Bildungsfreistellung nutzen

5 Tage bezahlt freistellen lassen.

Das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ermöglicht eine Freistellung von bis zu fünf Tagen im Jahr, für Auszubildende bis zu drei Tagen im Jahr, ohne Minderung von Entgelt oder Urlaub. Weitere Infos ergeben ich aus anhängendem Flugblatt. Bei Fragen gern an das Büro der IG Metall wenden.

12. Januar 2021 | Neue Angebote für betriebliche Interessenvertretungen

Betriebsräte Akademie Mitte gestartet

Mit Beginn des neuen Jahres nahm auch die Betriebsräte Akademie Mitte die Arbeit auf. Mit der Gründung dieser Einrichtung durch die IG Metall werden Bildungsangebote für Mitglieder im Betriebsrat, der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie der Schwerbehindertenvertretung gebündelt.

Anders als bisher erfolgt damit die Ausschreibung, Einladung, Durchführung und Abrechnung der Seminare durch die Akademie selbst. Die Übersicht zu den angebotenen Seminaren ist im Bildungsprogramm zusammen getragen. Das liegt beim Betriebsrat vor oder ist bei der IG Metall oder im Internet erhältlich.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Seminar ist entweder ein ordnungsgemäßer Beschluss des Betriebsrats nach § 37 Abs. 6 BetrVG oder der Schwerbehindertenvertretung gemäß § 179 Abs. 4 SGB IX. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt weiterhin über das Büro der IG Metall.

Neben den Wochenseminaren managt die Akademie auch Tagesschulungen für gewählte Personen und auch zukünftig für Mitglieder von Wahlvorständen.

5. Dezember 2020 | Internationaler Tag des Ehrenamtes

IG Metall sprach mit Michael Strunz

Michael Strunz, Mitglied im Stadtrat von Bad Salzungen

Am 5. Dezember findet der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Mit diesem Gedenk- und Aktionstag wird ehrenamtliches Engagement anerkannt und gefördert. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und fand 1986 erstmals international statt.

Auch viele Metallerinnen und Metaller engagieren sich ehrenamtlich, beispielsweise in der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, als ehrenamtliche Richter/innen oder in den Wirtschaftskammern.

Michael Strunz engagiert sich als Mitglied im Stadtrat von Bad Salzungen sowie als stellvertretender Ortsteilbürgermeister in Frauensee. Aus Anlass des Internationalen Tages des Ehrenamtes sprachen wir mit ihr über ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

30. November 2020 | JAV-Wahlen 2020 abgeschlossen

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten JAV-Mitgliedern

Zum Abschluss der diesjährigen JAV-Wahlen lud die IG Metall Eisenach am 30. November neu gewählte JAV-Mitglieder zum Empfang nach Bad Tabarz. Neben dem 1. Bevollmächtigen, Uwe Laubach, und dem 2. Bevollmächtigten, Thomas Steinhäuser, nahm Toni Bernheiden, Gewerkschaftssekretär für Jugendarbeit, teil.

Anhand einiger Folien fasste Toni Bernheiden die JAV-Wahlen in der Region zusammen: Aktuell wurden in 17 Betrieben JAV-Wahlen durchgeführt. Das sind drei Betriebe mehr als 2018. Allerdings sank dennoch die Anzahl der gewählten JAV-Mitglieder auf 29 Personen im Vergleich zu 30 Personen 2018. Mit 24 Prozent junger Frauen ist der Anteil der weiblichen Interessenvertreterinnen überproportional höher als der Anteil der weiblichen Auszubildenden in diesen Betrieben mit etwa 11 Prozent. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Wir gratulieren allen gewählten JAV-Mitgliedern und wünschen ihnen für ihre verantwortliche Arbeit viel Erfolg. Wir unterstützen sie jetzt auch in ihrer betrieblichen Arbeit. Wichtig ist, sich für die Interessenvertretung auch entsprechend qualifizieren zu lassen. Zugleich danken wir allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft. Und wir danken den betrieblichen Wahlvorständen für die ordnungsgemäße Durchführung der JAV-Wahlen.

24. November 2020 | Opel-Aktionstag

Zukunft nur mit uns - Hände weg vom Kündigungsschutz

Unklar ist die Situation bei Opel an allen Standorten, vor allem auch in Eisenach. Darauf machten Beschäftigte, Betriebsrat und IG Metall mit Unterstützung aus der Politik am 24. November aufmerksam. Nach der Frühschicht versammelten sich die Opel-Beschäftigten vor dem Werk in Eisenach zunächst zu einer Kundgebung und anschließend zu einem Autokorso. Auch Beschäftigte der Werke Rüsselsheim und Kaiserslautern demonstrierten zeitgleich.

In Eisenach fehlt Personal, um eine zweite komplette Schicht aufbauen und das Hybrid-Modell produzieren zu können. Wegen Personalüberhängen an den andere deutschen Standorten verweigert das PSA-Management die erforderlichen Einstellungen in Eisenach. Hingegen kündigte der Arbeitgeber an, entgegen der tarifvertraglichen Beschäftigungssicherung keine betriebsbedingten Kündigungen an anderen Standorten mehr auszuschließen.

Prominente Unterstützung erhielten die Opel-Beschäftigten durch den Thüringer Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow (Die Linke) und Eisenachs Oberbürgermeisterin, Katja Wolf (Die Linke) die beide vor Ort waren.

6. November 2020 | 35 Kündigungen bei Gothaer Fahrzeugtechnik

Tarifvertrag schützt vielen Gewerkschaftern den Job

In der Gothaer Fahrzeugtechnik werden mit etwa 350 Beschäftigten hochkomplexe Rohr- und Blechkonstruktionen aus hochfesten Feinkornbaustählen für Mobilkransysteme produziert. Nach dauerhaftem Umsatzrückgang in diesem Jahr beabsichtigte der Arbeitgeber 57 Kündigungen. Dem begegnete die IG Metall mit dem Abschluss einer tarifvertraglichen Beschäftigungssicherung im August 2020 durch einen Sozialtarifvertrag.

In der ersten Überlegung des Arbeitgebers hätten 34 IG Metall-Mitglieder ihren Arbeitsplatz verloren. Nach acht Verhandlungsrunden zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat konnte die Anzahl der erforderlichen Kündigungen statt 57 Beschäftigte auf 35 Kündigungen reduziert werden. Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung zwang beide Parteien, für von Kündigung bedrohte Gewerkschaftsmitglieder andere zumutbare Arbeitsplätze im Betrieb zu finden. Der Arbeitgeber war gezwungen, Arbeitsplätze von gewerkschaftlich unorganisierten Beschäftigten frei zu kündigen, um den tarifvertraglichen Kündigungsschutz weitestgehend zu erfüllen. Für letztlich nur drei der ursprünglich 34 von Kündigung bedrohten Gewerkschaftsmitglieder war kein Ersatzarbeitsplatz möglich. Allerdings sieht der Sozialtarifvertrag für den Fall der nicht abwendbaren Kündigung eines Gewerkschaftsmitglieds die nahezu Verdoppelung der dann fälligen Abfindung vor.

Ab 1. Dezember bieten Geschäftsleitung und Betriebsrat im Rahmen des geschlossenen Sozialplans den 35 Gekündigten den Eintritt in eine Transfergesellschaft an, in welcher je nach Betriebszugehörigkeit eine Verweildauer bis zu zwölf Monaten ermöglicht wird. Während dieser Zeit tritt noch keine Arbeitslosigkeit ein, sondern wird Qualifizierung und Vermittlung aktiv begleitet und unterstützt durch die MYPEGASUS Transfer GmbH.

5. August 2020 | Die IG Metall informiert:

Ehrenamt im Betrieb während Kurzarbeit

Vermehrt erreichen uns Nachfragen, wie mit dem Wahlamt im Betrieb während Kurzarbeit umzugehen ist. Anbei erläutern wir die aktuelle Rechtslage dazu. Aktuell gibt es dazu eine geänderte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes, welche in unserer Wahrnehmung vielen Arbeitgebern und deren Beraten noch unbekannt zu sein scheint. Zudem konnte diese Entscheidung auch noch nicht Eingang in die Kommentarliteratur zum Betriebsverfassungsgesetz finden. Das wird sicher in den Neuauflagen spätestens erfolgen.

14. Juli 2020 | Bezirksleiter Jörg Köhlinger zu Gast in der Region

Sorge um die Industrieregion Westthüringen

Am 14. Juli war Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte für die Bundesländer Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, auf Arbeitsbesuch in Westthüringen. In einem Pressegespräch in der IG Metall Eisenach ging es um die aktuelle wirtschaftliche Situation in den Betrieben unserer Branchen in der Region. Ebenso wurde konkret über die Lage der Westthüringer Automobil- und Zulieferer-Industrie informiert. In den letzten drei Jahren gingen in der Region über 3.000 Stammarbeitsplätze und die Beschäftigung von 800 Leiharbeitnehmer/innen verloren. Da zu befürchten ist, dass auch nach einer wirtschaftlichen Erholung, weitere Arbeitsplätze und Betriebe aufgrund der Transformation gefährdet sind, fordert die IG Metall den Aufbau eines weiteren zweiten industriellen Standbeines für die Region Westthüringen.

Nach dem Pressegespräch standen zwei Betriebsbesuche in Gotha an. Sowohl bei Schmitz Cargobull wie auch bei ZF in Gotha wurden in Gesprächen mit den Betriebsratsvorsitzenden und deren Stellvertretern die aktuelle wirtschaftliche Situation unter Corona-Bedingungen sowie der weitere Ausblick besprochen. Betriebsbesichtigungen rundeten beide Betriebsbesuche ab.

25. Juni 2020 | 650 Arbeitsplätze gehen dauerhaft verloren

JD Norman Germany schließt zum 30. September

In Belegschaftsversammlungen an beiden Standorten, in Eisenach und im hessischen Witzenhausen, wurden die Beschäftigten am 25. Juni informiert, dass die JD Norman Germany zum 30. September schließt und alle Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren.

Seit 1. Dezember 2019 produziert der Betrieb im eröffneten Insolvenzverfahren. Ziel war der Verkauf an einen neuen Investor. Anfang 2020 gab es erste Gespräche und Verhandlungen mit möglichen Investoren. Dann kam es zu Betriebsschließungen wegen Corona sowohl bei JD Norman als aber auch bei vielen Kunden. Seitens der möglichen Investoren besteht aktuell keinerlei Klarheit zur Ermittlung einer zukünftigen Wirtschaftlichkeit. Vor diesem Hintergrund ist momentan kein Verkauf möglich. Angesichts defizitärer Ergebnisse der laufenden Produktion, kann diese nicht länger fortgeführt werden. Alle Beschäftigten erhalten betriebsbedingte Kündigungen. Der Geschäftsbetrieb wird zum 30. September endgültig eingestellt. Für die Wartburgregion gehen damit weitere fast 500 Arbeitsplätze dauerhaft verloren.

9. Juni 2020 | Fagerdala Automotive AG in Insolvenz

Insolvenzverfahren können sich hinziehen ...

Der Arbeitgeber stellte am 29. Juni 2012 Insolvenzantrag am Amtsgericht Erfurt. Am 1. September 2012 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Trotz Verkauf des Betriebes zum 1. April 2013 an neue Eigentümer, setzt sich das Insolvenzverfahren bis heute weiter fort und wir vertreten weiter unsere Mitglieder. Der neue Betrieb in Ohrdruf heißt heute IZOBLOK.

Jetzt erfolgt an die (einstigen) Beschäftigten der Fagerdala Automotive AG eine Abschlagszahlung von acht Prozent auf Ihre Forderungen. Vor zwei Jahren gab es bereits 15 Prozent Abschlag. Ein Ende des Insolvenzverfahrens ist noch nicht in Sicht.

22. April 2020 | Wie kommen Beschäftigte durch die Corona-Krise?

Besser mit Betriebsrat !

Solange kein Betriebsrat besteht, kann der Arbeitgeber das sogenannte Direktionsrecht allein ausüben. Erst einem gewählten Betriebsrat räumt der Gesetzgeber umfangreiche Mitbestimmung ein. Das betrifft aktuell vielfach die Inanspruchnahme und Ausgestaltung von Kurzarbeit. Kurzarbeit dient der Vermeidung von Kündigungen. Sollten jedoch einzelne Betriebe allein mit Kurzarbeit nicht durch die Krise kommen, wären Personalabbau bis hin zu Verkauf oder Schließung des Betriebes für eine Belegschaft ohne Betriebsrat ein unkalkulierbares Risiko. Und dabei spielt es keine Rolle, ob solche Themen Corona-bedingt oder aus anderen Gründen anstehen. Der weit verbreitete Irrglaube, dass es einen Rechtsanspruch auf Abfindung immer geben würde, könnte dann zu Enttäuschungen führen. Nur ein Betriebsrat kann einen sogenannten Sozialplan verhandeln und abschließen. Gibt es keinen Betriebsrat, ist ein Sozialplan unmöglich.

Habt ihr bisher keinen Betriebsrat? Wählt euch erstmals einen solchen! Wir helfen gern dabei. In allen Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten, von denen drei 18 Jahre oder älter sind und seit sechs Monaten dem Betrieb angehören, finden nach § 1 Betriebsverfassungsgesetz Betriebsratswahlen statt. Das kommt einer gesetzlichen Pflicht für Belegschaften gleich.

1. Dezember 2019 | JD Norman Germany GmbH

Insolvenzverfahren ist eröffnet

Die JD Norman Germany GmbH ist ein Systemanbieter im Bereich der mechanischen Bearbeitung und Montage von komplexen Bauteilen. 1987 gegründet gibt es heute zwei Standorte in Eisenach und Witzenhausen. Zur Produktpalette gehören Zylinderköpfe, Kurbelgehäuse, Pleuel, Getriebegehäuse, Common Rail Verteilersysteme und Pumpengehäuse. Beschäftigt werden etwa 700 Beschäftigte in beiden Werken.

Am 2. Oktober 2019 bestellte das Insolvenzgericht Meiningen einen vorläufigen Insolvenzverwalter für die JD Norman Germany in Hörselberg-Hainich (Az.: IN 152/19). Beauftragt wurde Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle. Das Insolvenzverfahren wurde durch Beschluss des Insolvenzgerichtes Meiningen am 1. Dezember 2019 eröffnet.

Intensiv werden aktuell Investoren gesucht, welche die Rege Motorenteile übernehmen. Dabei sollen beide Standorte im laufenden Geschäftsbetrieb übernommen und fortgeführt werden. Erste Interessenbekundungen gingen ein.

14. November 2019 | Wieder ein Betriebsrat mehr in Thüringen

Erstmals Betriebsratswahl bei Hydro Building Systems Gerstungen

Die Hydro Building Systems GmbH produziert unter dem Markennamen Wicona Fassaden, Fenster, Türen und Schiebesysteme. Bis Ende Oktober 2019 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wurde die Betriebsratswahl eingeleitet. Am 22. Oktober 2019 waren die 101 Beschäftigten aufgerufen, erstmals ihren 7-köpfigen Betriebsrat zu wählen. An der hohen Wahlbeteiligung von 86 Prozent ist das Interesse der Belegschaft deutlich erkennbar. Inzwischen fand auch die konstituierende Sitzung des neugewählten Betriebsrats statt. Patrick Schein wurde zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt, Steven Schein zum stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung. Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

Im Bild v.l.n.r.: Ronald Hamann, Raymond Haße (IG Metall), Ronny Hanke, Patrick Schein, Steven Schein, David Tümper, Jessica Hartung, Markus Schütz

7. November 2019 | Verkauf der Mitec Eisenach

IG Metall begrüßt den Erhalt des Betriebes

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Mitec Eisenach am 1. Februar war die Zukunft des Betriebes noch völlig offen. Fieberhaft kämpften seitdem die Insolvenzverwaltung, IG Metall, Betriebsrat und Belegschaft um den Erhalt des Betriebes. Angesichts der Flaute in der Automobil- und Zulieferindustrie stehen mögliche Investoren nicht gerade Schlange bei Unternehmensverkäufen in dieser Branche.

Die Übernahme von Mitec durch die US-amerikanische AAM-Gruppe erhält den Betrieb, wenn auch erneut verkleinert. Etwa 260 Beschäftigte erhalten eine neue Perspektive. Jedoch scheiden weitere 180 Beschäftigte in eine Transfergesellschaft aus.

12. August 2019 | Sommertour des DGB-Bezirksvorsitzenden Michael Rudolph

Moderne Tarifpolitik ist auch in Thüringen möglich, wie EJOT zeigt.

Foto: Andreas Wolf (EJOT)

Vom 12. bis 16. August 2019 besucht der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, verschiedene Betriebe in Thüringen im Rahmen seiner Sommertour. Unter dem Motto „Besser mit Tarifvertrag“ informiert er sich über Positivbeispiele für Tarifbindung und auch zu den Schwierigkeiten, weshalb es in Thüringen eine im bundesweiten Vergleich bisher eher geringe Tarifbindung gibt. Am 12. August war Michael Rudolph (4.v.l. im Bild) bei EJOT in Tambach-Dietharz.

Der geschäftsführende Gesellschafter, Christian F. Kocherscheidt (2.v.r. im Bild), empfing den Gewerkschaftschef gemeinsam mit weiteren Vertreter/innen aus dem Management sowie dem Betriebsratsvorsitzenden, Stephan Hofmann (1.v.l. im Bild). Eine beeindruckende Firmengeschichte seit 1922 und ab 1993 in Tambach-Dietharz wurde vorgestellt. Besonders bemerkenswert ist der in Ostdeutschland bisher einzigartige Haustarifvertrag zur schrittweisen Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 Stunden auf 35 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Das beschert EJOT Bewerbungen von wertvollen Fachleuten, während andere Betriebe der Region über Fachkräftemangel klagen.