IG Metall Eisenach nimmt Abschied von

Christa Nittel

Unsere Kollegin Christa Nittel schied am 28. Januar 2015 unverhofft und viel zu früh mit erst 62 Jahren aus dem Leben. Sie war seit dem 1. November 1991 als Verwaltungsangestellte in der IG Metall Eisenach beschäftigt. Sie wechselte zum 30. November 2011 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit und schied zum 1. Dezember 2014 aus dem Beschäftigungsverhältnis in die Altersrente aus.

26. Februar: Schulprojekttag der IG Metall in Gerstungen

Du bist mehr wert !

Unter diesem Motto bietet die IG Metall einen Projekttag mit Tipps und Tricks für den Einstieg ins Berufsleben an allgemeinbildenden Schulen an. Seit nunmehr drei Jahren auch am Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Gerstungen, wo unsere ehrenamtlichen Referenten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Themen Rechte und Pflichten von Auszubildenden, Mitbestimmung im Betrieb und Unterschiede von Gesetzen und Tarifverträgen bearbeiten. Insgesamt drei 9. Klassen waren eingeladen sich zu ihrem künftigen Start in die Arbeitswelt Informationen und Unterstützung zu holen. Besonderer Dank gilt dem Gymnasium in Gerstungen für die gute Zusammenarbeit.

Für Fragen und Interesse an unserem Projekt steht euch unser Kollege Georg Kühnelt georg.kuehnelt(at)igmetall.de gern zur Verfügung.

Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Tarifabschluss erreicht

Am 26. Februar 2015 schlossen die IG Metall und der Verband der Metall- und Elektroindustrie Thüringen VMET in Jena ein Verhandlungsergebnis für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen:

1.         Die Einkommen für die 20.000 Beschäftigten in Thüringen steigen ab 1. April 2015 um 3,4 Prozent, für die Monate Januar bis März 2015 gibt es eine Einmalzahlung von 150 Euro und Auszubildende einmalig 55 Euro.

2.         Altersteilzeit können vier Prozent der Beschäftigten beantragen. Davon  können besonders belastete Arbeitnehmer die Altersteilzeit vorrangig bis zu einer Quote von drei Prozent nutzen. In den unteren Entgeltgruppen werden  höhere Aufstockungsbeträge als bisher gezahlt.

3.         Der Tarifvertrag zur Bildungsteilzeit sieht erstmals einen erstreitbaren Zugang auf persönliche berufliche Weiterbildung der Beschäftigten vor. Neu ist das Bildungskonto. Um Arbeitszeit für Weiterbildung zu nutzen, kann diese angespart oder nachgearbeitet werden. Auf das Konto können eingezahlt werden: Arbeitszeit, Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes und mögliche freiwillige Leistungen des Arbeitsgebers. Darüber hinaus können Betriebsrat und Arbeitgeber vereinbaren, dass Gelder, die für die betriebliche Altersteilzeit nicht genutzt werden, in Bildungsmaßnahmen fließen.

Nicht gelungen ist in diesem Zusammenhang eine Vereinbarung zur Angleichung der tarifvertraglichen Sonderzahlung auf 55 Prozent einer Bruttomonatsvergütung.

Betriebsratsschulung am 18. Februar in Rohr

Gesetzliche Neuregelungen 2015

Tarifvertragsgesetz. Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Berufskrankheitenverordnung. Mindestlohngesetz. Seit 1. Januar gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro je Arbeitsstunde. 

Gemäß § 108 Gewerbeordnung ist der Arbeitgeber verpflichtet, dem Beschäftigten eine schriftliche Abrechnung über den Lohn und dessen Zusammensetzung zu erteilen. Darin müssen auch Art und Höhe von Zuschlägen, Zulagen, sonstigen Vergütungen sowie Abzügen ausgewiesen sein.

Beschäftigte sollen ihre Abrechnung dringend auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen. Dabei helfen wir unseren Mitgliedern der IG Metall im Rahmen der Rechtsberatung.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Beschäftigte unterstützen Forderungen der IG Metall

Für die etwa 20.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen fordert die IG Metall in den aktuellen Tarifverhandlungen 5,5 Prozent mehr Entgelt, eine Neuregelung der tarifvertraglichen Altersteilzeit sowie eine verbesserte Regelung von Bildungsteilzeit. Dafür ruft die IG Metall zu Warnstreiks in den Betrieben auf. Zusätzlich erwarten die Beschäftigten die Angleichung der Sonderzahlung um 5 Prozent.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

ZF in Gotha

Am 05. Februar 2015 beteiligten sich 130 Beschäftigte bei ZF in Gotha am Warnstreik.

02. Februar: Thüringische Weidmüller GmbH

Produktionsluft um die Nase

Die Mitglieder des Arbeitskreises für außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) besuchten am 02. Februar 2015 die Thüringische Weidmüller GmbH in Wutha-Farnroda. Im Betrieb mit über 300 Beschäftigten inklusive Auszubildenden und Leiharbeitnehmern werden Elektronikteile und Geräteanschlußtechnik vom Rohteil bis zum Endprodukt gefertigt.

Nach einer Sicherheitsunterweisung und einer Einführung zum Betrieb wurden die Kolleginnen und Kollegen vom Betriebsratsvorsitzenden durch die Produktion geführt. 

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Terex in Luisenthal

Am 30. Januar 2015 beteiligten sich 70 Beschäftigte bei Terex in Luisenthal am Warnstreik. Aber brüskiert und verärgert nahmen die Beschäftigten die überraschende kurzfristige Mitteilung der Werkleitung auf, dass schon ab kommende Woche pro Tag zwei Krane weniger in Luisenthal gefertigt werden sollen. Ein solch schleichendes und vorgezogenes Absterben des Standortes werden sie nicht hinnehmen.

2. Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie

29. Januar - Warnstreiks vor dem Verhandlungslokal

Die IG Metall hat das von den Arbeitgebern in Thüringen vorgelegte Angebot für die 20.000 Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben als nicht ausreichend abgelehnt. Lediglich 2,2 Prozent mehr Lohn ab März, eine deutlich verschlechterte Altersteilzeit und keine Bereitschaft zu Bildungsfreistellung führen zu keiner Lösung. Ein neuer Verhandlungstermin wird in Kürze bekannt gegeben.

Vor Verhandlungsbeginn haben rund 1.000 Beschäftigte noch einmal Druck gemacht. Dabei waren Beschäftigte von Opel Eisenach, Bosch Eisenach, Rege Motorenteile Eisenach, BMW Eisenach sowie Benteler Eisenach mit einem zweistündigen Warnstreik. Sie forderten nach 25 Jahren Wiedervereinigung auch weitere Angleichungsschritte. Die IG Metall will eine Erhöhung der Sonderzahlung um 5 Prozent, um eine Angleichung an andere ostdeutsche Bundesländer zu erreichen.

Beide Verhandlungspartner haben eine gemeinsame Erklärung zu Zuwanderung veröffentlicht.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

EJOT in Tambach-Dietharz

Am 28. Januar 2015 beteiligten sich die aufgerufenen 200 Beschäftigten bei EJOT in Tambach-Dietharz am Warnstreik.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

ZF in Gotha

Am 23. Januar 2015 beteiligten sich die aufgerufenen 200 Beschäftigten bei ZF in Gotha am Warnstreik.

21. Januar 2015, Arnstadt

1. Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie

Die erste Tarifverhandlung für die rund 20.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endete am 21. Januar 2015 in Arnstadt nach zwei Stunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung der IG Metall-Forderungen durch die Arbeitgeber und ohne jede weitere Annäherung. Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29. Januar in Eisenach vereinbart. Vor dem Verhandlungslokal fanden sich am Morgen rund 300 Metallerinnen und Metaller ein und unterstützten die IG Metall-Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, verbesserte Regelungen zur Altersteilzeit und eine tarifliche Bildungsteilzeit.

In der Verhandlung hatten die Arbeitgeber ein Angebot verweigert. Auf die  Forderungen der IG Metall antworteten sie mit viermal Nein zur Bildungsteilzeit und 5,5 Prozent mehr Entgelt sowie zu flexiblen Übergängen für Ältere und auch zur Angleichung.

Die 5,5 Prozent sind gerade in diesen Zeiten vollkommen berechtigt.  Auch beim Thema Bildungsteilzeit wollen die Herrschaften Herr im Haus bleiben und alleine entscheiden, wem Qualifizierung zusteht. Für uns geht es bei der Weiterbildung um ein neues Grundverständnis. Weiterbildung darf nicht "Spitzensport" für wenige bleiben, sondern muss "Breitensport" für alle werden.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Bosch in Eisenach

Am 16. Januar beteiligten sich die 300 Beschäftigte der Spätschicht bei Bosch in Eisenach zum ersten Warnstreik 2015.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Opel in Eisenach

Am 16. Januar beteiligten sich die 600 Beschäftigten der Spätschicht bei Opel Eisenach am ersten Warnstreik 2015.

Rente ab 70 Jahren

Eine Phantomdebatte ...

Schon heute ist es möglich, über das gesetzliche Rentenalter hinaus weiter zu arbeiten, sofern der Versicherte freiwillig dazu bereit ist. Das steht auch dem Rentenbezug nicht entgegen. Beachtet werden muss jedoch, dass unabhängig von der bezogenen Rentenart erst ab Erreichen des, für manche dann fiktiven, Regelrenteneintrittsalters unbegrenzt hinzu verdient werden kann. Zuvor können anrechnungsfrei maximal 450 Euro im Monat hinzu verdient werden. Wer bei Erreichen des Regelrenteneintrittsalters im Beruf verbleiben will und keinen Rentenantrag stellt, erhöht seine zukünftige Rente um 0,5 Prozent für jeden Monat des aufgeschobenen Rentenbeginns. Damit sind die Anreize für spätere Rente schon heute höher als die 0,3 Prozent Abzug bei vorgezogenem Rentenbeginn.

Es ist doch paradox, dass ausgerechnet die Wirtschaft in Thüringen jetzt über Rentenabgänge klagt und einen späteren Renteneintritt begrüßt, nachdem unzählige junge Thüringerinnen und Thüringer in den vergangenen Jahren in die Abwanderung gedrängt wurden, weil hier keine ausreichenden Ausbildungsangebote vorhanden waren. Statt fruchtloser Debatten um bereits vorhandene Rentenmöglichkeiten sollten sich vielmehr die Bemühungen auf die Integration von Erwerbslosen und Nichtdeutschen in den Arbeitsmarkt richten.

Berlin, 25. bis 27. November

Politik auf die Finger geschaut ...

23 Kolleginnen und Kollegen der Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit und Frauen in der IG Metall Eisenach besuchten auf Einladung der MdB Martina Renner (Die Linke) den Bundestag in Berlin. In der Parlamentsdebatte wurde um den Bundeshaushalt gerungen. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Parlamentes auch Besuche im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und im Filmmuseum am Potsdamer Platz. Weiter fand ein Gespräch mit der MdB Martina Renner im Fraktionssitzungssaal der Linke-Fraktion statt sowie ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit. Berlin wurde auch bei den Fahrten mit dem Bus durch die Hauptstadt etwas vorgestellt.

Es war eine anstrengende Fahrt, die aber auch viele Informationen und viele neue Eindrücke vermittelt hat. 

Über 30 Frauen beim Seminar

Gleichstellungspolitik

Am 8. und 9. November 2014 fand das Seminar „Gleichstellungspolitik der IG Metall“ in Erfurt-Linderbach statt. Es nahmen Frauen aus allen sechs Verwaltungsstellen der IG Metall in Thüringen teil. Mit Blick auch auf die Bundesfrauenkonferenz 2015 sowie den Gewerkschaftstag 2015 wurden frauenspezifische Anforderungen an Entgeltgleichheit, Arbeitszeit, Familie, Betreuung und Pflege diskutiert. Aber auch aktuelle gesetzliche Änderungen wie die sogenannte Mütterrente oder der gesetzliche Mindestlohn ab 2015 wurden besprochen.
Auch aus unserer Verwaltungsstelle waren Frauen dabei. Dieses fast schon traditionelle Seminar einmal im Jahr bietet auch stets Raum für persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden aus den verschiedenen Regionen. Kommendes Jahr ist dann dazu wieder die nächste Chance.

Besuch aus Venezuela zu Gast in Eisenach

Bem Vind@s Amig@s !

Im Rahmen ihres mehrwöchigen Aufenthaltes in Deutschland waren David Jose Contreras Mudarras, Yasmin Chauran Aray und Albert Yvan Cardozo Alarcon am 12. bis 14. Oktober 2014 zu Gast bei der IG Metall in Eisenach. Die Gewerkschafter aus Venezuela lernen an unterschiedlichen Orten Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland und Europa kennen.

In Eisenach standen das Berufsbildungssystem der Bundesrepublik sowie das System der Sozialversicherungen auf dem Programm. Dazu besuchten unsere Gäste das Bosch-Werk in Eisenach und erfuhren dort, wie duale Berufsausbildung funktioniert. Zu den Sozialversicherungen referierte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, der ehrenamtlich alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland ist.

Am 13. Oktober 2014 berichteten unsere Gäste über ihre gewerkschaftliche Situation in Venezuela sowie aktuelle Entwicklungen in ihrem Land.

Ein Besuch auf der Wartburg war aus unserer Sicht auch unverzichtbar, wenn Kollegen aus der Ferne bei uns zu Gast sind.

Spendenübergabe am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf

250 Euro plus 335 Euro gespendet

Einmal jährlich tagen die Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit AGA der IG Metall Suhl-Sonneberg und der IG Metall Eisenach gemeinsam. So in diesem Jahr am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf.

 

Diese Sitzung war zugleich würdiger Rahmen zur Übergabe einer Spende in Höhe von 250 Euro für den Wiederaufbau des Schlosses Ehrenstein in Ohrdruf durch Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg. Die Spende nahmen Bürgermeisterin Frau Hopf sowie Museumsleiter Herr Cramer entgegen. Die Spende wurde zum Wandertag in und um Ohrdruf am 20. September 2014 gesammelt. In der gleichen Sitzung wurde eine Spende von 335 Euro an Frau Werner vom Kinderhospiz Tambach-Dietharz übergeben. Diese Gelder wurden beim Sommerfest der IG Metall Eisenach gesammelt.

Ich wand're ja so gerne ...

Wandertag der IG Metall am 20. September 2014

Bereits zum fünften Mal in Folge, führten wir am jeweils dritten Samstag im September den gemeinsamen Wandertag der IG Metall Eisenach und der IG Metall Suhl-Sonneberg durch. Treffpunkt war am Tobiashammer in Ohrdruf. Von da aus ging es durch Wald und Flur zur Scherershütte und zurück.

Anschließend besuchten wir das Museum "Alte Gerberei" in Ohrdruf sowie das Schloss Ehrenstein. Im November 2013 brandte der Dachstuhl des Schlosses aus und verursachte einen enormen Schaden im Schloss. Die Teilnehmenden am Wandertag sammelten Spenden für den Wiederaufbau des Schlosses.

Zum Abschluss des Tages wurden wir durch das technische Museum Tobiashammer geführt. Insbesondere die sehr große Dampfmaschine zog unsere Aufmerksamkeit auf sich.

Sommerfest der IG Metall Eisenach

Tolle Party am 30. August 2014

Auch das diesjährige Sommerfest der IG Metall Eisenach am 30. August 2014 auf dem Hof der Verwaltungsstelle Eisenach war ein toller Erfolg. Neben Versorgung mit Getränken und vom Grill fand auch wieder eine Tombola statt. Hauptpreis war in diesem Jahr ein toller Grill.

Dank für 15.330 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft

315 Jubilare geehrt

Einmal pro Jahr führt die IG Metall Eisenach zentral eine Jubilarehrung durch. Diese fand nun am 30. August 2014 in Gotha im Hotel „Lindenhof“ statt. Eingeladen waren 126 Gewerkschaftsmitglieder, die seit 40 Jahren Mitglied der IG Metall sind,  105 Kolleginnen und Kollegen, die seit 50 Jahren gewerkschaftlich organisiert sind und 84 weitere IG Metall-Mitglieder, die auf 60 Jahre in der Gewerkschaft zurück blicken.

Es erfüllt uns mit großer Freude, dass wir so viele langjährige, treue und aktive Gewerkschaftsmitglieder in unserer Region ehren können. In vielen Lebenslagen hat sich die IG Metall als verlässlicher Partner für unsere Kolleginnen und Kollegen erwiesen. Gerade auch für die Beschäftigten, die dann in Rente aus dem Arbeitsleben ausscheiden ist eine starke und handlungsfähige IG Metall unverzichtbar. Denn nur wenn Lohnerhöhungen in den Betrieben durchgesetzt werden können, schafft das zugleich Spielraum für Rentensteigerungen.

In ihren Festansprachen blickten die beiden Bevollmächtigten der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser und Uwe Laubach, auf lange Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück. Zugleich informierten sie die Jubilare über aktuelle Themen der betrieblichen und gesellschaftspolitischen Gewerkschaftsarbeit. Kulturell umrahmt wurde die Festveranstaltung durch die Trachtengruppe als Tabarz, die mit einem kurzweiligen Programm auch zum Mitsingen einlud.

Bevollmächtigter spendet Ehrenamtsbezüge

3.200 Euro an Mehrgenerationenhaus Eisenach

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, ist alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. In dieser Funktion an der Spitze des größten regionalen Rentenversicherungsträgers erhielt Steinhäuser im Jahr 2013 insgesamt 3.016 Euro Aufwandsentschädigungen für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Diese privaten Gelder spendet er für soziale Projekte in der Region, die sich insbesondere auch mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Am 26. März 2014 übergab er an das Mehrgenerationenhaus Eisenach, welches vom Verein AudiMax e.V. betrieben wird, eine entsprechende Privat-Spende von 3.200 Euro.

Bilder: In der Bastelwerkstatt des Mehrgenerationenhauses Eisenach v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser (IG Metall), Nadine Köchert (Vereinsvorsitzende), Ursel Scharnowski (Gruppenleiterin)

 

Gestern, heute und morgen:

Frauen mischen sich ein

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2014 begann auf dem Eisenacher Marktplatz ein Stadtrundgang zu Stolpersteinen. An den einzelnen Steinen sprach Thekla Bernecker über die Lebensgeschichte der jüdischen Frauen, die einst hier lebten. Die meisten wurden deportiert und kamen später in Konzentrationslagern ums Leben. Nach dem Stadtrundgang wurde bei Kaffee und einem Imbiss im IG Metall-Haus noch über die Geschichte und das Leben jüdischer Frauen gesprochen. Auch wurde über die Entstehung der Stolpersteine berichtet und welche Bedeutung ihnen zukommt.
Eine zweite Veranstaltung war am Nachmittag in Gotha im Gewerkschaftsladen. Hier erfuhren die Anwesenden von der Arbeit des Ortsfrauenausschusses der IG Metall. Beim Vortrag über die Geschichte des Internationalen Frauentages wurde festgestellt, dass es Themen gibt, die Frauen schon vor vielen Jahren bewegten und immer noch bewegen. Dazu gehören gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, erstmals gefordert 1918, ebenso wie Mindestlöhne und kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnkürzungen. Wir werden an diesen Themen nicht locker lassen. Mach doch auch mit dabei.