Eine Woche konzentriert gearbeitet

AGA-Seminar in Saalfeld

IG Metall-Mitglieder, die nicht oder nicht mehr im Betrieb beschäftigt sind, engagieren sich im Arbeitskreis AGA – Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit. Auf die AGA-Leute ist stets Verlass. Bei vielfältigen Aktionen der IG Metall unterstützen sie unsere Gewerkschaftsarbeit zuverlässig. Aber auch eigene Aktivitäten werden geplant und umgesetzt. Dafür trafen sich die AGA-Aktiven für eine Woche zur Weiterbildung und Arbeitsplanung im Juni 2015 in Saalfeld, gemeinsam mit der AGA-Truppe aus Eisenach.

20 Kolleginnen und Kollegen befassten sich mit dem Koalitionsvertrag der Thüringer Landesregierung, mit dem anstehenden Gewerkschaftstag der IG Metall 2015 sowie der eigenen Arbeit.

Kfz-Handwerk Thüringen

5,8 Prozent mehr Geld

Die tarifgebundenen Beschäftigten im Kfz-Handwerk Thüringen bekommen ab 1. Juli 2015 mehr Geld. Das Tarifergebnis sieht eine schrittweise Entgeltsteigerung von 5,8 Prozent vor. In der ersten Stufe erhalten die Beschäftigten ab 1. Juli 2015 drei Prozent. Damit beträgt der monatliche Grundlohn für Facharbeiter 2.219 Euro. Ab 1. Oktober 2016 gibt es weitere 2,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen werden für des erste Ausbildungsjahr um 35 Euro und für das zweite bis vierte Ausbildungsjahr um 30 Euro ab Juli 2015 erhöht.  In 2016 steigen die  Ausbildungsvergütungen um weitere 20 Euro.

Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben erhalten deutlich mehr Geld. Gute Tarifverträge sind ein Garant für gute Löhne. Leider sind noch zu viele Kfz-Betriebe nicht vom Tarifvertrag erfasst. Das liegt überwiegend daran, dass die Beschäftigten bisher keine Tarifbindung im jeweiligen Betrieb durchgesetzt haben.

Treffen zur außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit

12. Mai 2015 in Nordhausen

Es ist bereits eine schöne Tradition, dass sich Aktive aus allen sechs IG Metall-Verwaltungsstellen in Thüringen einmal jährlich zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit treffen. In diesem jahr folgten wir der Einladung für dieses Treffen nach Nordhausen am 12. Mai.

In den Berichten aus den verschiedenen Regionen Thüringens wurde deutlich, dass parallel zu Tarif- und Betriebspolitik sehr viel Gewerkschaftsarbeit für und mit beispielsweise Erwerbslosen und Rentnerinnen und Rentnern erfolgt. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten aber auch Besonderheiten. Verabredet wurde, noch enger innerhalb Thüringens zusammen zu arbeiten und regelmäßig Informationen auszutauschen.

Nach der intensiven Sitzung bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung in der Nordhäuser Traditionsbrennerei. Zum nächsten Treffen, dann 2016, spricht die IG Metall Suhl-Sonneberg eine Einladung aus. Ein konkreter Termin steht jedoch noch nicht fest.

Die Arbeit der Zukunft gestalten wir !

1. Mai 2015

Der DGB rief gemeinsam mit der IG Metall und den anderen Gewerkschaften zur Teilnahme an den Kundgebungen am 1. Mai auf. Veranstaltungen gab es in Eisenach und Gotha. Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, sprach in Gotha.

70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds

Nie wieder Faschismus !

Am 19. April 1945 schworen die befreiten 21.000 Häftlinge auf dem ehemaligen Appellplatz des Konzentrationslagers Buchenwald: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.“ (Auszug) Viele Überlebende setzten sich zeitlebens für die Verwirklichung dieser Ziele ein. Zu den Überlebenden in Buchenwald zählte auch der Metaller Willi Bleicher, der später von 1959 bis 1972 Leiter des IG Metall-Bezirkes Baden-Württemberg war.
Aus Anlass der 70. Wiederkehr des Befreiungstages kamen um den 11. April noch einmal rund einhundert ehemalige Häftlinge aus aller Welt und ihre ehemaligen Befreier in Weimar und Buchenwald zusammen. An der Gedenkveranstaltung am 12. April 2015 auf dem ehemaligen Appellplatz Buchenwalds nahmen auch Jugendliche des DGB in Thüringen teil. Unter ihnen zahlreiche Metallerinnen und Metaller. Es ist Aufgabe und Verpflichtung, die Erinnerung an die Greueltaten des Nationalsozialismus wach zu halten und uns für unsere Gegenwart und Zukunft mahnen zu lassen. Nie wieder Faschismus!

Mehr Geld für Beschäftigte in Leiharbeit

Erhöhung der Tarifentgelte und Branchenzuschläge

Ab 1. April 2015 erhöhen sich die Entgelttabellen der Tarifverträge zur Leiharbeit zwischen der DGB Tarifgemeinschaft und den beiden Arbeitgeberverbänden BAP und iGZ. Zugleich erhöhen sich für die Branchen, die durch die IG Metall vertreten werden, die Branchenzuschläge. Die konkreten Tabellen und Beträge können dem Flugblatt entnommen werden.

Textilindustrie Ost

Ergebnis am 30. März 2015 erreicht

In der 2. Verhandlung am 30. März 2015 in Zwickau gelang der Durchbruch mit Abschluss eines Ergebnisses. Erreicht sind 5,3 Prozent mehr Entgelt in zwei Stufen, eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie eine deutliche Steigerung des Urlaubsgeldes in zwei Schritten. Konkret ist das Ergebnis im Flugblatt dargestellt.

Besuch aus Afghanistan

Solidarität kennt keine Grenzen.

Am 11. März waren Kolleginnen und Kollegen einer Afghanischen Gewerkschaftsdelegation in den Räumen der IG Metall Eisenach zu Gast. Der Vorstand der IG Metall hatte die Gewerkschafter/innen zu einer Tour durch Deutschland eingeladen. Im Rahmen des Programmes wurden Gewerkschaftsstrukturen und Gewerkschaftsarbeitarbeit in Deutschland vorgestellt. Zudem stand der Austausch über die Situation der Gewerkschaften in Afghanistan und Deutschland im Mittelpunkt. Einen genauen Eindruck von den Aufgaben und Aktivitäten einer IG Metall Verwaltungsstelle wollten die 10 Kolleg/innen in Eisenach bekommen. Und sie wollten mit Betriebsräten und ehrenamtlich Aktiven ins Gespräch kommen. Die Gewerkschaften in Afghanistan befinden sich noch im Neuaufbau. An einigen Stellen orientieren sie sich dabei nach deutschem Vorbild. Es gab viel Gesprächsstoff. Geblieben ist auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen, vielleicht dann in Afghanistan?

8. März: Internationaler Frauentag

Historie und Feierlichkeit in Meiningen

Etwa 40 Frauen, aber auch Männer der IG Metall aus den Landkreisen Sonneberg, Hildburghausen, Gotha, Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen sowie aus den kreisfreien Städten Eisenach und Suhl trafen sich heute aus Anlass des Internationalen Frauentages zur zentralen Veranstaltung der IG Metall Suhl-Sonneberg in Kooperation mit der IG Metall Eisenach.

Zunächst informierten sich die Teilnehmenden im Meininger Frauenarchiv LILA über das Leben und Wirken von Dr. Anita Augspurg, eine Vorkämpferin des Frauenwahlrechts, die zwei Jahre in Meiningen lebte. Nur wenige wussten vorher, dass das Frauenwahlrecht als erstes 1869 in Wyoming in einem Staat eingeführt wurde. Aber auch in beispielsweise Finnland, Norwegen, Dänemark, Australien und selbst Aserbaidshan war das Frauenwahlrecht längst erlaubt, als es erst 1918 in Deutschland eingeführt wurde.

Nach der historischen Rückschau luden wir die Teilnehmenden zu Kaffee und Kuchen ins Traditionslokal Henneberger Haus ein. Besonders erfreut waren wir, dass der Meininger Bürgermeister, Fabian Giesder (SPD), unserer Einladung gefolgt war und unsere Kolleginnen und Kollegen in Meiningen offiziell begrüßte. Er lud dazu ein, in Meiningen zu verweilen und wieder zu kommen.

26. Februar: Schulprojekttag der IG Metall in Gerstungen

Du bist mehr wert !

Unter diesem Motto bietet die IG Metall einen Projekttag mit Tipps und Tricks für den Einstieg ins Berufsleben an allgemeinbildenden Schulen an. Seit nunmehr drei Jahren auch am Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Gerstungen, wo unsere ehrenamtlichen Referenten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Themen Rechte und Pflichten von Auszubildenden, Mitbestimmung im Betrieb und Unterschiede von Gesetzen und Tarifverträgen bearbeiten. Insgesamt drei 9. Klassen waren eingeladen sich zu ihrem künftigen Start in die Arbeitswelt Informationen und Unterstützung zu holen. Besonderer Dank gilt dem Gymnasium in Gerstungen für die gute Zusammenarbeit.

Für Fragen und Interesse an unserem Projekt steht euch unser Kollege Georg Kühnelt georg.kuehnelt(at)igmetall.de gern zur Verfügung.

Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Tarifabschluss erreicht

Am 26. Februar 2015 schlossen die IG Metall und der Verband der Metall- und Elektroindustrie Thüringen VMET in Jena ein Verhandlungsergebnis für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen:

1.         Die Einkommen für die 20.000 Beschäftigten in Thüringen steigen ab 1. April 2015 um 3,4 Prozent, für die Monate Januar bis März 2015 gibt es eine Einmalzahlung von 150 Euro und Auszubildende einmalig 55 Euro.

2.         Altersteilzeit können vier Prozent der Beschäftigten beantragen. Davon  können besonders belastete Arbeitnehmer die Altersteilzeit vorrangig bis zu einer Quote von drei Prozent nutzen. In den unteren Entgeltgruppen werden  höhere Aufstockungsbeträge als bisher gezahlt.

3.         Der Tarifvertrag zur Bildungsteilzeit sieht erstmals einen erstreitbaren Zugang auf persönliche berufliche Weiterbildung der Beschäftigten vor. Neu ist das Bildungskonto. Um Arbeitszeit für Weiterbildung zu nutzen, kann diese angespart oder nachgearbeitet werden. Auf das Konto können eingezahlt werden: Arbeitszeit, Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes und mögliche freiwillige Leistungen des Arbeitsgebers. Darüber hinaus können Betriebsrat und Arbeitgeber vereinbaren, dass Gelder, die für die betriebliche Altersteilzeit nicht genutzt werden, in Bildungsmaßnahmen fließen.

Nicht gelungen ist in diesem Zusammenhang eine Vereinbarung zur Angleichung der tarifvertraglichen Sonderzahlung auf 55 Prozent einer Bruttomonatsvergütung.

Betriebsratsschulung am 18. Februar in Rohr

Gesetzliche Neuregelungen 2015

Tarifvertragsgesetz. Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Berufskrankheitenverordnung. Mindestlohngesetz. Seit 1. Januar gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro je Arbeitsstunde. 

Gemäß § 108 Gewerbeordnung ist der Arbeitgeber verpflichtet, dem Beschäftigten eine schriftliche Abrechnung über den Lohn und dessen Zusammensetzung zu erteilen. Darin müssen auch Art und Höhe von Zuschlägen, Zulagen, sonstigen Vergütungen sowie Abzügen ausgewiesen sein.

Beschäftigte sollen ihre Abrechnung dringend auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen. Dabei helfen wir unseren Mitgliedern der IG Metall im Rahmen der Rechtsberatung.

02. Februar: Thüringische Weidmüller GmbH

Produktionsluft um die Nase

Die Mitglieder des Arbeitskreises für außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) besuchten am 02. Februar 2015 die Thüringische Weidmüller GmbH in Wutha-Farnroda. Im Betrieb mit über 300 Beschäftigten inklusive Auszubildenden und Leiharbeitnehmern werden Elektronikteile und Geräteanschlußtechnik vom Rohteil bis zum Endprodukt gefertigt.

Nach einer Sicherheitsunterweisung und einer Einführung zum Betrieb wurden die Kolleginnen und Kollegen vom Betriebsratsvorsitzenden durch die Produktion geführt. 

IG Metall Eisenach nimmt Abschied von

Christa Nittel

Unsere Kollegin Christa Nittel schied am 28. Januar 2015 unverhofft und viel zu früh mit erst 62 Jahren aus dem Leben. Sie war seit dem 1. November 1991 als Verwaltungsangestellte in der IG Metall Eisenach beschäftigt. Sie wechselte zum 30. November 2011 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit und schied zum 1. Dezember 2014 aus dem Beschäftigungsverhältnis in die Altersrente aus.

Rente ab 70 Jahren

Eine Phantomdebatte ...

Schon heute ist es möglich, über das gesetzliche Rentenalter hinaus weiter zu arbeiten, sofern der Versicherte freiwillig dazu bereit ist. Das steht auch dem Rentenbezug nicht entgegen. Beachtet werden muss jedoch, dass unabhängig von der bezogenen Rentenart erst ab Erreichen des, für manche dann fiktiven, Regelrenteneintrittsalters unbegrenzt hinzu verdient werden kann. Zuvor können anrechnungsfrei maximal 450 Euro im Monat hinzu verdient werden. Wer bei Erreichen des Regelrenteneintrittsalters im Beruf verbleiben will und keinen Rentenantrag stellt, erhöht seine zukünftige Rente um 0,5 Prozent für jeden Monat des aufgeschobenen Rentenbeginns. Damit sind die Anreize für spätere Rente schon heute höher als die 0,3 Prozent Abzug bei vorgezogenem Rentenbeginn.

Es ist doch paradox, dass ausgerechnet die Wirtschaft in Thüringen jetzt über Rentenabgänge klagt und einen späteren Renteneintritt begrüßt, nachdem unzählige junge Thüringerinnen und Thüringer in den vergangenen Jahren in die Abwanderung gedrängt wurden, weil hier keine ausreichenden Ausbildungsangebote vorhanden waren. Statt fruchtloser Debatten um bereits vorhandene Rentenmöglichkeiten sollten sich vielmehr die Bemühungen auf die Integration von Erwerbslosen und Nichtdeutschen in den Arbeitsmarkt richten.

Berlin, 25. bis 27. November

Politik auf die Finger geschaut ...

23 Kolleginnen und Kollegen der Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit und Frauen in der IG Metall Eisenach besuchten auf Einladung der MdB Martina Renner (Die Linke) den Bundestag in Berlin. In der Parlamentsdebatte wurde um den Bundeshaushalt gerungen. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Parlamentes auch Besuche im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und im Filmmuseum am Potsdamer Platz. Weiter fand ein Gespräch mit der MdB Martina Renner im Fraktionssitzungssaal der Linke-Fraktion statt sowie ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit. Berlin wurde auch bei den Fahrten mit dem Bus durch die Hauptstadt etwas vorgestellt.

Es war eine anstrengende Fahrt, die aber auch viele Informationen und viele neue Eindrücke vermittelt hat. 

Über 30 Frauen beim Seminar

Gleichstellungspolitik

Am 8. und 9. November 2014 fand das Seminar „Gleichstellungspolitik der IG Metall“ in Erfurt-Linderbach statt. Es nahmen Frauen aus allen sechs Verwaltungsstellen der IG Metall in Thüringen teil. Mit Blick auch auf die Bundesfrauenkonferenz 2015 sowie den Gewerkschaftstag 2015 wurden frauenspezifische Anforderungen an Entgeltgleichheit, Arbeitszeit, Familie, Betreuung und Pflege diskutiert. Aber auch aktuelle gesetzliche Änderungen wie die sogenannte Mütterrente oder der gesetzliche Mindestlohn ab 2015 wurden besprochen.
Auch aus unserer Verwaltungsstelle waren Frauen dabei. Dieses fast schon traditionelle Seminar einmal im Jahr bietet auch stets Raum für persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden aus den verschiedenen Regionen. Kommendes Jahr ist dann dazu wieder die nächste Chance.

Besuch aus Venezuela zu Gast in Eisenach

Bem Vind@s Amig@s !

Im Rahmen ihres mehrwöchigen Aufenthaltes in Deutschland waren David Jose Contreras Mudarras, Yasmin Chauran Aray und Albert Yvan Cardozo Alarcon am 12. bis 14. Oktober 2014 zu Gast bei der IG Metall in Eisenach. Die Gewerkschafter aus Venezuela lernen an unterschiedlichen Orten Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland und Europa kennen.

In Eisenach standen das Berufsbildungssystem der Bundesrepublik sowie das System der Sozialversicherungen auf dem Programm. Dazu besuchten unsere Gäste das Bosch-Werk in Eisenach und erfuhren dort, wie duale Berufsausbildung funktioniert. Zu den Sozialversicherungen referierte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, der ehrenamtlich alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland ist.

Am 13. Oktober 2014 berichteten unsere Gäste über ihre gewerkschaftliche Situation in Venezuela sowie aktuelle Entwicklungen in ihrem Land.

Ein Besuch auf der Wartburg war aus unserer Sicht auch unverzichtbar, wenn Kollegen aus der Ferne bei uns zu Gast sind.

Spendenübergabe am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf

250 Euro plus 335 Euro gespendet

Einmal jährlich tagen die Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit AGA der IG Metall Suhl-Sonneberg und der IG Metall Eisenach gemeinsam. So in diesem Jahr am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf.

 

Diese Sitzung war zugleich würdiger Rahmen zur Übergabe einer Spende in Höhe von 250 Euro für den Wiederaufbau des Schlosses Ehrenstein in Ohrdruf durch Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg. Die Spende nahmen Bürgermeisterin Frau Hopf sowie Museumsleiter Herr Cramer entgegen. Die Spende wurde zum Wandertag in und um Ohrdruf am 20. September 2014 gesammelt. In der gleichen Sitzung wurde eine Spende von 335 Euro an Frau Werner vom Kinderhospiz Tambach-Dietharz übergeben. Diese Gelder wurden beim Sommerfest der IG Metall Eisenach gesammelt.

Ich wand're ja so gerne ...

Wandertag der IG Metall am 20. September 2014

Bereits zum fünften Mal in Folge, führten wir am jeweils dritten Samstag im September den gemeinsamen Wandertag der IG Metall Eisenach und der IG Metall Suhl-Sonneberg durch. Treffpunkt war am Tobiashammer in Ohrdruf. Von da aus ging es durch Wald und Flur zur Scherershütte und zurück.

Anschließend besuchten wir das Museum "Alte Gerberei" in Ohrdruf sowie das Schloss Ehrenstein. Im November 2013 brandte der Dachstuhl des Schlosses aus und verursachte einen enormen Schaden im Schloss. Die Teilnehmenden am Wandertag sammelten Spenden für den Wiederaufbau des Schlosses.

Zum Abschluss des Tages wurden wir durch das technische Museum Tobiashammer geführt. Insbesondere die sehr große Dampfmaschine zog unsere Aufmerksamkeit auf sich.

Sommerfest der IG Metall Eisenach

Tolle Party am 30. August 2014

Auch das diesjährige Sommerfest der IG Metall Eisenach am 30. August 2014 auf dem Hof der Verwaltungsstelle Eisenach war ein toller Erfolg. Neben Versorgung mit Getränken und vom Grill fand auch wieder eine Tombola statt. Hauptpreis war in diesem Jahr ein toller Grill.

Dank für 15.330 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft

315 Jubilare geehrt

Einmal pro Jahr führt die IG Metall Eisenach zentral eine Jubilarehrung durch. Diese fand nun am 30. August 2014 in Gotha im Hotel „Lindenhof“ statt. Eingeladen waren 126 Gewerkschaftsmitglieder, die seit 40 Jahren Mitglied der IG Metall sind,  105 Kolleginnen und Kollegen, die seit 50 Jahren gewerkschaftlich organisiert sind und 84 weitere IG Metall-Mitglieder, die auf 60 Jahre in der Gewerkschaft zurück blicken.

Es erfüllt uns mit großer Freude, dass wir so viele langjährige, treue und aktive Gewerkschaftsmitglieder in unserer Region ehren können. In vielen Lebenslagen hat sich die IG Metall als verlässlicher Partner für unsere Kolleginnen und Kollegen erwiesen. Gerade auch für die Beschäftigten, die dann in Rente aus dem Arbeitsleben ausscheiden ist eine starke und handlungsfähige IG Metall unverzichtbar. Denn nur wenn Lohnerhöhungen in den Betrieben durchgesetzt werden können, schafft das zugleich Spielraum für Rentensteigerungen.

In ihren Festansprachen blickten die beiden Bevollmächtigten der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser und Uwe Laubach, auf lange Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück. Zugleich informierten sie die Jubilare über aktuelle Themen der betrieblichen und gesellschaftspolitischen Gewerkschaftsarbeit. Kulturell umrahmt wurde die Festveranstaltung durch die Trachtengruppe als Tabarz, die mit einem kurzweiligen Programm auch zum Mitsingen einlud.

Bevollmächtigter spendet Ehrenamtsbezüge

3.200 Euro an Mehrgenerationenhaus Eisenach

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, ist alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. In dieser Funktion an der Spitze des größten regionalen Rentenversicherungsträgers erhielt Steinhäuser im Jahr 2013 insgesamt 3.016 Euro Aufwandsentschädigungen für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Diese privaten Gelder spendet er für soziale Projekte in der Region, die sich insbesondere auch mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Am 26. März 2014 übergab er an das Mehrgenerationenhaus Eisenach, welches vom Verein AudiMax e.V. betrieben wird, eine entsprechende Privat-Spende von 3.200 Euro.

Bilder: In der Bastelwerkstatt des Mehrgenerationenhauses Eisenach v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser (IG Metall), Nadine Köchert (Vereinsvorsitzende), Ursel Scharnowski (Gruppenleiterin)

 

Verlinkungen zum zentralen Internetangebot

www.igmetall.de