Bildungsfreistellung nutzen

5 Tage bezahlt freistellen lassen.

Das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ermöglicht eine Freistellung von bis zu fünf Tagen im Jahr, für Auszubildende bis zu drei Tagen im Jahr, ohne Minderung von Entgelt oder Urlaub. Weitere Infos ergeben ich aus anhängendem Flugblatt. Bei Fragen gern an das Büro der IG Metall wenden.

Solidarität. Vielfalt. Gerechtigkeit.

1. Mai 2018

Der DGB veranstaltete gemeinsam mit der IG Metall und den anderen Gewerkschaften mehrere Kundgebungen am 1. Mai. Bei zeitweilig starkem Wind folgten viele Kolleginnen und Kollegen, teils mit ihren Familien, dem Maiaufruf. Alle Veranstaltungen in unserer Region verliefen friedlich.

Nach der Demonstration ab Hauptbahnhof fand die Maifeier auf dem Markt in Eisenach statt. Als Festredner sprach Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach. Zudem nahm Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) an der Maifeier in Eisenach teil. Anschließend sprach Uwe Laubach auch als Festredner bei der Maifeier in Bad Salzungen.

In Gotha sprach Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW Thüringen, als Festrednerin.

1. April | Nächste Stufe aus Tarifabschluss 2016 wird wirksam

Plus 4,0 Prozent ab 1. April in der Arbeitnehmerüberlassung

Zum 1. April erfolgt die nächste Erhöhung um 2,8 Prozent in West und um 4,0 Prozent in Ost. Damit erreicht das Grundentgelt (Entgeltgruppe 1) nun 9,27 Euro brutto je Stunde in Ostdeutschland. Im Jahr 2019 erfolgen zum 1. Januar, zum 1. April und zum 1. Oktober drei weitere Erhöhungen der Ost-Tabellen. Ab Oktober 2019 werden dann 9,66 Euro je Stunde in der Entgeltgruppe 1 Ost erreicht.

Hinzu kommen in Metallbetrieben die Branchenzuschläge ab der sechsten Woche im Einsatz. Diese Branchenzuschläge gelten in allen Metallbetrieben, so auch in denen, in denen für die Stammbeschäftigten kein Tarifvertrag Anwendung findet. Allerdings wurden viele Beschäftigte der Arbeitnehmerüberlassung in den Einsatzbetrieben inzwischen auch fest übernommen. Und durch die Erhöhungen der Metalltarife auch ab 1. April um 4,3 Prozent schaffen wir deutlich mehr Kaufkraft in der Region. Zugleich erhöhen steigende Bruttoeinkommen auch die Einnahmen der Sozialversicherungen. Das schafft finanziellen Spielraum für zukünftige Rentensteigerungen oder Leistungsverbesserungen.

14. März | Gewerkschaftlicher Rechtsschutz ist sehr effektiv.

442.629,24 Euro im Jahr 2017 für unsere Mitglieder erstritten.

Mitglieder der IG Metall werden im Arbeits- und Sozialrecht beraten und wenn erforderlich, auch außergerichtlich und gerichtlich vertreten. Dazu zählen Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber ebenso wie Streitigkeiten mit Agentur für Arbeit, Jobcenter, Berufsgenossenschaft, Integrationsamt, Renten-, Kranken- oder Pflegeversicherung.

Im Jahr 2017 genehmigte die IG Metall Eisenach in 385 Fällen Rechtsschutz für ihre Mitglieder. Davon wurden 359 Arbeitsrechtsfälle und 26 Sozialrechtsfälle neu aufgenommen. Es wurden im Jahr 2017 insgesamt 444 Streitfälle abgeschlossen, davon 410 Verfahren im Arbeitsrecht und 34 Verfahren im Sozialrecht. Für die Mitglieder der IG Metall Eisenach wurden im Jahr 2017 insgesamt 442.629,24 Euro erstritten, davon 375.027,32 Euro im Arbeitsrecht und 67.601,92 Euro im Sozialrecht.

12. März | Christel Mahr als Betriebsrätin im Amt bestätigt

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl !

v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser, Christel Mahr, Uwe Laubach

Am 12. März fand für die Beschäftigten der IG Metall Eisenach gemeinsam mit den Beschäftigten der kooperierenden IG Metall Suhl-Sonneberg die diesjährige Betriebsratswahl statt. Die bisherige Betriebsrätin, Christel Mahr, beschäftigt als Verwaltungsangestellte in der IG Metall Eisenach, kandidierte erneut für die kommenden vier Jahre. In der Wahlversammlung erhielt sie alle abgegebenen Stimmen.

Unmittelbar nach der Wahl gratulierten der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Uwe Laubach, sowie der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Suhl-Sonneberg, Thomas Steinhäuser, der wiedergewählten Betriebsrätin.

8. März | Internationaler Frauentag in Gotha

100 Jahre Frauenwahlrecht.

Aus Anlass des Internationalen Frauentages luden der DGB Kreisverband Gotha gemeinsam mit der IG Metall Eisenach am 8. März zu einer Feier in das Kulturhaus "Art der Stadt" in Gotha ein.

Der DGB-Kreisvorsitzende, Dietmar Kästner, begrüßte die Gäste und blickte zurück auf 100 Jahre Frauenwahlrecht sowie viele Jahrzehnte der Kämpfe um Gleichstellung der Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kulturell wurde die Veranstaltung im ehemaligen Kinosaal 2 umrahmt mit Provinzgeschnatter mit Pauline und Olaf Bessert. Das kam bei den Gästen sehr gut an.

7. März | Internationaler Frauentag in Eisenach

100 Jahre Frauenwahlrecht.

"Unser Jahr hat 365 Frauentage.", sagte Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, in seiner Ansprache. Aus Anlass des Internationalen Frauentages luden IG Metall und der DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis am Vorabend des 8. März zu einer Feier in das Nachbarschaftszentrum in der Eisenacher Goethestraße ein.

Bundesweit steht der Internationale Frauentag in diesem Jahr unter dem Motto 100 Jahre Frauenwahlrecht, da erst 1918 das aktive und passive Wahlrecht auch für Frauen erstmals eingeführt wurde.

Nach der einleitenden Ansprache wurde der gesellschaftskritische Kinofilm "Paulette" aus Frankreich gezeigt. Alle Anwesenden waren sich einig, dass es eine unterhaltsame Veranstaltung war.

1. März | Neue Mitarbeiterin in Eisenach

Julia Hering verstärkt unser Team

Seit 1. März verstärkt Julia Hering unser Team der IG Metall Eisenach im administrativen Bereich. Ihre Arbeitsschwerpunkte werden in der Mitgliederbetreuung und der Buchhaltung liegen. Da unsere Beate Schrön im Sommer in die Freistellungsphase der Altersteilzeit wechselt, nutzen wir die Zeit bis dahin zur Einarbeitung und Qualifizierung.

Julia ist gelernte Augenoptikermeisterin und hat auch als Ausbilderin gearbeitet, später als Personalberaterin und Kundenbetreuerin bei einer Zeitarbeitsfirma. In diesem Unternehmen war sie auch zwei Jahre als freigestellte Betriebsratsvorsitzende tätig. Von April 2017 bis Februar 2018 arbeitete sie beim Thüringer Berufsförderungswerk als Integrationsberaterin. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Julia einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.

1. März | Betriebsratswahlen 2018

Kompetenz für gute Arbeit? Kannst du wählen!

Alle vier Jahre finden die regelmäßigen Betriebsratswahlen jeweils vom 1. März bis 31. Mai statt. Alle Betriebe mit mehr als fünf Beschäftigten sind gesetzlich verpflichtet, eine entsprechende Interessenvertretung zu wählen. Alle Beschäftigten, die 18 Jahre alt oder älter sind, sind aufgerufen, aktiv und konkret darüber zu entscheiden, wer die anspruchsvollen Aufgaben in den Betriebsräten für die nächsten vier Jahre bewältigt. Demokratie braucht Beteiligung. Daher rufen wir zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen 2018 auf.

Kontinuierlich unterstützen wir Belegschaften, die bisher keinen Betriebsrat haben, diesen rechtswidrigen Zustand mit unserer Hilfe zu beenden. Da ist uns viel in der Region gelungen. Aber es ist auch noch viel zu tun. Daher rufen wir Beschäftigte in Betrieben, in denen bisher kein Betriebsrat besteht, auf, sich zur Vorbereitung und Durchführung von Betriebsratswahlen gern an uns zu wenden. All diesen Beschäftigten rufen wir zu: Habt ihr bisher keinen Betriebsrat? Wählt euch erstmals einen solchen! Wir helfen gern dabei.

1. März | Tariferhöhung Textile Dienste Ost

Weitere 1,8 Prozent mehr Entgelt

Neben den Metallbranchen sowie im Bereich Holz und Kunststoff ist die IG Metall auch die Tarifvertragspartei in den textilen Bereichen. Dazu zählen auch die Textilen Dienste. Hierbei handelt es sich um Dienstleistungsunternehmen einschließlich verbundener Unternehmen und Betriebe, die kundeneigene und/oder Leasing-Textilien zur Verfügung stellen und wieder aufbereiten. Vor allem sind das Wäschereien im Objektkundengeschäft, was das Beschaffen, Liefern, Reinigen oder Austauschen von insbesondere Hotel-, Klinik- oder Gastronomiewäsche oder Berufsbekleidung betrifft. Tarifverträge werden in diesem Bereich entweder für die alten oder die neuen Bundesländer abgeschlossen. Thüringen zählt zum Tarifgebiet der neuen Bundesländer.

Nach vier Einmalzahlung in Höhe von zusammen 216 Euro brutto, für Auszubildende 92 Euro brutto, plus eine Steigerung der Monatsentgelte um 2,4 Prozent ab März 2017 erfolgt nun die letzte Stufe der Tarifanpassung aus dem Tarifergebnis für die Textilen Dienste in den neuen Bundesländern vom 1. Juli 2016. Ab 1. März 2018 steigen die Tariflöhne und –gehälter um 1,8 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab März 2018 um jeweils 18 Euro brutto je Ausbildungsjahr. Weiter erhöht sich das zusätzliche Urlaubsgeld im Jahr 2018 auf 288 Euro brutto. Die tarifliche Wochenarbeitszeit beträgt 38 Stunden. Es besteht Anspruch auf 30 Arbeitstage Urlaub im Jahr ab dem zweiten Beschäftigungsjahr.

14. Februar | Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Tarifabschluss in 4. Verhandlung gelungen

In der vierten Verhandlung für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen wurde heute Übernahme des aus Baden-Württemberg vorgelegten Tarifergebnisses intensiv verhandelt und schließlich vereinbart. Das bedeutet eine Steigerung der Tariftabellen ab April 2018 um 4,3 Prozent. Weiter gibt es zwei Einmalzahlungen von 100 Euro brutto im März 2018 und 400 Euro brutto im Juli 2019. Darüber hinaus wird ab 2019 einmal im Jahr ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent einer Bruttomonatsvergütung gewährt. Beschäftigte, die Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder in Schichten arbeiten, können wählen, ob sie statt des tariflichen Zusatzgeldes acht freie Tage in Anspruch nehmen wollen.

6. Februar | Tarifabschluss für Baden-Württemberg

Tarifangleichung in Thüringen angehen

In der sechsten Verhandlung für die Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg wurde heute die Steigerung der Tariftabellen ab April 2018 um 4,3 Prozent vereinbart. Weiter gibt es zwei Einmalzahlungen von 100 Euro brutto für Januar bis März 2018 und 400 Euro brutto im Juli 2019. Darüber hinaus wird ab 2019 einmal im Jahr ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent einer Bruttomonatsvergütung gewährt. Beschäftigte, die Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder in Schichten arbeiten, können wählen, ob sie statt des tariflichen Zusatzgeldes acht freie Tage in Anspruch nehmen wollen. Zwei dieser Tage würden dann als Arbeitgeberzuschuss gewährt.

Die Beschäftigten der Branche haben doppelt für den starken Tarifabschluss gesorgt: Einmal durch ihre tägliche qualifizierte und motivierte Arbeit, die den Spielraum für angemessene Tarifverbesserungen schafft. Und dann auch durch die selbstbewusste Beteiligung an den Aktionen und Warnstreiks der IG Metall. Diese beiden Begründungen gelten uneingeschränkt auch für die Beschäftigten in Thüringen. Wir erwarten die Übernahme des Tarifergebnisses aus Baden-Württemberg. Zusätzlich braucht es endlich eine belastbare Vereinbarung zur weiteren Angleichung der Tarifbedingungen in Thüringen an die Standards in den westlichen Tarifgebieten.

31. Januar | Gesipa Thal

1. Warnstreik in Betriebsgeschichte

Bisher gibt es bei Gesipa in Thal (Wartburgkreis) keine Tarifbindung und keine transparenten Entgeltstrukturen. Das wollen die Beschäftigten eines der größten Nietenherstellers in Europa zusammen mit der IG Metall ändern. Nachdem es bereits im letzten Jahr mehre Gespräche und Verhandlungen gegeben hat, teilte die Geschäftsführung der Gesipa der IG Metall Eisenach mit, keine weiteren Verhandlungen führen zu wollen. Ein Tarifvertrag wurde abgelehnt. Er passe nicht in die Unternehmenskultur des Betriebes mit Hauptsitz in der Schweiz.

Die Beschäftigten bei Gesipa folgten einem Aufruf zu einem ersten Warnstreik am 31. Januar 2018 fast vollständig und zeigten dem Arbeitgeber, was sie von dieser Verweigerungshaltung halten. Die IG Metall wird die Geschäftsführung in Kürze zu weiteren Verhandlungen auffordern. Kommt es nicht zum Abschluss einer Tarifvereinbarung, werden die Arbeitskampfmaßnahmen ausgeweitet.

31. Januar | Tarifabschluss in der Holz-und kunststoffverarbeitenden Industrie

4 Prozent mehr Entgelt

Mit Druck und Warnstreiks zum Tariferfolg: In der zweiten Verhandlungsrunde konnte die IG Metall in Thüringen ein Ergebnis für die Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie erzielen. Die Löhne und Gehälter steigen ab 1. Mai 2018 um 4 Prozent. Für Januar bis Mai gibt es zweimal eine Einmalzahlung von 150 Euro.

Vor allem die Auszubildenden können sich auf ein dickes Plus freuen. Ihre Vergütungen erhöhen sich um monatlich 50 Euro in allen vier Ausbildungsjahren. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 30. September 2019.

24. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Zentrale Kundgebung in Eisenach

Mehrere hunderte Beschäftigte von Bosch Eisenach, Benteler Eisenach und ZF in Gotha folgten dem erneuten Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Mit Bussen kamen die Beschäftigten in das Eisenacher Bürgerhaus zur zentralen Kundgebung. Nach aktuellen Informationen zum Stand der Tarifverhandlungen in Thüringen durch den 1. Bevollmächtigten, Uwe Laubach, gab es Live-Musik von "Kalter Kaffee" aus Erfurt.

19. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

3. Tarifverhandlung in Erfurt

Etwa 70 Beschäftigte der Frühschicht von Hako in Waltershausen folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Nach einer kurzen Kundgebung ging es dann mit dem Bus nach Erfurt zur Unterstützung der Tarifaktion der IG Metall zur 3. Verhandlung. An der Kundgebung in Erfurt nahmen auch der Erfurter Oberbürgermeister, Andreas Bausewein (SPD), der Thüringer Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee (SPD), die Fraktionsvorsitzende von Die Linke im Thüringer Landtag, Susanne Henning-Wellsow, sowie der DGB-Landesvorsitzende für Thüringen, Sandro Witt, teil.

12. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

ZF Achsgetriebe Gotha

Etwa 135 Beschäftigte der Spätschicht von ZF in Gotha folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 20 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

12. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

ZF Achsgetriebe Gotha

Etwa 180 Beschäftigte der Frühschicht von ZF in Gotha folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 12 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

11. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Benteler Automobiltechnik Eisenach

Etwa 90 Beschäftigte der Frühschicht von Benteler in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 12 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

10. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

BMW Fahrzeugtechnik Eisenach

Etwa 85 Beschäftigte der Frühschicht von BMW in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 13 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

8. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

Etwa 260 Beschäftigte der Spätschicht von Bosch in Eisenach folgten dem Aufruf der IG Metall zum  Warnstreik. Vor dem Betrieb wurden die Warnstreikenden ab 20 Uhr zum Stand der Verhandlungen informiert. Der Warnstreik dauerte zwei Stunden.

8. Januar | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

In den Tarifverhandlungen für die Thüringer Metall- und Elektroindustrie konnte bisher kein Ergebnis erreicht werden. Daher ruft die IG Metall zu Warnstreiks in den Betrieben zur Unterstützung der Tarifforderungen auf. Den Auftakt in unserer Region machten heute die Beschäftigten bei Bosch in Eisenach.

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung für 12 Monate sowie den Anspruch auf individuelle Verringerung der Wochenarbeitszeit mit Teilentgeltausgleich bei belasteten Arbeitszeiten oder für Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen.

13. Dezember | Spendenübergabe durch Ortsvorstand in Kälberfeld

1.755,49 Euro Spende an das Frauenhaus in Gotha

v.l.n.r.: Uwe Laubach (IG Metall), Claudia Kunzewitsch, Anja Wild, Thomas Steinhäuser (IG Metall)

Die IG Metall Eisenach hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung der IG Metall "Politik für alle – sicher, gerecht und selbstbestimmt“ 1.755,49 Euro an den Trägerverein „Frauen und Kinder in Not“ e.V. des Frauenhauses in Gotha gespendet. Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Ortsvorstandes erfolgte am 13. Dezember 2017 in Kälberfeld die Spendenübergabe an die Vorsitzende des Trägervereins, Claudia Kunzewitsch, sowie die Leiterin des Frauenhauses, Anja Wild.

681.241 Beschäftigte aus gut 7.000 Betrieben hatten sich bundesweit an der IG Metall-Befragung 2017 beteiligt. Aus der Region Westthüringen nahmen 1.584 Beschäftigte daran teil. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein soziales Projekt in der Region. Welches Projekt die Spende erhält, kann die IG Metall vor Ort entscheiden. Die Aufteilung der Spenden in die Regionen erfolgte nach Quotierungen.

9. Dezember | DGB-Bezirkskonferenz Hessen-Thüringen

DGB-Spitze neu gewählt

Am 9. Dezember fand die DGB Bezirkskonferenz Hessen-Thüringen statt. Die IG Metall Eisenach war vertreten mit Michael Lemm, Betriebsratsmitglied bei Bosch in Eisenach und Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Eisenach-Wartburgkreis, und mit Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.

Für die Thüringer Landesregierung sprach die stellvertretende Ministerpräsidentin, Heike Taubert (SPD), ein Grußwort.

Neu gewählt wurde Michael Rudolph, der bisherige DGB Regionsgeschäftsführer in Nordhessen, zum Bezirksvorsitzenden des DGB Hessen-Thüringen. Als stellvertretender Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen wurde der Thüringer Sandro Witt im Amt bestätigt.

 

 

5. Dezember | Bevollmächtigter spendet Sitzungsgelder

3 000 Euro private Spende übergeben

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, war bis Mitte 2017 als alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und zugleich Mitglied der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung tätig. Für diese ehrenamtlichen Funktionen erhielt er in diesem Jahr insgesamt 2 643 Euro Aufwandsentschädigungen.

Seit Übernahme der ehrenamtlichen Funktionen behält Steinhäuser diese Summe nicht für sich, sondern spendet einmal im Jahr das Geld an Vereine oder Akteure der Kinder- oder Jugendarbeit in unserer Region. In diesem Jahr spendete Steinhäuser an die Initiative "Gib niemals auf!" in Bad Salzungen. Die Übergabe der Spende erfolgte am 5. Dezember in der Förderschule "Paul Geheeb". Zwar sind die 2 643 Euro noch zu versteuern, doch hat Steinhäuser den Spendenbetrag auf glatte 3 000 Euro aufgerundet.

11./12. Oktober | Erfahrungsaustausch in Kerspleben

AGA-Arbeit in Thüringen

Die sechs Geschäftsstellen der IG Metall in Thüringen trafen sich, der langjährigen Tradition folgend, vom 11. bis 12. Oktober 2017 zum jährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr folgten wir der Einladung der IG Metall Erfurt nach Erfurt-Kerspleben. Referenten waren eingeladen zu den Themen: Wie geht es weiter mit den Gewerkschaften nach der Bundestagswahl (Sandro Witt – stellvertretender Vorsitzender im DGB Hessen-Thüringen), zum Thema: Gesundheitspolitik (AOK-Plus) und einen Referenten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Ausführungen „Angleichung der Ost– an Westrente“.

Es wurde aber auch die gemeinsame Zeit genutzt, um über die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) aus den verschiedenen Regionen Thüringens zu berichten und sich dazu auszutauschen.

9./10. Oktober | JAV-/BR-Kongress in Fulda

Mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen dabei

„Selbstbestimmt.mitbestimmt.solidarisch.“ war das Motto des Kongresses am 9. und 10. Oktober in Fulda, zu dem mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland mit 17 IG Metallerinnen und Metallern aus Thüringen angereist waren.

Es wurde in acht verschiedenen Foren unter anderem zu den Themen „Arbeitszeit für junge Beschäftigte“, „Duales Studium“ oder „Ausbildung im Betrieb checken und verbessern“ intensiv gearbeitet.

Am nächsten Tag diskutierten die Kongressteilnehmenden insbesondere über Anforderungen und Erfahrungen in der Begleitung von jungen Beschäftigten, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Mitunter sichert ein Tarifvertrag der IG Metall die Übernahme. In anderen Betrieben jedoch nicht.

24. September | Bundestagswahl

Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert !

"Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen." (Thomas Jefferson, 1743–1826, US-Präsident).

Die IG Metall Eisenach ruft zur Teilnahme an der Bundestagswahl auf. Gerade für Beschäftigte sind verlässliche und gute Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber unverzichtbar. Gutes Leben und gute Arbeit sind ohne Schutz vor Ausbeutung und Unterdrückung undenkbar. Zudem haben Gewerkschaften auch sozialpolitisch und gesellschaftlich Forderungen an die Bundespolitik formuliert. Deshalb haben es die Menschen selbst in der Hand, durch ihre Stimmen am Wahltag ihre eigene Zukunft mitzugestalten und zu verbessern. Die IG Metall spricht keine Wahlempfehlung für eine bestimmte Partei oder eine bestimmte Person aus. Wir wollen am Wahlsonntag eine arbeitnehmerfeindliche Koalition verhindern. Dafür braucht es jede Stimme. Wir fordern alle auf, überhaupt zur Wahl zu gehen und keine Stimme an Nazis und Rechtspopulisten zu geben.

9. September | Wandertag der IG Metall

Ich wand're ja so gerne ...

Auf Schuster's Rappen führte uns der inzwischen 8. Familienwandertag der IG Metall am 9. September durch das Schortetal bei Ilmenau. Nach dem Treffen in Ilmenau starteten wir durch zum Besucherbergwerk »Volle Rose«. Dort fuhren wir mit einer Besucherbahn zunächst durch die umliegende Landschaft. Anschließend fuhre wir in den ehemaligen Stollen ein. Musikalisch begleitet wurden wir durch Dieter Löffler auf dem Horn.

Im Schortetal befanden sich einst viele Bergwerksstollen, in denen vor allem Flussspat und Mangan abgebaut wurden. Das heutige Bergwerk »Volle Rose« wurde 1991 stillgelegt. Es ist heute als Schaubergwerk hergerichtet und für Besucher geöffnet. Zur Stärkung kehrten wir in die Gaststätte »Zur Schortemühle« ein. Es war wieder ein tolles Erlebnis in unserem schönen Thüringen. Viele freuen sich bereits auf den dann bereits 9. Familienwandertag im kommenden September.

2. September | Jubilarehrung in Eisenach

299 Jubilare geehrt

Wenn Kolleginnen und Kollegen lange Jahre Mitglied der IG Metall sind, ehren wir diese Jubilare besonders. In diesem Jahr konnten wir insgesamt 299 Jubilaren für langjährige Mitgliedschaft danken und sie beglückwünschen.
Insgesamt ehrten wir 14.840 Jahre Mitgliedschaft. Davon sind 111 Mitglieder seit 40 Jahren Mitglied der Gewerkschaft, 100 Kolleginnen und Kollegen blicken auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück, 76 Mitglieder sind bereits seit 60 Jahren Gewerkschaftsmitglied und 12 Mitglieder erreichen in diesem Jahr 70 Jahre Mitgliedschaft. Drei von ihnen waren zur Jubilarveranstaltung anwesend (Foto v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser, Siegmund Keck, Rudi Pfeiffer, Ernst Wallum, Uwe Laubach). Nach den Reden der beiden Bevollmächtigten, Thomas Steinhäuser und Uwe Laubach, bestand für alle die Möglichkeit der Besichtigung des Museums Automobile Welt in Eisenach. Zu den Jubilaren zählten auch einige der ehemaligen Beschäftigten des AWE Automobilwerkes Eisenach. Der besondere Ort für die diesjährige Jubilarehrung kam besonders gut an.

31. August | Wutha-Farnroda

Betriebsratswahl bei Petkus in Wutha-Farnroda abgeschlossen

v.l.n.r.: Raymond Hasse (IG Metall), Jens Böse (BR-Vorsitzender), Lina Renz, Mario Kuschmann, Wilfried Hameister, Florian Kaiser, Steffen Vallay, Sascha Riemer

Die Petkus Technologie GmbH in Wutha-Farnroda wurde bereits im Jahre 1852 als weltweit erster Produzent mechanischer Reinigungstechnik für Saatgut gegründet. Heutzutage umfasst das Produktionsspektrum Futtermittel-Werke, Saatgutaufbereitung und Getreidetechnologien. Bis Anfang 2017 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Wir leiteten eine Betriebsratswahl ein. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wählten sich die 194 Beschäftigten am 17. August 2017 ihren 7-köpfigen Betriebsrat. In der konstituierenden Sitzung des Betriebsrats am 31. August 2017 wurde Jens Böse zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung.

Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

26. August | Traditionelles Sommerfest

Spaß und Spannung auf dem Hof der IG Metall

Das bereits traditionelle Sommerfest fand am 26. August auf dem Hof der IG Metall Eisenach statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren unserer Einladung bei gutem Wetter gefolgt. Für Essen und Trinken war gesorgt. Zusätzlich hatten verschiedene Kolleginnen und Kollegen Kuchen gebacken.

Wir luden auch wieder dazu ein, Lose für unsere Tombola zu ziehen. Dabei kamen insgesamt 350 Euro Spende für das Kinderhospiz Tambach-Dietharz zusammen.

26. August | DGB Kreisdelegiertenkonferenz in Eisenach

Konstituierung des DGB-Kreisvorstandes Wartburgkreis-Eisenach

v.l.n.r.: Michael Lemm, Günther Zippe, Jürgen Putzke, Sigurd Hoppe

Am 26. August 2017 fand in Eisenach die DGB Kreisdelegiertenkonferenz des DGB Wartburgkreis-Eisenach statt. Der bisherige Vorsitzende Jürgen Putzke (EVG) trug den Bericht zur Arbeit des DGB Kreisverbandes vor. Viele Aktivitäten wurden im Wartburgkreis und Eisenach durch den DGB und seine Gewerkschaften realisiert. 1. Mai, Internationaler Frauentag, Aktivitäten gegen Rechts und viele Stichworte mehr wurden dabei benannt.

Anschließend wurde ein neuer Kreisvorsitzender gewählt. Einziger Kandidat war Michael Lemm (IG Metall). Er erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen der Delegierten. Herzlichen Glückwunsch!

Der Konferenz lag ein inhaltlicher Antrag vor. Einstimmig stimmten die Delegierten für die Wiedereinführung der traditionellen Mainelken. Diese wurden in diesem Jahr zu Gunsten von Metall-Pins nicht mehr angeboten.

Die ausscheidenden, langjährigen Aktiven im DGB in der Region, Sigurd Hoppe (IG Metall) und Günther Zippe (IG Metall), wurden geehrt und verabschiedet.

1. August | Neues Ausbildungsjahr

Jugendliche suchen sich Ausbildungsbetrieb aus

Das Berufsausbildungsjahr beginnt in Thüringen zum August eines Jahres. Der individuelle Ausbildungsbeginn kann davon abweichen und wird sich zumeist an den Schulferien orientieren. Teilweise konnten Betriebe nicht alle geplanten Ausbildungsplätze besetzen. Das folgt einerseits aus der zu geringen Zahl von Schulabgängern, die sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden. Aber es liegt vielfach auch am konkreten Angebot des Ausbildungsbetriebes. Rechnerisch stehen in Thüringen in diesem Jahr pro Bewerbung 1,29 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Regional gibt es in Thüringen durchaus Unterschiede. In der Agentur für Arbeit Suhl ist die Stellen-Bewerber-Relation mit 1,25 im Durchschnitt Thüringens. Spitzenreiter in Thüringen ist die Agentur für Arbeit Jena mit einem Faktor von 1,43 Stellen je Bewerbung. Den geringsten Faktor weist die Agentur für Arbeit Gotha aus mit 1,09 Stellen je Bewerbung. Der Anteil ausländischer Bewerber ist leicht auf 3,5 Prozent gestiegen.

Kümmerliche Ausbildungsvergütungen, zweifelhafte Ausbildungsqualität und völlige Unklarheit über Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung sprechen niemanden an. In Betrieben hingegen, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie angewendet wird, erhalten Auszubildende, die Mitglied der IG Metall sind, im ersten Ausbildungsjahr 946 Euro brutto im Monat. Zudem sind 30 Arbeitstage Urlaub, also 6 Wochen pro Jahr, und beispielsweise auch zusätzliches Urlaubsgeld und Sonderzahlung geregelt. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tarifvertraglich gesichert. Damit wissen die Jugendlichen schon heute, wie es im Sommer 2020 oder im Februar 2021 weiter gehen wird. Das spricht Jugendliche an. Und so können Ausbildungsstellen auch besetzt werden.

Bundestagswahl 2017

Wen soll ich wählen? Besser nicht die AfD !

Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Viele Jugendliche sind als Erstwähler zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. „Wen soll ich wählen?“, fragen sich viele Erstwähler, aber auch andere Wählerinnen und Wähler. Für Jugendliche und insbesondere Erstwähler in Thüringen bot die IG Metall vom 14. bis 16. Juli 2017 einen Workshop zur Bundestagswahl in Saalfeld an.

Junge Metallerinnen und Metaller setzten sich aktiv mit den Wahlprogrammen von Union, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD. Überrascht waren die Jugendlichen, dass von diesen Parteien allein die Union ein Wahlprogramm ohne Legitimation durch einen Bundesparteitagsbeschluss vorlegte. Aber die Frage, ob, und wenn ja warum, in der Union Angst vor dem eigenen Souverän Parteitag bestehen mag, wurde nicht weiter vertieft. Die geringste Übereinstimmung mit unseren Forderungen fanden wir im Wahlprogramm der AfD. Die selbsternannte Alternative für Deutschland ist keinesfalls eine Alternative für Jugendliche und schon gar nicht für Gewerkschafter, weder in Deutschland noch Europa.

Tarifbindung. Betriebliche Mitbestimmung. Arbeitszeit: Im Wahlprogramm der AfD nicht enthalten. Keinerlei Aussage. Zentrale Themen und Erwartungen der IG Metall und ihrer zahlreichen Mitglieder, auch der Erstwähler, werden nicht behandelt.

29. März | Arbeitsmarktkonferenz in Eisenach

Wie entwickelt sich die Industrieregion Westthüringen ?

Die Zukunft des Automobilstandortes Westthüringen im Zusammenhang mit dem langfristigen Umbau hin zur Elektromobilität und deren Auswirkung auf Betriebe und Beschäftigte stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Dazu konnten wir den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow (Die Linke), sowie unseren IG Metall-Bezirksleiter, Jörg Köhlinger, begrüßen. Zu Gast war auch die Oberbürgermeisterin von Eisenach, Katja Wolf (Die Linke).

Jörg Köhlinger stellte zu Beginn die Situation der Automobil- und Zulieferregion Westthüringen aus Sicht der IG Metall dar. Eine Standortbestimmung des derzeitigen Entwicklungsstandes und notwendige Maßnahmen aus Sicht der Landesregierung nahm im Anschluss Bodo Ramelow vor. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Einschätzungen über die Auswirkungen der Elektromobilität bezüglich der Beschäftigungssituation in den Automobil- und Zulieferunternehmen sehr unterschiedlich beurteilt wurden.

27. März | São Paulo - Brasilien

Bevollmächtigter traf Ex-Staatspräsident Lula

Im Rahmen einer Studienreise traf der IG Metall-Bevollmächtigte, Thomas Steinhäuser, den Metallgewerkschafter, Politiker und Staatspräsidenten Brasiliens 2003 bis 2010, Luiz Inácio Lula da Silva, in São Paulo.

Lula war einst selbst Vorsitzender einer Metallgewerkschaft in Brasilien. Vermutlich wird er für die Arbeiterpartei PT (Partido dos Trabalhadores) erneut als Spitzenkandidat für die Wahlen im kommenden Jahr aufgestellt.

Im über zweistündigen Gespräch tauschten sie sich über internationale Solidarität, politische und gewerkschaftliche Arbeit in beiden Ländern sowie die anstehenden Bundestagswahlen 2017 in der Bundesrepublik und die Präsidentschaftswahlen 2018 in Brasilien aus.

7. Juni 2016: konstituierende Delegiertenversammlung

Neues "Parlament" der IG Metall Eisenach nahm Arbeit auf

Alle vier Jahre führt die IG Metall bundesweit Organisationswahlen durch. Anfang 2016 werden die Wahlfunktionen innerhalb der IG Metall neu bestätigt oder besetzt. In Westthüringen fanden im Januar und Februar 2016 zahlreiche Versammlungen zur Wahl der Delegierten für die Delegiertenversammlung statt. Die Delegiertenversammlung ist das „Parlament“ der IG Metall vor Ort. Viermal pro Jahr tritt das höchste beschlussfassende Gremium der IG Metall Eisenach zusammen. Insgesamt entscheiden 65 Delegierten über die strategische, inhaltliche und operative Vorgehensweise der IG Metall Eisenach.

In der konstituierenden Delegiertenversammlung am 7. Juni 2016 fand in Wutha-Farnroda der Abschluss der Wahlhandlungen für die Wahlperiode 2016 bis 2019 statt. Es wurden die Bevollmächtigten als Geschäftsführer der IG Metall Eisenach sowie der Ortsvorstand gewählt:

Im Amt bestätigt wurden Uwe Laubach als 1. Bevollmächtigter und Kassierer sowie Thomas Steinhäuser als 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.  

Weiter wurden 13 Beisitzer/innen in den Ortsvorstand der IG Metall Eisenach gewählt. Ihm gehören nun an (Foto v.l.n.r.): Thomas Steinhäuser, Martina Pracht (Opel), Steffen Zucker (GFT), Uwe Laubach, Andreas Starkoff (Mitec), Jens Sieder (Lear), Astrid Fettien (Rege), Sebastian Habedank (Benteler), Manfred Hornaff (ZF Gotha), Uwe Eichelbaum (EJOT Tambach-Dietharz), Christianne Napierski(Trucklite), Ralf Helbig (Bosch), Bernd Lösche (Opel), Olaf Kämpfer (Schmitz Cargobull). Zudem gehört Christine Herrmann zum Ortsvorstand (nicht im Bild).

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