11. Dezember | Tarifgespräche für die ostdeutschen Tarifgebiete ohne Ergebnis

Keine Weiterführung der Gespräche mit den Arbeitgebern

Nach einem Verhandlungsprozess seit eineinhalb Jahren und insgesamt elf Verhandlungstagen im Jahr 2019 haben die Tarif- und Verhandlungskommissionen der Metall- und Elektroindustrie der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen beschlossen, den Verhandlungsprozess über die Einführung einer 35-Stundenwoche im Osten nicht weiterzuführen.

Die Arbeitgeber wollen die Schutzfunktion des Tarifvertrages deregulieren und die Verantwortung den Betriebsräten aufbürden, bis hin zum Eingriff in bestehende Entgelttabellen. Der Vorschlag der Arbeitgeber beinhaltet den Angriff auf bestehende Erholungspausen, im Schichtbereich bis hin zur völligen Abschaffung.

Das ist keinerlei Basis für einen anzustrebenden Kompromiss.

6. Dezember | Nikolaus-Aktion der IG Metall Eisenach

Hohoho ... 35 Wochenstunden sind genug !

Seit vielen Jahren ist der Nikolaustag ein politischer Aktionstag der IG Metall-Jugend, der dezentral organisiert und ausgestaltet wird. In der Eisenacher Karlstraße wurden die IG Metall-Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder durch Mitglieder der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit AGA und des Ortsfrauenausschusses OFA unterstützt. Sie informierten Passantinnen und Passanten über unser Ziel, die 35-Stunden-Woche endlich tarifvertraglich durchzusetzen und umzusetzen. Dafür hatten die Beteiligten im Vorfeld Plätzchen gebacken, die als "Freizeit-Plätzchen" für weniger tarifvertragliche Arbeitszeit neben einem Flugblatt als Ansprache dienten.

In zahlreichen angeregten Gesprächen gab es sehr viel Unterstützung und Zustimmung zur Forderung der IG Metall durch Menschen aus Eisenach, der Umgebung und Touristen aus der Ferne.

4. Dezember | Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie Thüringen

4,4 Prozent mehr Geld in zwei Stufen

Die IG Metall und der Verband der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Bayern-Thüringen e. V. haben für die Beschäftigten in den Betrieben der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Thüringen die Steigerung der Löhne und Gehälter ab 1. Januar 2020 um 2,6 Prozent und ab 1. Januar 2021 um weitere 1,8 Prozent vereinbart. Für die Monate Oktober bis Dezember 2019 erhalten die Beschäftigten pauschal 150 Euro, Auszubildende 75 Euro, zahlbar mit der Entgeltabrechnung für Januar 2020. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen je nach Ausbildungsjahr überproportional zwischen 7,6 und 11 Prozent.

Die neuen Tarifverträge sind erstmals wieder zum 31. August 2021 kündbar.

1. Dezember | JD Norman Germany GmbH

Insolvenzverfahren ist eröffnet

Die JD Norman Germany GmbH ist ein Systemanbieter im Bereich der mechanischen Bearbeitung und Montage von komplexen Bauteilen. 1987 gegründet gibt es heute zwei Standorte in Eisenach und Witzenhausen. Zur Produktpalette gehören Zylinderköpfe, Kurbelgehäuse, Pleuel, Getriebegehäuse, Common Rail Verteilersysteme und Pumpengehäuse. Beschäftigt werden etwa 700 Beschäftigte in beiden Werken.

Am 2. Oktober 2019 bestellte das Insolvenzgericht Meiningen einen vorläufigen Insolvenzverwalter für die JD Norman Germany in Hörselberg-Hainich (Az.: IN 152/19). Beauftragt wurde Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle. Das Insolvenzverfahren wurde durch Beschluss des Insolvenzgerichtes Meiningen am 1. Dezember 2019 eröffnet.

Intensiv werden aktuell Investoren gesucht, welche die Rege Motorenteile übernehmen. Dabei sollen beide Standorte im laufenden Geschäftsbetrieb übernommen und fortgeführt werden. Erste Interessenbekundungen gingen ein.

25. November | Sozialtarifvertrag bei Autotest Eisenach abgeschlossen

Dreimal JA durch die IG Metall-Mitglieder

Nach Ankündigung der Betriebsschließung der Autotest Eisenach verhandelte die IG Metall Eisenach seit August mit dem Arbeitgeber um Abfindungen. Von Beginn an forderte die IG Metall eine Garantie der Eigentümerin von Autotest Eisenach für die Abfindungen.

Erst am 25. November legte die Eigentümerin von Autotest Eisenach die erforderliche Zusage vor. Damit kam der Abschluss des Sozialtarifvertrages zustande. Die IG Metall-Mitglieder stimmten dreimal mit JA dazu: Ja, für den Sozialtarifvertrag. Ja, für die Einstellung von Arbetskampfmaßnahmen. Ja, für die Beendigung der arbeitsgerichtlichen Verfahren.

Gemäß Sozialtarifvertrag erhalten die Mitglieder der IG Metall eine Abfindung von 0,5 Bruttomonatsverdiensten pro Beschäftigungsjahr, wenn das Arbeitsverhältnis je nach Beschäftigungsdauer zwischen Januar und April 2020 beendet wird. Die 42 Beschäftigten, die mit Hilfe der IG Metall gerichtlich gegen die Kündigungen vorgegangen waren, erhalten jeweils 1.000 Euro extra zur Abfindung hinzu. Zudem verschiebt sich ihr individuelles Ausscheiden um einen Monat nach hinten unter Fortzahlung der Bezüge.

22.-23. November | Klausur der Frauen-Ausschüsse

Frauenpower der IG Metall in Thüringen

Am 22.-23. November trafen sich IG Metall-Frauen aus allen sechs Geschäftsstellen der IG Metall Thüringens in Jena zum Erfahrungsaustausch. Bereits seit 2009 findet einmal jährlich ein solches Treffen statt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto: Körpersprache und Wirkung der Frau.

Es ist beeindruckend, wenn die Frauen aus ihrer Gewerkschaftsarbeit in den Regionen berichten. Mit viel Engagement und Verbindlichkeit werden Themen angepackt und umgesetzt. Vielen Dank unseren tollen Frauen!

14. November | Wieder ein Betriebsrat mehr in Thüringen

Erstmals Betriebsratswahl bei Hydro Building Systems Gerstungen

Die Hydro Building Systems GmbH produziert unter dem Markennamen Wicona Fassaden, Fenster, Türen und Schiebesysteme. Bis Ende Oktober 2019 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wurde die Betriebsratswahl eingeleitet. Am 22. Oktober 2019 waren die 101 Beschäftigten aufgerufen, erstmals ihren 7-köpfigen Betriebsrat zu wählen. An der hohen Wahlbeteiligung von 86 Prozent ist das Interesse der Belegschaft deutlich erkennbar. Inzwischen fand auch die konstituierende Sitzung des neugewählten Betriebsrats statt. Patrick Schein wurde zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt, Steven Schein zum stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung. Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

Im Bild v.l.n.r.: Ronald Hamann, Raymond Haße (IG Metall), Ronny Hanke, Patrick Schein, Steven Schein, David Tümper, Jessica Hartung, Markus Schütz

14. November | Betriebsschließung Autotest Eisenach

Verhandlung für 18. November abgestimmt

Nach Ankündigung der Betriebsschließung der Autotest Eisenach nahm die IG Metall Eisenach im August Gespräche mit dem Arbeitgeber auf. Diese wurde im September in formale Tarifverhandlungen überführt. Ziel ist der Abschluss eines Sozialtarifvertrages über Abfindungen für den Verlust der Arbeitsplätze. Zugleich geht es um eine Absicherung dieser Ansprüche gegen Ausfall.

Nachdem am 17. Oktober Eckpunkte einer Tarifeinigung verabredet werden konnten, sagte der Arbeitgeber seitdem alle weiteren Termine mit der IG Metall zunächst ab. Deswegen rief die IG Metall am 11. und am 13. November zu insgesamt drei Warnstreiks auf. Die Beschäftigten folgten den Aufrufen der IG Metall und beteiligten sich kämpferisch an den Warnstreiks.

Nun sagte der Arbeitgeber einen nächsten Verhandlungstermin für den 18. November zu. Wir erwarten seitens der IG Metall nun einen Tarifabschluss.

8. November | Curitiba - Brasilien

Ex-Staatspräsident Lula aus Haft entlassen.

Im Rahmen einer Studienreise traf der IG Metall-Bevollmächtigte, Thomas Steinhäuser, den Metallgewerkschafter, Politiker und Staatspräsidenten Brasiliens 2003 bis 2010, Luiz Inácio Lula da Silva, in São Paulo.

Lula war einst selbst Vorsitzender einer Metallgewerkschaft in Brasilien. Politische Gegner sorgten in Kumpanei mit einer motivierten Gerichtsbarkeit dafür, dass Lula am 8. April 2018 in der südbrasilianischen Millionenstadt Curitiba inhaftiert wurde. Damit war dem aussichtsreichsten Kandidat für die Präsidentschaftswahl im September 2018 die Kandidatur versperrt. Lula lag bis dahin uneinholbar mit absoluter Stimmenmehrheit in allen Umfragen vorn.

Da die gegen ihn bisher zweifelhaft ergangenen Urteile nicht rechtskräftig sind und nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden konnten, musste Lula nun auf freien Fuß entlassen werden. Jubelnd wurde er von Anhängern in Curitiba empfangen. Landes- und weltweit ist die Freude groß.

7. November | Verkauf der Mitec Eisenach

IG Metall begrüßt den Erhalt des Betriebes

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Mitec Eisenach am 1. Februar war die Zukunft des Betriebes noch völlig offen. Fieberhaft kämpften seitdem die Insolvenzverwaltung, IG Metall, Betriebsrat und Belegschaft um den Erhalt des Betriebes. Angesichts der Flaute in der Automobil- und Zulieferindustrie stehen mögliche Investoren nicht gerade Schlange bei Unternehmensverkäufen in dieser Branche.

Die Übernahme von Mitec durch die US-amerikanische AAM-Gruppe erhält den Betrieb, wenn auch erneut verkleinert. Etwa 260 Beschäftigte erhalten eine neue Perspektive. Jedoch scheiden weitere 180 Beschäftigte in eine Transfergesellschaft aus.

23. Oktober | Mindestentgelt in den Elektrohandwerken

Allgemeinverbindlichkeit ab 1. Januar 2020

Den Tarifvertrag über ein Mindestentgelt in den Elektrohandwerken vom 17. Januar 2019 zwischen dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke und der IG Metall wurde am 23. Oktober vom Tarifausschuss des zuständigen Bundesministeriums für allgmeinverbindlich erklärt.

Damit finden die Tarifbestimmungen zwingend auf alle Beschäftigten in tarifgebundenen, aber auch nicht tarifgebundenen Betrieben Anwendung. Demnach beträgt bundeseinheitlich ab 1. Januar 2020 der Bruttostundenlohn mindestens 11,90 Euro. Dieser Mindestlohn steigt danach jährlich auf 12,40 Euro ab Januar 2021, auf 12,90 Euro ab Januar 2022, auf 13,40 Euro ab Januar 2023 und auf 13,95 Euro ab Januar 2024.

6.-12. Oktober | 24. Ordentlicher Gewerkschaftstag der IG Metall in Nürnberg

MITEINANDER FÜR MORGEN

Zwei der 483 Delegierten des 24. Ordentlichen Gewerkschaftstages der IG Metall vertraten die IG Metall Eisenach: Heike Brell (Thüringer Präzisionsfedern) und Dirk Borghardt (Preh Car connect).

Nach einem Rückblick auf die Arbeit der zurückliegenden vier Jahre standen die Wahlen des Vorstandes der IG Metall an. Einer der 36 Vorstandsmitglieder ist aus Thüringen. Bernd Lösche, Betriebsratsvorsitzender bei Opel in Eisenach, wurde für die nächsten vier Jahre in dieser Funktion bestätigt.

810 Anträge wurden beraten und entschieden. Dabei standen auch die sieben Anträge aus Suhl-Sonneberg zur Entscheidung an. Einer dieser sieben Anträge fand dabei keine Mehrheit.

Bildungsfreistellung nutzen

5 Tage bezahlt freistellen lassen.

Das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ermöglicht eine Freistellung von bis zu fünf Tagen im Jahr, für Auszubildende bis zu drei Tagen im Jahr, ohne Minderung von Entgelt oder Urlaub. Weitere Infos ergeben ich aus anhängendem Flugblatt. Bei Fragen gern an das Büro der IG Metall wenden.

2. Oktober | JD Norman Germany GmbH

Arbeitgeber stellte Antrag an das Insolvenzgericht

Am 2. Oktober 2019 bestellte das Insolvenzgericht Meiningen nach Eigenantrag durch den Arbeitgeber auf Insolvenz über das Vermögen des Betriebes einen vorläufigen Insolvenzverwalter. Beauftragt wurde Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle. Betroffen sind etwa 490 Beschäftigte im Werk Eisenach und knapp 200 Beschäftigte im Werk Witzenhausen.

In Belegschaftsversammlungen wurden die Beschäftigten über die neue Situation informiert und der vorläufige Insolvenzverwalter stellte sich vor. Es geht jetzt vor allem um den Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Neuausrichtung des Betriebes.

26. September | AGA-Aktivitäten in der IG Metall

Zu Besuch im Thüringer Landtag.

Im Vorfeld der diesjährigen Landtagswahl fand die Sitzung des Arbeitskreises für außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) gemeinsam mit dem AGA-Arbeitskreis der IG Metall Suhl-Sonneberg in den Thüringer Landtag statt.

Nach allgemeinen Informationen zur Arbeit des Landesparlamentes sowie seiner Strukturen nahm die Gruppe als Zuschauer an der aktuellen Stunde des Landtages teil.

Abschließend konnte in einer Gesprächsrunde mit den Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien, Susanne Hennig-Wellsow (Die Linke), Matthias Hey (SPD) und Dirk Adams (Bündnis 90/Grüne), Nachfragen zur konkreten politischen Arbeit gestellt werden.

25. September | Erneutes Angebot für nicht beschäftigte Mitglieder

Erwerbslosenfrühstück der IG Metall

Auch in diesem Jahr wurden erwerbslose Kolleginnen und Kollegen der IG Metall Eisenach zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Verbunden mit einem Frühstück gab es Informationen zu Aktivitäten der IG Metall in der Region durch den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Eisenach, Uwe Laubach. Er sprach über betriebliche Schwerpunkte, gewerkschaftliche Anstrengungen und Herausforderungen in Gesellschaft und Politik.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um das Thema Rente nach der Arbeitslosigkeit. Dazu referierte der Kollege Henry Herold. Ehrenamtlich ist er im Arbeitskreis Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit aktiv. Hier übernimmt er auch die Sozialsprechstunde, welche 14-tägig angeboten wird. In Sachen Rente ist er ein kompetenter Partner. Bei der Deutschen Rentenversicherung ist er ehrenamtlicher Versichertenberater. Die Anwesenden erhielten viele Tipps und Informationen rund um das vorgestellte Thema und konnten sich bei den mitgebrachten Informationsbroschüren bedienen. Im Anschluss hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zu stellen, die auch geklärt wurden.

23. September | Delegiertenversammlung der IG Metall Eisenach

Transformation sozial gerecht und ökologisch gestalten.

Viermal jährlich tagt die Delegiertenversammlung der IG Metall Eisenach. An der turnusmäßigen Beratung am 23. September2019 in Wutha-Farnroda nahm auch der Leiter des IG Metall-Bezirkes Mitte für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen, Jörg Köhlinger, teil.

Nach dem Geschäfts- und Kassenbericht durch die beiden Bevollmächtigten trug der Bezirksleiter zu gewerkschaftlichen Herausforderungen durch Transformation, Digitalisierung und Klimawandel vor. In der anschließenden intensiven Debatte wurde erneut deutlich, dass die industriegeprägte Wirtschaftsregion Westthüringen massiv von Auswirkungen betroffen sein kann. Schon jetzt sind in der Automobil- und Zulieferindustrie seit 2015 etwa 2.500 Arbeitsplätz in Westthüringen verloren gegangen.

Klar ist: Allein die Analyse der Schwierigkeiten reicht nicht aus. Es geht nun darum, zusammen mit Wirtschaft und Politik Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

14. September | Wandertag der IG Metall

Ich wand're ja so gerne ...

Auf Schuster's Rappen führte uns der inzwischen traditionelle Familienwandertag der IG Metall am 14. September von Meiningen zur Bakunin-Hütte. Einige Kolleginnen und Kollegen von jung bis junggeblieben waren dabei. Vor Ort wurde zur Geschichte der Hütte informiert. Der Hüttenspruch lautet: "Freies Land und freie Hütte, freier Geist und freies Wort, freie Menschen, freie Sitte, zieht mich stets zu diesem Ort."

Viele freuen sich bereits auf den nächsten Familienwandertag im kommenden September. 

7. September | Jubilarehrung der IG Metall Eisenach

12.630 Jahre Mitgliedschaft geehrt

In diesem Jahr konnten wir insgesamt 248 Jubilaren für langjährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft danken und sie beglückwünschen. Insgesamt ehrten wir 12.630 Jahre Mitgliedschaft. Davon sind 86 Mitglieder seit 40 Jahren Mitglied der Gewerkschaft, 80 Kolleginnen und Kollegen blicken auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück, 55 Mitglieder sind bereits seit 60 Jahren Gewerkschaftsmitglied und 27 Mitglieder erreichen in diesem Jahr 70 Jahre Mitgliedschaft. 14 dieser 70-jährigen Jubilare nahmen an der Feier teil (Bild).

Die Festansprachen erfolgten durch die Bevollmächtigten der IG Metall Eisenach. Nach einem Rückblick auf Jahrzehnte Gewerkschaftsarbeit wurden aktuelle Schwerpunkte vorgestellt. Danach konnten die Jubilare das Museum Automobile Welt besuchen.

31. August | Traditionelles Sommerfest

Spaß und Spannung auf dem Hof der IG Metall

Das bereits traditionelle Sommerfest fand am 31. August auf dem Hof der IG Metall Eisenach bei strahlendem Sonnenschein statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren unserer Einladung gefolgt.

Für Essen und Trinken war gesorgt. Die IG Metall-Jugend organisierte das Grillen. Zusätzlich hatten verschiedene Kolleginnen und Kollegen Kuchen gebacken.

Wir luden auch wieder dazu ein, Lose für unsere Tombola zu ziehen. Jedes Los gewann. Den diesjährigen Hauptpreis - einen Grill - gewann Christian Horn aus Meiningen.

August | Neues Ausbildungsjahr

Jugendliche suchen sich Ausbildungsbetrieb aus

Das Berufsausbildungsjahr beginnt in Thüringen zum August eines Jahres. Der individuelle Ausbildungsbeginn kann davon abweichen und wird sich zumeist an den Schulferien orientieren. Teilweise konnten Betriebe nicht alle geplanten Ausbildungsplätze besetzen. Das folgt einerseits aus der zu geringen Zahl von Schulabgängern, die sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden. Aber es liegt vielfach auch am konkreten Angebot des Ausbildungsbetriebes. Rechnerisch stehen in Thüringen in diesem Jahr pro Bewerbung 1,32 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Regional gibt es in Thüringen durchaus Unterschiede.

Kümmerliche Ausbildungsvergütungen, zweifelhafte Ausbildungsqualität und völlige Unklarheit über Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung sprechen niemanden an. In Betrieben hingegen, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie angewendet wird, erhalten Auszubildende, die Mitglied der IG Metall sind, im ersten Ausbildungsjahr 1.007 Euro brutto im Monat. Zudem sind 30 Arbeitstage Urlaub, also 6 Wochen pro Jahr, und beispielsweise auch zusätzliches Urlaubsgeld und Sonderzahlung geregelt. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tarifvertraglich gesichert. Damit wissen die Jugendlichen schon heute, wie es im Sommer 2021 oder im Februar 2022 weiter gehen wird. Das spricht Jugendliche an. Und so können Ausbildungsstellen auch besetzt werden.

12. August | Sommertour des DGB-Bezirksvorsitzenden Michael Rudolph

Moderne Tarifpolitik ist auch in Thüringen möglich, wie EJOT zeigt.

Foto: Andreas Wolf (EJOT)

Vom 12. bis 16. August 2019 besucht der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, verschiedene Betriebe in Thüringen im Rahmen seiner Sommertour. Unter dem Motto „Besser mit Tarifvertrag“ informiert er sich über Positivbeispiele für Tarifbindung und auch zu den Schwierigkeiten, weshalb es in Thüringen eine im bundesweiten Vergleich bisher eher geringe Tarifbindung gibt. Am 12. August war Michael Rudolph (4.v.l. im Bild) bei EJOT in Tambach-Dietharz.

Der geschäftsführende Gesellschafter, Christian F. Kocherscheidt (2.v.r. im Bild), empfing den Gewerkschaftschef gemeinsam mit weiteren Vertreter/innen aus dem Management sowie dem Betriebsratsvorsitzenden, Stephan Hofmann (1.v.l. im Bild). Eine beeindruckende Firmengeschichte seit 1922 und ab 1993 in Tambach-Dietharz wurde vorgestellt. Besonders bemerkenswert ist der in Ostdeutschland bisher einzigartige Haustarifvertrag zur schrittweisen Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 Stunden auf 35 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Das beschert EJOT Bewerbungen von wertvollen Fachleuten, während andere Betriebe der Region über Fachkräftemangel klagen.

Juli | Informationsmaterialien des DGB für Erwerbstätige und Arbeitslose

Verbesserter Kinderzuschlag ab Juli 2019 und Januar 2020

Der Kinderzuschlag (KiZ) ist ein finanzieller Zuschuss, der zusätzlich zum Kindergeld ausgezahlt wird. Der KiZ steht allen zu, deren Einkommen für den eigenen Lebensunterhalt reicht, jedoch nicht zusätzlich den Bedarf des Kindes bzw. der Kinder. Der KiZ wird zusätzlich zum Kindergeld ausgezahlt.

Seit dem 1. Juli gelten neue Regeln beim KiZ. Er wird stark verbessert und attraktiver. Mehr Haushalte, insbesondere nun auch mehr Alleinerziehende, haben künftig einen Anspruch. Die Leistung wird zudem erhöht und die Anspruchsprüfung vereinfacht. Ab 1. Januar 2020 treten weitere Verbesserungen in Kraft. Dann erhalten noch einmal mehr Eltern einen Anspruch auf den KiZ.

Der Anspruch kann nur auf Antrag gewährt werden.

12. Juli | Internationale Gäste aus Brasilien in der Region

Zu Besuch bei Deckel Maho in Seebach

Lula livre! Freiheit für den zu Unrecht inhaftierten Metallgewerkschafter und ehemaligen Staatspräsident Brasiliens Luiz Inacio Lula da Silva!

Im Rahmen ihrer Bildungsreise kamen zwei brasilianische Metallgewerkschafter auch in die Region Eisenach. Maicon Michel Vasconcelos da Silva, Internationaler Sekretär des Dachverbandes der Metallgewerkschaften und Wellington Messias Damasceno, Vorstandsmitglied der Metallgewerkschaft Sindicato dos Metalurgicos do ABC zuständig für Industriepolitik, besuchten am 12. Juli den Maschinenbauer Deckel Maho im Wartburgkreis. Sie informierten sich darüber, wie Unternehmen und Belegschaft mit den Herausforderungen durch Digitalisierung und Transformation umgehen. Nach einer Werksführung durch die Geschäftsleitung bestand anschließend Gelegenheit, mit Vertretern des Betriebsrates ins Gespräch zu kommen.

Am Vorabend des Betriebsbesuches brannte auf dem Hof der IG Metall Eisenach der Grill zum Willkommen in Thüringen für die brasilianischen Kollegen. Staubedingt trafen die Brasilianer erst sehr verspätet aus Stuttgart kommend in Eisenach ein.

10. Juli | Autotest Eisenach

Arbeitgeber gibt Betriebsschließung zum Jahresende bekannt

Beim Automobilzulieferer habe es nach eigenen Angaben in den letzten beiden Jahres deutliche Umsatzrückgänge und kaum Neuprojekte gegeben. Daher solle die Unternehmensgruppe nun umstrukturiert werden, was die Schließung von Autotest auf dem Kindel bei Eisenach zu Ende 2019 beinhalten solle mit dem Verlust von über 120 Arbeitsplätzen.

Diese Ankündigung überrascht uns und auch die Belegschaft. Noch vor kurzer Zeit suchte das Unternehmen händeringend nach neuen Beschäftigten, um die vollen Auftragsbücher abarbeiten zu können, so das Management noch vor einiger Zeit.

Aktuell findet erstmalig eine Betriebsratswahl im Betrieb statt. Das steht in keinem Zusammenhang mit der jetzt angekündigten Schließung. Bei Einleitung der Wahl war nicht bekannt, dass der Arbeitgeber entgegen bisherigen Ankündigungen nun eine Betriebsschließung plant.

5. Juli | Urlaub ist zur Erholung da.

Urlaub muss dienstliche Erreichbarkeit unterbrechen.

In diesen Tagen starten viele Beschäftigte in den wohlverdienten Urlaub, um sich mit Familie, Freunden oder allein vom Arbeitsalltag und Arbeitsstress zu erholen. Immer wieder wird jedoch bekannt und erreichen uns Nachfragen, dass durch ununterbrochene technische Erreichbarkeit – auch im Urlaub – ein gewünschter Erholungseffekt gar nicht eintritt.

Moderne Medien und Kommunikationsgeräte, sogenannte „Alleskönner“ in der Hosentasche, und die immer weiter – auch weltweit zunehmende – Vernetzung sind technische Ursachen einer ständig steigenden individuellen Erreichbarkeit. Vielen fällt es da schwer, sich dieser Flut von Informationen oder dem Bereithalten für mögliche Kontaktaufnahmen zu entziehen.

Aus Arbeitsrecht und Rechtsprechung ergibt sich eindeutig, dass das Recht auf Freizeit und ungestörten Urlaub besteht. Für den Beschäftigten kann kein Nachteil entstehen, wenn die dienstlichen Geräte im Urlaub ausgeschalten und möglichst auch im Betrieb bleiben.

5. Juli | Tarifabschluss im Kfz-Gewerbe Thüringen

+5,3 Prozent mehr Geld plus Einmalzahlungen

Die Entgelte im Kfz-Gewerbe in Thüringen werden ab 1. Juli 2019 um 2,7 Prozent erhöht, sowie ab 1. Juli 2020 um weitere 2,6 Prozent. Für die Monate Mai und Juni 2019 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von insgesamt 150 Euro sowie eine weitere Einmalzahlung von 120 Euro in 2020. Die Auszahlung erfolgt mit den Oktoberabrechnungen des jeweiligen Jahres. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab 1. August 2019 um 50 Euro in allen Ausbildungsjahren und ab 1. August 2020 um weitere 50 Euro.

Die neuen Tarifverträge sind erstmals zum 31. Mai 2021 kündbar.

29. Juni | Tausende bei Großdemonstration in Berlin

#Fairwandel ... sozial, ökologisch, demokratisch ...

Wir sind die IG Metall. Wir sind Viele. Wir sind sichtbar. Wir haben Forderungen. So auch heute in Berlin. Mit drei Bussen aus Westthüringen beteiligten wir uns an der Großdemonstration der IG Metall. Strahlender Sonnenschein umrahmte den Aktionstag der IG Metall.

Angesichts der Veränderungen in der Wirtschaft durch Transformation und Digitalisierung sind gerade in Thüringen massive Auswirkungen zu befürchten. Von daher geht es um industrielle Arbeitsplätze im Freistaat. Beispielsweise betrifft das die Beschäftigten von Opel Eisenach, aber auch den anderen Standorten von Opel. Und es betrifft viele Beschäftigte bei Zulieferbetrieben der Automobilindustrie.

28. Juni | Überproportionale Rentensteigerung Ost wegen Rentenangleichung

3,91 Prozent mehr Rente in Ostdeutschland

Am 1. Juli 2019 steigen die Renten in Ostdeutschland um 3,91 Prozent. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,1 Prozent. Im Vorjahr stiegen die Renten b 1. Juli 2018 in Ostdeutschland um 3,37 Prozent und in Westdeutschland um 3,22 Prozent. Damit erhöht sich in diesem Jahr der Rentenwert Ost auf 31,89 Euro, der Rentenwert West hingegen auf 33,0 Euro. Die Höherwertung nach Anlage 10 zum Sozialgesetzbuch 6. Buch beträgt 1,0840 im Jahr 2019.

Alle Rentensteigerungen hängen auch von der Bruttolohnentwicklung ab. Vor allem durch von Gewerkschaften erkämpfte Tarifsteigerungen erhöhen sich auch die Einzahlungen von Beiträgen in die Sozialversicherungen. Das schafft finanziellen Spielraum für Rentensteigerungen. In diesem Jahr steigen die Renten in Ostdeutschland nicht nur um 3,78 Prozent nach Rentenformel, sondern sogar überproportional um 3,91 Prozent.

27. Juni | Tarifgespräche für die ostdeutschen Tarifgebiete ohne Ergebnis

Arbeitgeber blockieren die Arbeitszeitangleichung

In mehreren Gesprächsrunden zwischen IG Metall und Gesamtmetall wurde durch uns versucht, eine Verständigung zur Angleichung der tarifvertraglichen Wochenarbeitszeit in der Metall- und Elektroindustrie in den neuen Bundesländern auf 35 Stunden zu erreichen. Im Verlauf dieser Gespräche brachten die Arbeitgeber eigene Forderungen ein. Insgesamt hätten die Arbeitgebervorschläge eine Zerschlagung der heutigen Tarifvertragsstruktur bedeutet, was durch die IG Metall nicht akzeptiert werden kann.

Daher wurden durch die IG Metall die Gespräche am 21. Juni in Templin ergebnislos beendet. In der gemeinsamen Sitzung aller ostdeutschen Tarifkommissionen am 25. Juni in Leipzig bestand Einigkeit darüber, dass die Forderungen der Arbeitgeber nicht akzeptiert werden.

11. Juni | Wieder ein Betriebsrat mehr in Thüringen

Erstmals Betriebsratswahl bei Fenstertechnik brand abgeschlossen

Die Fenstertechnik brand in Ifta produziert Fenster, Schiebetüren und Systeme zur Beschattung. Bis Ende Mai 2019 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wurde die Betriebsratswahl eingeleitet. Am 24. Mai 2019 waren die 196 Beschäftigten aufgerufen, erstmals ihren 7-köpfigen Betriebsrat zu wählen. An der hohen Wahlbeteiligung von 81,6 Prozent ist das Interesse der Belegschaft deutlich erkennbar. Inzwischen fand auch die konstituierende Sitzung des neugewählten Betriebsrats statt. Roy Freiberg wurde zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung. Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

29. Mai | IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger resümiert

Tarifbindung in Thüringen steigt weiter

In der Thüringer Metall- und Elektroindustrie steigt die Zahl der Beschäftigten mit Tarifentgelten. Die Entwicklung in der stärksten Industriebranche in Thüringen verläuft gegen den Trend. Die Zahl der Unternehmen, die an Flächen- sowie Anerkennungs- oder Firmentarifverträge gebunden sind, stieg von 98 im Jahr 2011 auf jetzt etwa 130.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht in anderen Branchen ein wachsendes Problem durch die Flucht von Unternehmen aus den tarifgebundenen Arbeitgeberverbänden. Untersuchungen ergaben, dass branchenübergreifend nur noch 18 Prozent der Thüringer Betriebe tarifgebunden sind.

27. Mai | Wer sich für "morgen" wappnen will, muss damit schon "heute" anfangen!

Transformation: Was heißt das für die Region ?

Auf Einladung des IG Metall-Bezirkes Mitte  tauschten sich Vertreter/innen aus Wissenschaft und Politik mit Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben aus, welche Auswirkungen auf die Automobil- und Zuliefererbetriebe in Thüringen durch die Veränderungen hin zu mehr Elektromobilität entstehen könnten.  Im Impulsvortrag des Bezirksleiters, Jörg Köhlinger,  ging er auf die ganz konkreten Gefahren für die Produktion in der Region ein. Dann stellte Professor Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Forschungsergebnisse der Studie zu Konversionsmöglichkeiten aus Arbeitnehmersicht in der Automobilindustrie vor. In der Studie wurde untersucht, welche Möglichkeiten der Produktveränderung in der Zukunft aus Sicht der Arbeitnehmer sinnvoll erscheinen und welchen Einfluss Arbeitnehmervertreter darauf in der Praxis ausüben können. Leider war in vielen befragten Unternehmen festzustellen,  das noch keine ausgeprägte Strategie zur zukünftigen Veränderung vorzufinden ist.

Um die industriellen Strukturen in Thüringen auch künftig erhalten zu können, braucht es enorme Anstrengungen aller Beteiligten um in den kommenden Jahren nicht abgehängt zu werden. In einer abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Professor Dörre, Uwe Laubach von der IG Metall Eisenach und Valentina Kerst, Staatssekretärin aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium die möglichen Auswirkungen und versuchten Handlungsmöglichkeiten zu skizzieren.

14./15. Mai | Erfahrungsaustausch in Zeulenroda-Triebes

AGA-Arbeit in Thüringen

Aus allen sechs Geschäftsstellen der IG Metall in Thüringen trafen sich, der langjährigen Tradition folgend, am 14. und 15. Mai 2019 Aktive der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA) zum jährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch.

In diesem Jahr folgten wir der Einladung der IG Metall Gera nach Zeulenroda-Triebes. Neben dem Austausch über die Aktivitäten in den verschiedenen Regionen Thüringens standen die in diesem Jahr stattfindenden Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen im Mittelpunkt der Debatte. Dabei führte Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, in die Debatte ein. Weiter gab es einen intensiven Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

10. Mai | Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Im Rahmen der Aktionswoche der IG Metall begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer informierte die IG Metall bei einer Schichtwechselaktion die Beschäftigten der Bosch Fahrzeugelektrik in Eisenach am 10. Mai über den Stand der Dinge.

Drei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit ist es längst überfällig, den Tarifstandard zur Wochenarbeitszeit bundesweit einheitlich zu regeln. Die Arbeitgeber tragen hierfür auch in Thüringen Mit-Verantwortung. Dafür unterschrieben viele Beschäftigte auf den Transparenten für die Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich. Unterstützt wurde die Aktion durch Vertrauensleute von Opel Eisenach.

9. Mai | BMW Fahrzeugtechnik Eisenach

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Im Rahmen der Aktionswoche der IG Metall begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer informierte die IG Metall bei einer Schichtwechselaktion die Beschäftigten der BMW Fahrzeugtechnik in Eisenach am 9. Mai über den Stand der Dinge.

Viele Beschäftigte bekräftigten die Forderung für die Einführung der 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich durch ihre Unterschrift auf großen Transparenten. Wenig Verständnis haben auch hier die Beschäftigten für die Position der Arbeitgeber bisher.

8. Mai | ZF Friedrichshafen AG Werk Gotha

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen konnte die IG Metall bereits die gleichen Entgelte wie für Beschäftigte beispielsweise in Hessen tarifvertraglich in den letzten Jahren durchsetzen. Allerdings gibt es einen deutlichen Unterschied in der Dauer der dafür erforderlichen Arbeitszeit. Während die Beschäftigten in Thüringen 38 Stunden pro Woche arbeiten müssen, erhalten die hessischen Metallerinnen und Metaller das gleiche Entgelt für lediglich 35 Stunden Arbeitszeit pro Woche.

Dazu findet begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer eine Aktionswoche statt. Hier informiert die IG Metall die Beschäftigten über den Stand der Dinge. Zugleich rufen wir die Beschäftigten zur Unterschrift auf großen Transparenten auf. Zur Betriebsversammlung bei ZF in Gotha war das am 8. Mai präsentes Thema.

Europa. Jetzt aber richtig !

1. Mai 2019

Der DGB veranstaltete gemeinsam mit der IG Metall und den anderen Gewerkschaften mehrere Kundgebungen am 1. Mai. es folgten viele Kolleginnen und Kollegen, teils mit ihren Familien, dem Maiaufruf. Alle Veranstaltungen in unserer Region verliefen friedlich.

Nach der Demonstration ab Hauptbahnhof fand die Maifeier auf dem Markt in Eisenach statt. Als Festredner sprachen Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, und Björn Schröter, DGB-Jugend Thüringen.

In Gotha sprach bei strahlendem Sonnenschein Klaus Schüller, DGB Thüringen, als Festredner. Nach den Ansprachen begeisterte das Jugendblasorchester die Teilnehmenden auf dem Buttermarkt.

9.-10. April | Bundeskonferenz der Außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit

AGA - Wir sind IG Metall

Teilnehmende aus Thüringen

Die 4. Zentrale Tagung der Außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit AGA fand anfang April in Leipzig statt. Auf der Tagesordnung standen Themen, wie: Angleichung der Lebensverhältnisse im Osten nach 30 Jahren; 35-Stunden-Woche im Osten; Kampf gegen Rechtspopulismus; Transformation, als historische Phase mit Veränderungen an mehreren Fronten; Herstellung einer echten Parität bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Unsere IG Metall Eisenach wurde durch Christine Herrmann, Vorsitzende unseres Arbeitskreises AGA (im Bild vorn), in Leipzig vertreten.

28.-30. März | Bundesfrauenkonferenz der IG Metall in "Frauheim"

Gleichstellung #INARBEIT

Nur alle vier Jahre findet die wichtigste Konferenz der IG Metall-Frauen als Beschlusskonferenz statt. Diesmal nahmen von der IG Metall Eisenach Martina Pracht von Opel Eisenach (1.v.r.),  Christel Mahr aus dem IG Metall-Büro (2.v.r.) und Astrid Fettien von JD Norman Eisenach (3.v.r.) für die IG Eisenach teil.

Zu Beginn der Veranstaltung entschieden sich die Frauen, Mannheim, den Ort ihrer Konferenz, temporär in "Frauheim" umzubenennen.

In der Antragsberatung wurden weiter die Weichen für mehr Gleichberechtigung der Geschlechter in Arbeitswelt und Gesellschaft gestellt. Die SPD-Bundesvorsitzende, Andrea Nahles, besuchte die Konferenz am 29. März und sprach ein Grußwort.

27.-30. März | Bundesjugendkonferenz der IG Metall in Mannheim

Jugend von heute #INARBEIT

Nur alle vier Jahre findet die wichtigste Konferenz der IG Metall-Jugend statt. Diesmal nahmen drei Delegierte aus Thüringen statt (im Bild v.r.n.l.): Andre Sommer (Hochschule Schmalkalden), Paul Heuschild (Bosch Eisenach) und Alexander Simmen (Borbet Bad Langensalza) in Begleitung von Gewerkschaftssekretär Christian Rotter.

Insgesamt wurden zahlreiche Anträge für die Gewerkschaftsarbeit in den kommenden vier Jahren beraten und abgestimmt. Auch aus Thüringen wurden Anträge eingereicht.

Erstmals fand die Bundesjugendkonferenz zeitgleich und am gleichen Ort mit den alle vier Jahre stattfindenden Bundeskonferenzen für Frauen, für Angestellte und für Menschen mit Migrationshintergrund statt.

25. März | DMG Mori Global Service Milling Seebach

Gute Beteiligung bei erstem Warnstreik

Für die IG Metall Mitglieder der Global Service Milling GmbH in Seebach besteht aufgrund eines Verschmelzungsvertrages mit der Service GmbH in Pfronten (Allgäu) eine Tarifbindung auf Basis des Bayerischen Flächentarifvertrages für die Metall- und Elektroindustrie. Die Arbeitgeberseite hat diesen Vertrag im September vergangenen Jahres gekündigt und gleichzeitig signalisiert, Neuverhandlungen mit gleichlautenden Regelungen nur für den Standort in Bayern führen zu wollen. Die IG Metall hat den Arbeitgeber aufgefordert, Verhandlungen für beide Standorte zu führen und hat entsprechende Terminvorschläge gemacht.

Diese wurden von der Arbeitgeberseite abgelehnt. Grund genug für die Kolleginnen und Kollegen, mit einem Warnstreik am 25. März ihren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen. Zeitgleich fanden am Vormittag in Pfronten und Seebach Betriebsversammlungen und im unmittelbaren Anschluss die Aktionen vor den Werkstoren statt.

Die Botschaft war klar: Schnellstmögliche Aufnahme von Verhandlungen für beide Standorte für einen einheitlichen Tarifvertrag!

21. März | Tarifrunde Textilindustrie Ost

Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Mogelpackung !

Mit vier Kernforderungen hat die IG Metall die Arbeitgeber der ostdeutschen Textilindustrie zu Tarifverhandlungen aufgefordert: Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent, Erhöhung des Urlaubsgeldes, Verbesserung des Tarifvertrages zur Altersteilzeit und die Reduzierung der Wochenarbeitszeit mit Lohnausgleich.

Darauf haben die Arbeitgeber am 20. März mit einem sogenannten Angebot geantwortet. Dieses Angebot verdient nur schwerlich diese Benennung. Es ist eine Mogelpackung und bleibt deutlich hinter unseren Forderungen zurück.

Die Friedenspflicht endet in diesem Bereich am 30. April 2019.

12. März | Delegiertenversammlung in Eisenach

Gewerkschaftliche Kraft durch viele Mitglieder

In der Delegiertenversammlung am 12. März in Eisenach wurde intensiv über die Veränderungen in der industriellen Fertigung und deren Auswirkungen für die Region Westthüringen diskutiert. Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter, rief in Erinnerung, dass seit dem Jahr 2015 mehr als 1.500 Arbeitsplätze in der Automobilzulieferindustrie in Westthüringen weggefallen sind. Das führt zugleich dazu, dass die Anzahl der IG Metall-Mitglieder in den Betrieben der Region abgenommen hat. Diesen Trend müssen wir durch zwei Maßnahmen umkehren. Einmal sprechen wir in den bereits betreuten Betrieben die unorganisierten Beschäftigten intensiv an. Die Durchsetzung der Angleichung der Arbeitszeit und andere Tarifthemen können dafür Anlass sein. Parallel dazu setzen wir die Aktivitäten fort, neue Betriebe in die Tarifbindung zu führen. Dazu müssen wir in den Belegschaften durchsetzungsfähig sein.

In diesem Jahr findet vom 6. bis 12. Oktober der 24. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall in Nürnberg statt. Am 12. März wurden Heike Brell (Bild oben) und Dirk Borghardt (Bild unten) als Delegierte gewählt. Heike ist Betriebsratsvorsitzende der Thüringer Präzisionsfedern in Ruhla. Dirk ist Betriebsratsvorsitzender der Preh Car Connect in Dippach. Als dritter Kandidat stand Fritz Hofmann, Betriebsrat bei Opel Eisenach, zur Wahl.

Als stellvertretende Delegierte wurden Astrid Fettien von JD Norman Eisenach und Jens Sieder, Betriebsratsvorsitzender der Lear Corporation Eisenach, gewählt.

8. März | Internationaler Frauentag in Gotha

Einer von 365 Frauentagen im Jahr.

Der DGB Kreisverband Gotha lud am 8. März zu einer Feier in das Kulturhaus "Art der Stadt" in Gotha ein.

Nach der einleitenden Ansprache des DGB-Kreisvorsitzenden, Dietmar Kästner, las die Schauspielerin Katharina Vötter, begleitet am Klavier von Constantin von Thun, aus Liebesbriefen von Rosa Luxemburg. So wurde die Revolutionärin der Frauenbewegung einmal ganz anders vorgestellt.

7. März | Internationaler Frauentag in Eisenach

Einer von 365 Frauentagen im Jahr.

"Unser Jahr hat 365 Frauentage.", sagte Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, in seiner Ansprache. Aus Anlass des Internationalen Frauentages luden IG Metall und der DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis am Vorabend des 8. März zu einer Feier in das Nachbarschaftszentrum in der Eisenacher Goethestraße ein.

Nach der einleitenden Ansprache gab es erst ein Quiz mit dem DGB-Kreisvorsitzenden, Michael Lemm, und der IG metall-Frauenbeauftragten, Christel Mahr, zu Fragen aus der Frauenbewegung. Bei der anschließenden Tombola war jedes Los ein Gewinn.

Gezeigt wurde dann der Frauenrechtsfilm über den Aufstand der Suffragetten in London und Großbritannien. Die Veranstaltung war gut besucht. In gemütlicher Runde klang der Abend aus.

5. Dezember | Internationaler Tag des Ehrenamtes

IG Metall sprach mit Ralf Helbig

Ralf Helbig

Am 5. Dezember 2018 findet der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Mit diesem Gedenk- und Aktionstag wird ehrenamtliches Engagement anerkannt und gefördert. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und fand 1986 erstmals international statt.

Auch viele Metallerinnen und Metaller engagieren sich ehrenamtlich, beispielsweise in der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, als ehrenamtliche Richter/innen oder in den Wirtschaftskammern. Wir danken allen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement.

Ralf Helbig ist Betriebsratsvorsitzender der Robert Bosch Fahrzeugelektrik in Eisenach und Mitglied im Verwaltungsrat der Bosch Betriebskrankenkasse (BKK) im Ehrenamt. Aus Anlass des Internationalen Tages des Ehrenamtes sprachen wir mit ihm über seine ehrenamtliche Tätigkeit.

21. November | Landesausschuss für Berufsbildung in Thüringen

Bevollmächtigter zum alternierenden Vorsitzenden gewählt

Thomas Steinhäuser

Der Landesausschuss für Berufsbildung berät die Landesregierung in Aus- und Weiterbildungsfragen nach Berufsbildungsgesetz. Ihm gehören Vertreter/innen der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber sowie der obersten Landesbehörden an. Geleitet wird der Landesausschuss von zwei alternierenden Vorsitzenden, jeweils von der Bank der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, die sich im jährlichen Wechsel im Vorsitz folgen.

Für die Arbeitnehmerbank wählte der Landesausschuss für Berufsbildung in Thüringen heute Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg, zum alternierenden Vorsitzenden. Alternierende Vorsitzende für die Arbeitgeberbank ist Manuela Glühmann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Südthüringen.

15. November | Frankfurt am Main

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Vor 100 Jahren wurde das aktive und passive Wahlrecht für Frauen in Deutschland erstmals eingeführt. Dazu fand in Frankfurt am Main eine Festveranstaltung am 15. November statt. Einleitend beleuchtete Dr. Elke Schüller, Sozialwissenschaftlerin aus Frankfurt am Main, die historischen Ereignisse in Deutschland und der Welt. Dann konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im World Cafe selbst diskutieren und aktiv werden.

In der abschließenden Podiumsdiskussion mit der 2. Vorsitzenden der IG Metall, Christiane Benner, zwei Kolleginnen aus Nordhessen und dem Bevollmächtigten aus Südthüringen, Thomas Steinhäuser, wurden erreichte Erfolge und zugleich weitere Herausforderungen bei der Gleichstellung der Geschlechter in Betrieb und Gesellschaft diskutiert.

2./3. November | Goetheschule Eisenach

Antifaschistischer & antirassistischer Ratschlag Thüringen

Der Ratschlag repräsentiert und vernetzt die ganze Breite des Antifaschismus in Thüringen von breiten, pluraleren Bürgerbündnissen, Gewerkschaften, Parteien bis zu Antifa-Gruppen. Es ist ein etablierter Ort des Austausches, der Vernetzung und des Diskurses. Die IG Metall unterstützt den Ratschlag.

Am Freitag, 2. November, fand ein Mahngang beginnend ab Markt durch Eisenach statt. Anschließend gab es erste thematische Angebote in der Goetheschule in Eisenach.

Am Samstag, 3. November, trafen sich dann die Teilnehmenden zu Plenums- und Workshopphasen. Im intensiven Austausch wurden viele aktuelle Themen teils kontrovers aber stets respektvoll diskutiert. Mit dabei waren auch Metallerinnen und Metaller.

Weitergehende Informationen unter ratschlag-thueringen.de

7. Juni 2016: konstituierende Delegiertenversammlung

Neues "Parlament" der IG Metall Eisenach nahm Arbeit auf

Alle vier Jahre führt die IG Metall bundesweit Organisationswahlen durch. Anfang 2016 werden die Wahlfunktionen innerhalb der IG Metall neu bestätigt oder besetzt. In Westthüringen fanden im Januar und Februar 2016 zahlreiche Versammlungen zur Wahl der Delegierten für die Delegiertenversammlung statt. Die Delegiertenversammlung ist das „Parlament“ der IG Metall vor Ort. Viermal pro Jahr tritt das höchste beschlussfassende Gremium der IG Metall Eisenach zusammen. Insgesamt entscheiden 65 Delegierten über die strategische, inhaltliche und operative Vorgehensweise der IG Metall Eisenach.

In der konstituierenden Delegiertenversammlung am 7. Juni 2016 fand in Wutha-Farnroda der Abschluss der Wahlhandlungen für die Wahlperiode 2016 bis 2019 statt. Es wurden die Bevollmächtigten als Geschäftsführer der IG Metall Eisenach sowie der Ortsvorstand gewählt:

Im Amt bestätigt wurden Uwe Laubach als 1. Bevollmächtigter und Kassierer sowie Thomas Steinhäuser als 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.  

Weiter wurden 13 Beisitzer/innen in den Ortsvorstand der IG Metall Eisenach gewählt. Ihm gehören nun an (Foto v.l.n.r.): Thomas Steinhäuser, Martina Pracht (Opel), Steffen Zucker (GFT), Uwe Laubach, Andreas Starkoff (Mitec), Jens Sieder (Lear), Astrid Fettien (Rege), Sebastian Habedank (Benteler), Manfred Hornaff (ZF Gotha), Uwe Eichelbaum (EJOT Tambach-Dietharz), Christianne Napierski(Trucklite), Ralf Helbig (Bosch), Bernd Lösche (Opel), Olaf Kämpfer (Schmitz Cargobull). Zudem gehört Christine Herrmann zum Ortsvorstand (nicht im Bild).

Verlinkungen zum zentralen Internetangebot

www.igmetall.de