Ausbildungsqualität und völlige Unklarheit über Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung sprechen niemanden an. In Betrieben hingegen, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie angewendet wird, erhalten Auszubildende, die Mitglied der IG Metall sind, im ersten Ausbildungsjahr 946 Euro brutto im Monat. Zudem sind 30 Arbeitstage Urlaub, also 6 Wochen pro Jahr, und beispielsweise auch zusätzliches Urlaubsgeld und Sonderzahlung geregelt. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tarifvertraglich gesichert. Damit wissen die Jugendlichen schon heute, wie es im Sommer 2020 oder im Februar 2021 weiter gehen wird. Das spricht Jugendliche an. Und so können Ausbildungsstellen auch besetzt werden.

20. Juli | TVS Supply Chain Solutions GmbH

"Alle Räder stehen still ...

... wenn dein starker Arm es will." (Georg Herwegh im Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein)

Und auch die Produktionsbänder des automobilen Endproduzenten stehen still, wenn sich die Beschäftigten des Zulieferers TVS in Eisenach mit einem Warnstreik um ihre Entgelte kümmern. So geschehen heute am 20. Juli.

Nach drei Stunden Warnstreik wurden die parallelen Tarifverhandlungen ohne Ergebnis erneut vertagt. Obwohl zu den heutigen Verhandlungen extra ein Vertreter der britischen Muttergesellschaft aus England angereist war, gelang kein Durchbruch.

Bundestagswahl 2017

Wen soll ich wählen? Besser nicht die AfD !

Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Viele Jugendliche sind als Erstwähler zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. „Wen soll ich wählen?“, fragen sich viele Erstwähler, aber auch andere Wählerinnen und Wähler. Für Jugendliche und insbesondere Erstwähler in Thüringen bot die IG Metall vom 14. bis 16. Juli 2017 einen Workshop zur Bundestagswahl in Saalfeld an.

Junge Metallerinnen und Metaller setzten sich aktiv mit den Wahlprogrammen von Union, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD. Überrascht waren die Jugendlichen, dass von diesen Parteien allein die Union ein Wahlprogramm ohne Legitimation durch einen Bundesparteitagsbeschluss vorlegte. Aber die Frage, ob, und wenn ja warum, in der Union Angst vor dem eigenen Souverän Parteitag bestehen mag, wurde nicht weiter vertieft. Die geringste Übereinstimmung mit unseren Forderungen fanden wir im Wahlprogramm der AfD. Die selbsternannte Alternative für Deutschland ist keinesfalls eine Alternative für Jugendliche und schon gar nicht für Gewerkschafter, weder in Deutschland noch Europa.

Tarifbindung. Betriebliche Mitbestimmung. Arbeitszeit: Im Wahlprogramm der AfD nicht enthalten. Keinerlei Aussage. Zentrale Themen und Erwartungen der IG Metall und ihrer zahlreichen Mitglieder, auch der Erstwähler, werden nicht behandelt.

Wir sind viele. Wir sind eins.

1. Mai 2017

Der DGB veranstaltete gemeinsam mit der IG Metall und den anderen Gewerkschaften mehrere Kundgebungen am 1. Mai. Bei strahlendem Sonnenschein folgten viele Kolleginnen und Kollegen, teils mit ihren Familien, dem Maiaufruf. Alle Veranstaltungen in unserer Region verliefen friedlich.

Nach der Demonstration ab Hauptbahnhof fand die Maifeier in Eisenach statt. Es sprachen Michael Lemm vom DGB Kreisverband und Kai Christ, Landesvorsitzender der GdP in Thüringen. Zudem sprach Heike Werner (Die Linke), Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen.

In Gotha sprach Fabian Wagner vom DGB aus Frankfurt. Danach umrahmte das Jugendmusikorchester der städtischen Musikschule die Maifeier.

29. März | Arbeitsmarktkonferenz in Eisenach

Wie entwickelt sich die Industrieregion Westthüringen ?

Die Zukunft des Automobilstandortes Westthüringen im Zusammenhang mit dem langfristigen Umbau hin zur Elektromobilität und deren Auswirkung auf Betriebe und Beschäftigte stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Dazu konnten wir den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow (Die Linke), sowie unseren IG Metall-Bezirksleiter, Jörg Köhlinger, begrüßen. Zu Gast war auch die Oberbürgermeisterin von Eisenach, Katja Wolf (Die Linke).

Jörg Köhlinger stellte zu Beginn die Situation der Automobil- und Zulieferregion Westthüringen aus Sicht der IG Metall dar. Eine Standortbestimmung des derzeitigen Entwicklungsstandes und notwendige Maßnahmen aus Sicht der Landesregierung nahm im Anschluss Bodo Ramelow vor. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Einschätzungen über die Auswirkungen der Elektromobilität bezüglich der Beschäftigungssituation in den Automobil- und Zulieferunternehmen sehr unterschiedlich beurteilt wurden.

27. März | São Paulo - Brasilien

Bevollmächtigter traf Ex-Staatspräsident Lula

Im Rahmen einer Studienreise traf der IG Metall-Bevollmächtigte, Thomas Steinhäuser, den Metallgewerkschafter, Politiker und Staatspräsidenten Brasiliens 2003 bis 2010, Luiz Inácio Lula da Silva, in São Paulo.

Lula war einst selbst Vorsitzender einer Metallgewerkschaft in Brasilien. Vermutlich wird er für die Arbeiterpartei PT (Partido dos Trabalhadores) erneut als Spitzenkandidat für die Wahlen im kommenden Jahr aufgestellt.

Im über zweistündigen Gespräch tauschten sie sich über internationale Solidarität, politische und gewerkschaftliche Arbeit in beiden Ländern sowie die anstehenden Bundestagswahlen 2017 in der Bundesrepublik und die Präsidentschaftswahlen 2018 in Brasilien aus.

365 Frauentage im Jahr

Internationaler Frauentag am 8. März

Die IG Metall Eisenach gratuliert allen Frauen zum Internationalen Frauentag am 8. März. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Am 8. März 1917 – nach dem damals in Russland verwendeten julianischen Kalender der 23. Februar – streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen der armen Stadtviertel auf der Wyborger Seite und lösten damit die Februarrevolution aus. Zu Ehren der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.

Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund laden wir am 8. März zum Kinoerlebnis ein, um 18 Uhr im Theater am Markt Eisenach (TAM), Goldschmiedenstraße 12, 99817 Eisenach. Wir bitten um vorherige Anmeldung im Büro der IG Metall.

7. Juni 2016: konstituierende Delegiertenversammlung

Neues "Parlament" der IG Metall Eisenach nahm Arbeit auf

Alle vier Jahre führt die IG Metall bundesweit Organisationswahlen durch. Anfang 2016 werden die Wahlfunktionen innerhalb der IG Metall neu bestätigt oder besetzt. In Westthüringen fanden im Januar und Februar 2016 zahlreiche Versammlungen zur Wahl der Delegierten für die Delegiertenversammlung statt. Die Delegiertenversammlung ist das „Parlament“ der IG Metall vor Ort. Viermal pro Jahr tritt das höchste beschlussfassende Gremium der IG Metall Eisenach zusammen. Insgesamt entscheiden 65 Delegierten über die strategische, inhaltliche und operative Vorgehensweise der IG Metall Eisenach.

In der konstituierenden Delegiertenversammlung am 7. Juni 2016 fand in Wutha-Farnroda der Abschluss der Wahlhandlungen für die Wahlperiode 2016 bis 2019 statt. Es wurden die Bevollmächtigten als Geschäftsführer der IG Metall Eisenach sowie der Ortsvorstand gewählt:

Im Amt bestätigt wurden Uwe Laubach als 1. Bevollmächtigter und Kassierer sowie Thomas Steinhäuser als 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.  

Weiter wurden 13 Beisitzer/innen in den Ortsvorstand der IG Metall Eisenach gewählt. Ihm gehören nun an (Foto v.l.n.r.): Thomas Steinhäuser, Martina Pracht (Opel), Steffen Zucker (GFT), Uwe Laubach, Andreas Starkoff (Mitec), Jens Sieder (Lear), Astrid Fettien (Rege), Sebastian Habedank (Benteler), Manfred Hornaff (ZF Gotha), Uwe Eichelbaum (EJOT Tambach-Dietharz), Christianne Napierski(Trucklite), Ralf Helbig (Bosch), Bernd Lösche (Opel), Olaf Kämpfer (Schmitz Cargobull). Zudem gehört Christine Herrmann zum Ortsvorstand (nicht im Bild).

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