IG Metall Eisenach nimmt Abschied von

Christa Nittel

Unsere Kollegin Christa Nittel (geboren am 27. November 1952) schied unverhofft und viel zu früh aus dem Leben. Sie war seit dem 1. November 1991 als Verwaltungsangestellte in der IG Metall Eisenach beschäftigt. Sie wechselte zum 30. November 2011 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit und schied zum 1. Dezember 2014 aus dem Beschäftigungsverhältnis in die Altersrente aus.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Beschäftigte unterstützen Forderungen der IG Metall

Für die etwa 20.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen fordert die IG Metall in den aktuellen Tarifverhandlungen 5,5 Prozent mehr Entgelt, eine Neuregelung der tarifvertraglichen Altersteilzeit sowie eine verbesserte Regelung von Bildungsteilzeit. Dafür ruft die IG Metall zu Warnstreiks in den Betrieben auf. Zusätzlich erwarten die Beschäftigten die Angleichung der Sonderzahlung um 5 Prozent.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Terex in Luisenthal

Am 30. Januar 2015 beteiligten sich 70 Beschäftigte bei Terex in Luisenthal am Warnstreik. Aber brüskiert und verärgert nahmen die Beschäftigten die überraschende kurzfristige Mitteilung der Werkleitung auf, dass schon ab kommende Woche pro Tag zwei Krane weniger in Luisenthal gefertigt werden sollen. Ein solch schleichendes und vorgezogenes Absterben des Standortes werden sie nicht hinnehmen.

2. Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie

29. Januar - Warnstreiks vor dem Verhandlungslokal

Die IG Metall hat das von den Arbeitgebern in Thüringen vorgelegte Angebot für die 20.000 Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben als nicht ausreichend abgelehnt. Lediglich 2,2 Prozent mehr Lohn ab März, eine deutlich verschlechterte Altersteilzeit und keine Bereitschaft zu Bildungsfreistellung führen zu keiner Lösung. Ein neuer Verhandlungstermin wird in Kürze bekannt gegeben.

Vor Verhandlungsbeginn haben rund 1.000 Beschäftigte noch einmal Druck gemacht. Dabei waren Beschäftigte von Opel Eisenach, Bosch Eisenach, Rege Motorenteile Eisenach, BMW Eisenach sowie Benteler Eisenach mit einem zweistündigen Warnstreik. Sie forderten nach 25 Jahren Wiedervereinigung auch weitere Angleichungsschritte. Die IG Metall will eine Erhöhung der Sonderzahlung um 5 Prozent, um eine Angleichung an andere ostdeutsche Bundesländer zu erreichen.

Beide Verhandlungspartner haben eine gemeinsame Erklärung zu Zuwanderung veröffentlicht.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

EJOT in Tambach-Dietharz

Am 28. Januar 2015 beteiligten sich die aufgerufenen 200 Beschäftigten bei EJOT in Tambach-Dietharz am Warnstreik.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

ZF in Gotha

Am 23. Januar 2015 beteiligten sich die aufgerufenen 200 Beschäftigten bei ZF in Gotha am Warnstreik.

21. Januar 2015, Arnstadt

1. Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie

Die erste Tarifverhandlung für die rund 20.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endete am 21. Januar 2015 in Arnstadt nach zwei Stunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung der IG Metall-Forderungen durch die Arbeitgeber und ohne jede weitere Annäherung. Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29. Januar in Eisenach vereinbart. Vor dem Verhandlungslokal fanden sich am Morgen rund 300 Metallerinnen und Metaller ein und unterstützten die IG Metall-Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, verbesserte Regelungen zur Altersteilzeit und eine tarifliche Bildungsteilzeit.

In der Verhandlung hatten die Arbeitgeber ein Angebot verweigert. Auf die  Forderungen der IG Metall antworteten sie mit viermal Nein zur Bildungsteilzeit und 5,5 Prozent mehr Entgelt sowie zu flexiblen Übergängen für Ältere und auch zur Angleichung.

Die 5,5 Prozent sind gerade in diesen Zeiten vollkommen berechtigt.  Auch beim Thema Bildungsteilzeit wollen die Herrschaften Herr im Haus bleiben und alleine entscheiden, wem Qualifizierung zusteht. Für uns geht es bei der Weiterbildung um ein neues Grundverständnis. Weiterbildung darf nicht "Spitzensport" für wenige bleiben, sondern muss "Breitensport" für alle werden.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Bosch in Eisenach

Am 16. Januar beteiligten sich die 300 Beschäftigte der Spätschicht bei Bosch in Eisenach zum ersten Warnstreik 2015.

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Opel in Eisenach

Am 16. Januar beteiligten sich die 600 Beschäftigten der Spätschicht bei Opel Eisenach am ersten Warnstreik 2015.

Rente ab 70 Jahren

Eine Phantomdebatte ...

Schon heute ist es möglich, über das gesetzliche Rentenalter hinaus weiter zu arbeiten, sofern der Versicherte freiwillig dazu bereit ist. Das steht auch dem Rentenbezug nicht entgegen. Beachtet werden muss jedoch, dass unabhängig von der bezogenen Rentenart erst ab Erreichen des, für manche dann fiktiven, Regelrenteneintrittsalters unbegrenzt hinzu verdient werden kann. Zuvor können anrechnungsfrei maximal 450 Euro im Monat hinzu verdient werden. Wer bei Erreichen des Regelrenteneintrittsalters im Beruf verbleiben will und keinen Rentenantrag stellt, erhöht seine zukünftige Rente um 0,5 Prozent für jeden Monat des aufgeschobenen Rentenbeginns. Damit sind die Anreize für spätere Rente schon heute höher als die 0,3 Prozent Abzug bei vorgezogenem Rentenbeginn.

Es ist doch paradox, dass ausgerechnet die Wirtschaft in Thüringen jetzt über Rentenabgänge klagt und einen späteren Renteneintritt begrüßt, nachdem unzählige junge Thüringerinnen und Thüringer in den vergangenen Jahren in die Abwanderung gedrängt wurden, weil hier keine ausreichenden Ausbildungsangebote vorhanden waren. Statt fruchtloser Debatten um bereits vorhandene Rentenmöglichkeiten sollten sich vielmehr die Bemühungen auf die Integration von Erwerbslosen und Nichtdeutschen in den Arbeitsmarkt richten.

Tarifabschluss am 5. Dezember

5,5 Prozent mehr Geld plus 2 Tage Urlaub

In der sechsten Verhandlung zwischen der IG Metall und der Geschäftsführung der Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH (GFT) und der Feinkornstahlbau Gotha GmbH (FSG) in Gotha wurde am 5. Dezember 2014 ein Verhandlungsergebnis erzielt. Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach und Verhandlungsführer der IG Metall (links im Bild) und Jens Schwabe, Geschäftsführer der beiden Betriebe (rechts im Bild) unterzeichneten die Papiere.

Für die Monate Oktober bis Dezember 2014 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 Euro, Auszubildende 120 Euro. Ab Januar 2015 erhöhen sich die Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent, für Auszubildende um 35 Euro. Ab Juli 2015 erhöhen sich die Löhne und Gehälter um weitere 2,0 Prozent, für Auszubildende um 20 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2015. Zusätzlich wird der Jahresurlaub schrittweise auf 30 Arbeitstage jährlich bis zum Jahr 2016 angehoben. Weiter wurde vereinbart, bis 30. Juni 2015 ein System der betrieblichen Leistungsbeurteilung inklusive der Leistungszulagen zu vereinbaren.

 

Eisenach, 4. Dezember

Hm, das schmeckt lecker ...

Mitglieder des Ortsjugendausschusses (OJA), der Ortsfrauenausschusses (OFA) sowie des Arbeitskreises außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) verteilten im Rahmen der vorgezogenen Nikolausaktion am 4. Dezember 2014 in der Innnenstadt von Eisenach "Tarifplätzchen" an Passanten. Es geht um die Forderungen der IG Metall für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie 2015: Mehr Geld, Altersteilzeit und Bildungsteilzeit. Das Einreißen von Bildungsblockaden konnte symbolisch mit Bällen auf eine Mauer aus Büchsen bereits geprobt werden.

In einer Demonstration durch die Stadt konnten dann weitere Passanten erreicht werden.

JAV-Empfang am 4. Dezember

JAV-Wahl 2014

Alle zwei Jahre werden die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) in Betrieben mit mehr als fünf Auszubildenden gewählt. Im Oktober und November 2014 finden die Wahlen wieder statt. Bei der JAV-Wahl und auch danach hilft natürlich die IG Metall.

In insgesamt 20 Betrieben gibt es eine gewählte JAV. Das sind zwei Betriebe mehr als zu den vergangenen Wahlen im Jahr 2012. Allerdings reduzierte sich die Anzahl der gewählten Mandatsträger von 43 Personen im Jahr 2012 auf 40 Personen im Jahr 2014, davon 3 Frauen. Das ergibt sich aus dem Rückgang der Zahl der Auszubildenden im Betrieb. Gab es 2012 noch elf Betriebe mit mehr als 20 Auszubildenden, sind es in diesem Jahr nur noch neun Betriebe.

Berlin, 25. bis 27. November

Politik auf die Finger geschaut ...

23 Kolleginnen und Kollegen der Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit und Frauen in der IG Metall Eisenach besuchten auf Einladung der MdB Martina Renner (Die Linke) den Bundestag in Berlin. In der Parlamentsdebatte wurde um den Bundeshaushalt gerungen. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Parlamentes auch Besuche im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und im Filmmuseum am Potsdamer Platz. Weiter fand ein Gespräch mit der MdB Martina Renner im Fraktionssitzungssaal der Linke-Fraktion statt sowie ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit. Berlin wurde auch bei den Fahrten mit dem Bus durch die Hauptstadt etwas vorgestellt.

Es war eine anstrengende Fahrt, die aber auch viele Informationen und viele neue Eindrücke vermittelt hat. 

Über 30 Frauen beim Seminar

Gleichstellungspolitik

Am 8. und 9. November 2014 fand das Seminar „Gleichstellungspolitik der IG Metall“ in Erfurt-Linderbach statt. Es nahmen Frauen aus allen sechs Verwaltungsstellen der IG Metall in Thüringen teil. Mit Blick auch auf die Bundesfrauenkonferenz 2015 sowie den Gewerkschaftstag 2015 wurden frauenspezifische Anforderungen an Entgeltgleichheit, Arbeitszeit, Familie, Betreuung und Pflege diskutiert. Aber auch aktuelle gesetzliche Änderungen wie die sogenannte Mütterrente oder der gesetzliche Mindestlohn ab 2015 wurden besprochen.
Auch aus unserer Verwaltungsstelle waren Frauen dabei. Dieses fast schon traditionelle Seminar einmal im Jahr bietet auch stets Raum für persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden aus den verschiedenen Regionen. Kommendes Jahr ist dann dazu wieder die nächste Chance.

7. November in Gotha

Erster Warnsteik bei BWG

Am 7. November 2014 rief die IG Metall zum Warnstreik bei BWG in Gotha auf. Nach der ersten Tarifverhandlung im August teilten die Arbeitgeber mit, in diesem Jahr nicht mehr verhandeln zu wollen. Mit dem Warnstreik bezwecken die Beschäftigten, die Arbeitgeber unverzüglich zu Verhandlungen unter Aufgabe ihrer Verschleppung der Tarifverhandlungen zu bewegen.

Ziele der Verhandlungen und der IG Metall für ihre Mitglieder sind der Abschluss eines Tarifvertrages sowie Entgelterhöhungen für 2014 an allen drei Standorten der BWG GmbH in Butzbach (Hessen), Kirchmöser (Brandenburg), und Gotha. Aus dem hessischen Butzbach nahmen 40 Metaller am Warnstreik in Gotha teil und unterstützten die Gothaer Kollegen solidarisch. In Butzbach fand zeitgleich ein ganztägiger Warnstreik statt. Unter dem Motto „Wir stellen die Weichen auf Tarifvertrag“ erwarten wir jetzt von der Arbeitgeberseite, schnellstens an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

14. Oktober 2014 in Gotha

Rentenforum der IG Metall

Am 1. Juli 2014 traten die Bestimmungen des Rentenversicherungs-Leistungsverbesserungsgesetzes, des sogenannten Rentenpaketes 2014, in Kraft. Das beinhaltet im Kern vier Regelungsbereiche: abschlagfreie Rente ab 63 Jahren nach 45 Versicherungsjahren, sogenannte „Mütterrente“, Verbesserungen bei der Berechnung der Erwerbsminderungsrente und Veränderungen beim sogenannten Reha-Deckel.

In den Medien wurde zu diesem Thema bereits viel veröffentlicht. Dennoch sind viele Menschen unsicher, ob und in welchem Umfang sie von den Veränderungen profitieren können. Insbesondere, weil die sogenannte Mütterrente nicht nur für zukünftige Rentner/innen, sondern auch für alle Bestandsrentner/innen Ansprüche auslöst. Deswegen informierte Thomas Steinhäuser, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach und alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, am 14. Oktober 2014 in Gotha. Die Teilnehmenden haben rege diskutiert.

Besuch aus Venezuela zu Gast in Eisenach

Bem Vind@s Amig@s !

Im Rahmen ihres mehrwöchigen Aufenthaltes in Deutschland waren David Jose Contreras Mudarras, Yasmin Chauran Aray und Albert Yvan Cardozo Alarcon am 12. bis 14. Oktober 2014 zu Gast bei der IG Metall in Eisenach. Die Gewerkschafter aus Venezuela lernen an unterschiedlichen Orten Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland und Europa kennen.

In Eisenach standen das Berufsbildungssystem der Bundesrepublik sowie das System der Sozialversicherungen auf dem Programm. Dazu besuchten unsere Gäste das Bosch-Werk in Eisenach und erfuhren dort, wie duale Berufsausbildung funktioniert. Zu den Sozialversicherungen referierte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, der ehrenamtlich alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland ist.

Am 13. Oktober 2014 berichteten unsere Gäste über ihre gewerkschaftliche Situation in Venezuela sowie aktuelle Entwicklungen in ihrem Land.

Ein Besuch auf der Wartburg war aus unserer Sicht auch unverzichtbar, wenn Kollegen aus der Ferne bei uns zu Gast sind.

Spendenübergabe am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf

250 Euro plus 335 Euro gespendet

Einmal jährlich tagen die Arbeitskreise außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit AGA der IG Metall Suhl-Sonneberg und der IG Metall Eisenach gemeinsam. So in diesem Jahr am 6. Oktober 2014 in Ohrdruf.

 

Diese Sitzung war zugleich würdiger Rahmen zur Übergabe einer Spende in Höhe von 250 Euro für den Wiederaufbau des Schlosses Ehrenstein in Ohrdruf durch Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg. Die Spende nahmen Bürgermeisterin Frau Hopf sowie Museumsleiter Herr Cramer entgegen. Die Spende wurde zum Wandertag in und um Ohrdruf am 20. September 2014 gesammelt. In der gleichen Sitzung wurde eine Spende von 335 Euro an Frau Werner vom Kinderhospiz Tambach-Dietharz übergeben. Diese Gelder wurden beim Sommerfest der IG Metall Eisenach gesammelt.

Ich wand're ja so gerne ...

Wandertag der IG Metall am 20. September 2014

Bereits zum fünften Mal in Folge, führten wir am jeweils dritten Samstag im September den gemeinsamen Wandertag der IG Metall Eisenach und der IG Metall Suhl-Sonneberg durch. Treffpunkt war am Tobiashammer in Ohrdruf. Von da aus ging es durch Wald und Flur zur Scherershütte und zurück.

Anschließend besuchten wir das Museum "Alte Gerberei" in Ohrdruf sowie das Schloss Ehrenstein. Im November 2013 brandte der Dachstuhl des Schlosses aus und verursachte einen enormen Schaden im Schloss. Die Teilnehmenden am Wandertag sammelten Spenden für den Wiederaufbau des Schlosses.

Zum Abschluss des Tages wurden wir durch das technische Museum Tobiashammer geführt. Insbesondere die sehr große Dampfmaschine zog unsere Aufmerksamkeit auf sich.

Sommerfest der IG Metall Eisenach

Tolle Party am 30. August 2014

Auch das diesjährige Sommerfest der IG Metall Eisenach am 30. August 2014 auf dem Hof der Verwaltungsstelle Eisenach war ein toller Erfolg. Neben Versorgung mit Getränken und vom Grill fand auch wieder eine Tombola statt. Hauptpreis war in diesem Jahr ein toller Grill.

Dank für 15.330 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft

315 Jubilare geehrt

Einmal pro Jahr führt die IG Metall Eisenach zentral eine Jubilarehrung durch. Diese fand nun am 30. August 2014 in Gotha im Hotel „Lindenhof“ statt. Eingeladen waren 126 Gewerkschaftsmitglieder, die seit 40 Jahren Mitglied der IG Metall sind,  105 Kolleginnen und Kollegen, die seit 50 Jahren gewerkschaftlich organisiert sind und 84 weitere IG Metall-Mitglieder, die auf 60 Jahre in der Gewerkschaft zurück blicken.

Es erfüllt uns mit großer Freude, dass wir so viele langjährige, treue und aktive Gewerkschaftsmitglieder in unserer Region ehren können. In vielen Lebenslagen hat sich die IG Metall als verlässlicher Partner für unsere Kolleginnen und Kollegen erwiesen. Gerade auch für die Beschäftigten, die dann in Rente aus dem Arbeitsleben ausscheiden ist eine starke und handlungsfähige IG Metall unverzichtbar. Denn nur wenn Lohnerhöhungen in den Betrieben durchgesetzt werden können, schafft das zugleich Spielraum für Rentensteigerungen.

In ihren Festansprachen blickten die beiden Bevollmächtigten der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser und Uwe Laubach, auf lange Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück. Zugleich informierten sie die Jubilare über aktuelle Themen der betrieblichen und gesellschaftspolitischen Gewerkschaftsarbeit. Kulturell umrahmt wurde die Festveranstaltung durch die Trachtengruppe als Tabarz, die mit einem kurzweiligen Programm auch zum Mitsingen einlud.

Ausbildungsbeginn. Was heißt das?

Jugendcamp der IG Metall

Drei Tage lang gab es Antworten im gemeinsamen Jugendcamp. Unmittelbar vor Ausbildungsbeginn fand vom 12. bis 14. August 2014 ein 3-tägiges Jugendcamp in Sinnershausen für die Ausbildungsstarter bei Opel Eisenach, GFT/FSG Gotha, Schmitz Gotha und EJOT Tambach-Dietharz statt. Eingeladen hatten die Betriebsräte und die Jugend- und Auszubildendenvertretungen in Kooperation mit der IG Metall Eisenach.
Wir wünschen allen Auszubildenden einen guten Start und viel Erfolg!

Gute Arbeit. Soziales Europa.

1. Mai 2014

Unsere Geschichte verpflichtet uns – 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs – zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus. Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis.

Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Beteiligung der IG Metall fanden am 1. Mai 2014 in Eisenach und Gotha statt. In Eisenach sprach unser 1. Bevollmächtigter, Uwe Laubach, als Mairedner. In Gotha sprach DGB-Kreisvorsitzender und Mitglied des IG Metall-Ortsvorstandes Eisenach, Olaf Kämpfer.

Bevollmächtigter spendet Ehrenamtsbezüge

3.200 Euro an Mehrgenerationenhaus Eisenach

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, ist alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. In dieser Funktion an der Spitze des größten regionalen Rentenversicherungsträgers erhielt Steinhäuser im Jahr 2013 insgesamt 3.016 Euro Aufwandsentschädigungen für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Diese privaten Gelder spendet er für soziale Projekte in der Region, die sich insbesondere auch mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Am 26. März 2014 übergab er an das Mehrgenerationenhaus Eisenach, welches vom Verein AudiMax e.V. betrieben wird, eine entsprechende Privat-Spende von 3.200 Euro.

Bilder: In der Bastelwerkstatt des Mehrgenerationenhauses Eisenach v.l.n.r.: Thomas Steinhäuser (IG Metall), Nadine Köchert (Vereinsvorsitzende), Ursel Scharnowski (Gruppenleiterin)

 

Gestern, heute und morgen:

Frauen mischen sich ein

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2014 begann auf dem Eisenacher Marktplatz ein Stadtrundgang zu Stolpersteinen. An den einzelnen Steinen sprach Thekla Bernecker über die Lebensgeschichte der jüdischen Frauen, die einst hier lebten. Die meisten wurden deportiert und kamen später in Konzentrationslagern ums Leben. Nach dem Stadtrundgang wurde bei Kaffee und einem Imbiss im IG Metall-Haus noch über die Geschichte und das Leben jüdischer Frauen gesprochen. Auch wurde über die Entstehung der Stolpersteine berichtet und welche Bedeutung ihnen zukommt.
Eine zweite Veranstaltung war am Nachmittag in Gotha im Gewerkschaftsladen. Hier erfuhren die Anwesenden von der Arbeit des Ortsfrauenausschusses der IG Metall. Beim Vortrag über die Geschichte des Internationalen Frauentages wurde festgestellt, dass es Themen gibt, die Frauen schon vor vielen Jahren bewegten und immer noch bewegen. Dazu gehören gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, erstmals gefordert 1918, ebenso wie Mindestlöhne und kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnkürzungen. Wir werden an diesen Themen nicht locker lassen. Mach doch auch mit dabei.