Bildungsfreistellung nutzen

5 Tage bezahlt freistellen lassen.

Das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ermöglicht eine Freistellung von bis zu fünf Tagen im Jahr, für Auszubildende bis zu drei Tagen im Jahr, ohne Minderung von Entgelt oder Urlaub. Weitere Infos ergeben ich aus anhängendem Flugblatt. Bei Fragen gern an das Büro der IG Metall wenden.

12. Juli | Internationale Gäste aus Brasilien in der Region

Zu Besuch bei Deckel Maho in Seebach

Lula livre! Freiheit für den zu Unrecht inhaftierten Metallgewerkschafter und ehemaligen Staatspräsident Brasiliens Luiz Inacio Lula da Silva!

Im Rahmen ihrer Bildungsreise kamen zwei brasilianische Metallgewerkschafter auch in die Region Eisenach. Maicon Michel Vasconcelos da Silva, Internationaler Sekretär des Dachverbandes der Metallgewerkschaften und Wellington Messias Damasceno, Vorstandsmitglied der Metallgewerkschaft Sindicato dos Metalurgicos do ABC zuständig für Industriepolitik, besuchten am 12. Juli den Maschinenbauer Deckel Maho im Wartburgkreis. Sie informierten sich darüber, wie Unternehmen und Belegschaft mit den Herausforderungen durch Digitalisierung und Transformation umgehen. Nach einer Werksführung durch die Geschäftsleitung bestand anschließend Gelegenheit, mit Vertretern des Betriebsrates ins Gespräch zu kommen.

Am Vorabend des Betriebsbesuches brannte auf dem Hof der IG Metall Eisenach der Grill zum Willkommen in Thüringen für die brasilianischen Kollegen. Staubedingt trafen die Brasilianer erst sehr verspätet aus Stuttgart kommend in Eisenach ein.

10. Juli | Autotest Eisenach

Arbeitgeber gibt Betriebsschließung zum Jahresende bekannt

Beim Automobilzulieferer habe es nach eigenen Angaben in den letzten beiden Jahres deutliche Umsatzrückgänge und kaum Neuprojekte gegeben. Daher solle die Unternehmensgruppe nun umstrukturiert werden, was die Schließung von Autotest auf dem Kindel bei Eisenach zu Ende 2019 beinhalten solle mit dem Verlust von über 120 Arbeitsplätzen.

Diese Ankündigung überrascht uns und auch die Belegschaft. Noch vor kurzer Zeit suchte das Unternehmen händeringend nach neuen Beschäftigten, um die vollen Auftragsbücher abarbeiten zu können, so das Management noch vor einiger Zeit.

Aktuell findet erstmalig eine Betriebsratswahl im Betrieb statt. Das steht in keinem Zusammenhang mit der jetzt angekündigten Schließung. Bei Einleitung der Wahl war nicht bekannt, dass der Arbeitgeber entgegen bisherigen Ankündigungen nun eine Betriebsschließung plant.

5. Juli | Urlaub ist zur Erholung da.

Urlaub muss dienstliche Erreichbarkeit unterbrechen.

In diesen Tagen starten viele Beschäftigte in den wohlverdienten Urlaub, um sich mit Familie, Freunden oder allein vom Arbeitsalltag und Arbeitsstress zu erholen. Immer wieder wird jedoch bekannt und erreichen uns Nachfragen, dass durch ununterbrochene technische Erreichbarkeit – auch im Urlaub – ein gewünschter Erholungseffekt gar nicht eintritt.

Moderne Medien und Kommunikationsgeräte, sogenannte „Alleskönner“ in der Hosentasche, und die immer weiter – auch weltweit zunehmende – Vernetzung sind technische Ursachen einer ständig steigenden individuellen Erreichbarkeit. Vielen fällt es da schwer, sich dieser Flut von Informationen oder dem Bereithalten für mögliche Kontaktaufnahmen zu entziehen.

Aus Arbeitsrecht und Rechtsprechung ergibt sich eindeutig, dass das Recht auf Freizeit und ungestörten Urlaub besteht. Für den Beschäftigten kann kein Nachteil entstehen, wenn die dienstlichen Geräte im Urlaub ausgeschalten und möglichst auch im Betrieb bleiben.

5. Juli | Tarifabschluss im Kfz-Gewerbe Thüringen

+5,3 Prozent mehr Geld plus Einmalzahlungen

Die Entgelte im Kfz-Gewerbe in Thüringen werden ab 1. Juli 2019 um 2,7 Prozent erhöht, sowie ab 1. Juli 2020 um weitere 2,6 Prozent. Für die Monate Mai und Juni 2019 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von insgesamt 150 Euro sowie eine weitere Einmalzahlung von 120 Euro in 2020. Die Auszahlung erfolgt mit den Oktoberabrechnungen des jeweiligen Jahres. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab 1. August 2019 um 50 Euro in allen Ausbildungsjahren und ab 1. August 2020 um weitere 50 Euro.

Die neuen Tarifverträge sind erstmals zum 31. Mai 2021 kündbar.

29. Juni | Tausende bei Großdemonstration in Berlin

#Fairwandel ... sozial, ökologisch, demokratisch ...

Wir sind die IG Metall. Wir sind Viele. Wir sind sichtbar. Wir haben Forderungen. So auch heute in Berlin. Mit drei Bussen aus Westthüringen beteiligten wir uns an der Großdemonstration der IG Metall. Strahlender Sonnenschein umrahmte den Aktionstag der IG Metall.

Angesichts der Veränderungen in der Wirtschaft durch Transformation und Digitalisierung sind gerade in Thüringen massive Auswirkungen zu befürchten. Von daher geht es um industrielle Arbeitsplätze im Freistaat. Beispielsweise betrifft das die Beschäftigten von Opel Eisenach, aber auch den anderen Standorten von Opel. Und es betrifft viele Beschäftigte bei Zulieferbetrieben der Automobilindustrie.

28. Juni | Überproportionale Rentensteigerung Ost wegen Rentenangleichung

3,91 Prozent mehr Rente in Ostdeutschland

Am 1. Juli 2019 steigen die Renten in Ostdeutschland um 3,91 Prozent. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,1 Prozent. Im Vorjahr stiegen die Renten b 1. Juli 2018 in Ostdeutschland um 3,37 Prozent und in Westdeutschland um 3,22 Prozent. Damit erhöht sich in diesem Jahr der Rentenwert Ost auf 31,89 Euro, der Rentenwert West hingegen auf 33,0 Euro. Die Höherwertung nach Anlage 10 zum Sozialgesetzbuch 6. Buch beträgt 1,0840 im Jahr 2019.

Alle Rentensteigerungen hängen auch von der Bruttolohnentwicklung ab. Vor allem durch von Gewerkschaften erkämpfte Tarifsteigerungen erhöhen sich auch die Einzahlungen von Beiträgen in die Sozialversicherungen. Das schafft finanziellen Spielraum für Rentensteigerungen. In diesem Jahr steigen die Renten in Ostdeutschland nicht nur um 3,78 Prozent nach Rentenformel, sondern sogar überproportional um 3,91 Prozent.

27. Juni | Tarifgespräche für die ostdeutschen Tarifgebiete ohne Ergebnis

Arbeitgeber blockieren die Arbeitszeitangleichung

In mehreren Gesprächsrunden zwischen IG Metall und Gesamtmetall wurde durch uns versucht, eine Verständigung zur Angleichung der tarifvertraglichen Wochenarbeitszeit in der Metall- und Elektroindustrie in den neuen Bundesländern auf 35 Stunden zu erreichen. Im Verlauf dieser Gespräche brachten die Arbeitgeber eigene Forderungen ein. Insgesamt hätten die Arbeitgebervorschläge eine Zerschlagung der heutigen Tarifvertragsstruktur bedeutet, was durch die IG Metall nicht akzeptiert werden kann.

Daher wurden durch die IG Metall die Gespräche am 21. Juni in Templin ergebnislos beendet. In der gemeinsamen Sitzung aller ostdeutschen Tarifkommissionen am 25. Juni in Leipzig bestand Einigkeit darüber, dass die Forderungen der Arbeitgeber nicht akzeptiert werden.

11. Juni | Wieder ein Betriebsrat mehr in Thüringen

Erstmals Betriebsratswahl bei Fenstertechnik brand abgeschlossen

Die Fenstertechnik brand in Ifta produziert Fenster, Schiebetüren und Systeme zur Beschattung. Bis Ende Mai 2019 bestand kein Betriebsrat. Das wollten die Beschäftigten ändern und baten die IG Metall Eisenach um Unterstützung. Mit Hilfe der IG Metall Eisenach wurde die Betriebsratswahl eingeleitet. Am 24. Mai 2019 waren die 196 Beschäftigten aufgerufen, erstmals ihren 7-köpfigen Betriebsrat zu wählen. An der hohen Wahlbeteiligung von 81,6 Prozent ist das Interesse der Belegschaft deutlich erkennbar. Inzwischen fand auch die konstituierende Sitzung des neugewählten Betriebsrats statt. Roy Freiberg wurde zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

Die IG Metall gratuliert den Gewählten und wünscht dem neu gewählten Betriebsrat einen guten Start in die vor ihm liegenden Aufgaben. Dabei hilft weiterhin die IG Metall Eisenach durch Schulungen und Begleitung. Wir helfen aber auch weiterhin aktiv in Betrieben, in denen noch kein Betriebsrat besteht. Diesen Umstand wollen wir gemeinsam mit den Belegschaften ändern.

29. Mai | IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger resümiert

Tarifbindung in Thüringen steigt weiter

In der Thüringer Metall- und Elektroindustrie steigt die Zahl der Beschäftigten mit Tarifentgelten. Die Entwicklung in der stärksten Industriebranche in Thüringen verläuft gegen den Trend. Die Zahl der Unternehmen, die an Flächen- sowie Anerkennungs- oder Firmentarifverträge gebunden sind, stieg von 98 im Jahr 2011 auf jetzt etwa 130.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht in anderen Branchen ein wachsendes Problem durch die Flucht von Unternehmen aus den tarifgebundenen Arbeitgeberverbänden. Untersuchungen ergaben, dass branchenübergreifend nur noch 18 Prozent der Thüringer Betriebe tarifgebunden sind.

27. Mai | Wer sich für "morgen" wappnen will, muss damit schon "heute" anfangen!

Transformation: Was heißt das für die Region ?

Auf Einladung des IG Metall-Bezirkes Mitte  tauschten sich Vertreter/innen aus Wissenschaft und Politik mit Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben aus, welche Auswirkungen auf die Automobil- und Zuliefererbetriebe in Thüringen durch die Veränderungen hin zu mehr Elektromobilität entstehen könnten.  Im Impulsvortrag des Bezirksleiters, Jörg Köhlinger,  ging er auf die ganz konkreten Gefahren für die Produktion in der Region ein. Dann stellte Professor Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Forschungsergebnisse der Studie zu Konversionsmöglichkeiten aus Arbeitnehmersicht in der Automobilindustrie vor. In der Studie wurde untersucht, welche Möglichkeiten der Produktveränderung in der Zukunft aus Sicht der Arbeitnehmer sinnvoll erscheinen und welchen Einfluss Arbeitnehmervertreter darauf in der Praxis ausüben können. Leider war in vielen befragten Unternehmen festzustellen,  das noch keine ausgeprägte Strategie zur zukünftigen Veränderung vorzufinden ist.

Um die industriellen Strukturen in Thüringen auch künftig erhalten zu können, braucht es enorme Anstrengungen aller Beteiligten um in den kommenden Jahren nicht abgehängt zu werden. In einer abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Professor Dörre, Uwe Laubach von der IG Metall Eisenach und Valentina Kerst, Staatssekretärin aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium die möglichen Auswirkungen und versuchten Handlungsmöglichkeiten zu skizzieren.

14./15. Mai | Erfahrungsaustausch in Zeulenroda-Triebes

AGA-Arbeit in Thüringen

Aus allen sechs Geschäftsstellen der IG Metall in Thüringen trafen sich, der langjährigen Tradition folgend, am 14. und 15. Mai 2019 Aktive der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA) zum jährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch.

In diesem Jahr folgten wir der Einladung der IG Metall Gera nach Zeulenroda-Triebes. Neben dem Austausch über die Aktivitäten in den verschiedenen Regionen Thüringens standen die in diesem Jahr stattfindenden Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen im Mittelpunkt der Debatte. Dabei führte Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, in die Debatte ein. Weiter gab es einen intensiven Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

10. Mai | Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Im Rahmen der Aktionswoche der IG Metall begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer informierte die IG Metall bei einer Schichtwechselaktion die Beschäftigten der Bosch Fahrzeugelektrik in Eisenach am 10. Mai über den Stand der Dinge.

Drei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit ist es längst überfällig, den Tarifstandard zur Wochenarbeitszeit bundesweit einheitlich zu regeln. Die Arbeitgeber tragen hierfür auch in Thüringen Mit-Verantwortung. Dafür unterschrieben viele Beschäftigte auf den Transparenten für die Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich. Unterstützt wurde die Aktion durch Vertrauensleute von Opel Eisenach.

9. Mai | BMW Fahrzeugtechnik Eisenach

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Im Rahmen der Aktionswoche der IG Metall begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer informierte die IG Metall bei einer Schichtwechselaktion die Beschäftigten der BMW Fahrzeugtechnik in Eisenach am 9. Mai über den Stand der Dinge.

Viele Beschäftigte bekräftigten die Forderung für die Einführung der 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich durch ihre Unterschrift auf großen Transparenten. Wenig Verständnis haben auch hier die Beschäftigten für die Position der Arbeitgeber bisher.

8. Mai | ZF Friedrichshafen AG Werk Gotha

35 Stunden Arbeit pro Woche reicht aus !

Für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen konnte die IG Metall bereits die gleichen Entgelte wie für Beschäftigte beispielsweise in Hessen tarifvertraglich in den letzten Jahren durchsetzen. Allerdings gibt es einen deutlichen Unterschied in der Dauer der dafür erforderlichen Arbeitszeit. Während die Beschäftigten in Thüringen 38 Stunden pro Woche arbeiten müssen, erhalten die hessischen Metallerinnen und Metaller das gleiche Entgelt für lediglich 35 Stunden Arbeitszeit pro Woche.

Dazu findet begleitend zu den zentralen Gesprächen für alle ostdeutschen Tarifgebiete mit den Arbeitgeberverbänden der neuen Bundesländer eine Aktionswoche statt. Hier informiert die IG Metall die Beschäftigten über den Stand der Dinge. Zugleich rufen wir die Beschäftigten zur Unterschrift auf großen Transparenten auf. Zur Betriebsversammlung bei ZF in Gotha war das am 8. Mai präsentes Thema.

Europa. Jetzt aber richtig !

1. Mai 2019

Der DGB veranstaltete gemeinsam mit der IG Metall und den anderen Gewerkschaften mehrere Kundgebungen am 1. Mai. es folgten viele Kolleginnen und Kollegen, teils mit ihren Familien, dem Maiaufruf. Alle Veranstaltungen in unserer Region verliefen friedlich.

Nach der Demonstration ab Hauptbahnhof fand die Maifeier auf dem Markt in Eisenach statt. Als Festredner sprachen Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, und Björn Schröter, DGB-Jugend Thüringen.

In Gotha sprach bei strahlendem Sonnenschein Klaus Schüller, DGB Thüringen, als Festredner. Nach den Ansprachen begeisterte das Jugendblasorchester die Teilnehmenden auf dem Buttermarkt.

9.-10. April | Bundeskonferenz der Außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit

AGA - Wir sind IG Metall

Teilnehmende aus Thüringen

Die 4. Zentrale Tagung der Außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit AGA fand anfang April in Leipzig statt. Auf der Tagesordnung standen Themen, wie: Angleichung der Lebensverhältnisse im Osten nach 30 Jahren; 35-Stunden-Woche im Osten; Kampf gegen Rechtspopulismus; Transformation, als historische Phase mit Veränderungen an mehreren Fronten; Herstellung einer echten Parität bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Unsere IG Metall Eisenach wurde durch Christine Herrmann, Vorsitzende unseres Arbeitskreises AGA (im Bild vorn), in Leipzig vertreten.

28.-30. März | Bundesfrauenkonferenz der IG Metall in "Frauheim"

Gleichstellung #INARBEIT

Nur alle vier Jahre findet die wichtigste Konferenz der IG Metall-Frauen als Beschlusskonferenz statt. Diesmal nahmen von der IG Metall Eisenach Martina Pracht von Opel Eisenach (1.v.r.),  Christel Mahr aus dem IG Metall-Büro (2.v.r.) und Astrid Fettien von JD Norman Eisenach (3.v.r.) für die IG Eisenach teil.

Zu Beginn der Veranstaltung entschieden sich die Frauen, Mannheim, den Ort ihrer Konferenz, temporär in "Frauheim" umzubenennen.

In der Antragsberatung wurden weiter die Weichen für mehr Gleichberechtigung der Geschlechter in Arbeitswelt und Gesellschaft gestellt. Die SPD-Bundesvorsitzende, Andrea Nahles, besuchte die Konferenz am 29. März und sprach ein Grußwort.

27.-30. März | Bundesjugendkonferenz der IG Metall in Mannheim

Jugend von heute #INARBEIT

Nur alle vier Jahre findet die wichtigste Konferenz der IG Metall-Jugend statt. Diesmal nahmen drei Delegierte aus Thüringen statt (im Bild v.r.n.l.): Andre Sommer (Hochschule Schmalkalden), Paul Heuschild (Bosch Eisenach) und Alexander Simmen (Borbet Bad Langensalza) in Begleitung von Gewerkschaftssekretär Christian Rotter.

Insgesamt wurden zahlreiche Anträge für die Gewerkschaftsarbeit in den kommenden vier Jahren beraten und abgestimmt. Auch aus Thüringen wurden Anträge eingereicht.

Erstmals fand die Bundesjugendkonferenz zeitgleich und am gleichen Ort mit den alle vier Jahre stattfindenden Bundeskonferenzen für Frauen, für Angestellte und für Menschen mit Migrationshintergrund statt.

25. März | DMG Mori Global Service Milling Seebach

Gute Beteiligung bei erstem Warnstreik

Für die IG Metall Mitglieder der Global Service Milling GmbH in Seebach besteht aufgrund eines Verschmelzungsvertrages mit der Service GmbH in Pfronten (Allgäu) eine Tarifbindung auf Basis des Bayerischen Flächentarifvertrages für die Metall- und Elektroindustrie. Die Arbeitgeberseite hat diesen Vertrag im September vergangenen Jahres gekündigt und gleichzeitig signalisiert, Neuverhandlungen mit gleichlautenden Regelungen nur für den Standort in Bayern führen zu wollen. Die IG Metall hat den Arbeitgeber aufgefordert, Verhandlungen für beide Standorte zu führen und hat entsprechende Terminvorschläge gemacht.

Diese wurden von der Arbeitgeberseite abgelehnt. Grund genug für die Kolleginnen und Kollegen, mit einem Warnstreik am 25. März ihren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen. Zeitgleich fanden am Vormittag in Pfronten und Seebach Betriebsversammlungen und im unmittelbaren Anschluss die Aktionen vor den Werkstoren statt.

Die Botschaft war klar: Schnellstmögliche Aufnahme von Verhandlungen für beide Standorte für einen einheitlichen Tarifvertrag!

21. März | Tarifrunde Textilindustrie Ost

Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Mogelpackung !

Mit vier Kernforderungen hat die IG Metall die Arbeitgeber der ostdeutschen Textilindustrie zu Tarifverhandlungen aufgefordert: Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent, Erhöhung des Urlaubsgeldes, Verbesserung des Tarifvertrages zur Altersteilzeit und die Reduzierung der Wochenarbeitszeit mit Lohnausgleich.

Darauf haben die Arbeitgeber am 20. März mit einem sogenannten Angebot geantwortet. Dieses Angebot verdient nur schwerlich diese Benennung. Es ist eine Mogelpackung und bleibt deutlich hinter unseren Forderungen zurück.

Die Friedenspflicht endet in diesem Bereich am 30. April 2019.

12. März | Delegiertenversammlung in Eisenach

Gewerkschaftliche Kraft durch viele Mitglieder

In der Delegiertenversammlung am 12. März in Eisenach wurde intensiv über die Veränderungen in der industriellen Fertigung und deren Auswirkungen für die Region Westthüringen diskutiert. Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter, rief in Erinnerung, dass seit dem Jahr 2015 mehr als 1.500 Arbeitsplätze in der Automobilzulieferindustrie in Westthüringen weggefallen sind. Das führt zugleich dazu, dass die Anzahl der IG Metall-Mitglieder in den Betrieben der Region abgenommen hat. Diesen Trend müssen wir durch zwei Maßnahmen umkehren. Einmal sprechen wir in den bereits betreuten Betrieben die unorganisierten Beschäftigten intensiv an. Die Durchsetzung der Angleichung der Arbeitszeit und andere Tarifthemen können dafür Anlass sein. Parallel dazu setzen wir die Aktivitäten fort, neue Betriebe in die Tarifbindung zu führen. Dazu müssen wir in den Belegschaften durchsetzungsfähig sein.

In diesem Jahr findet vom 6. bis 12. Oktober der 24. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall in Nürnberg statt. Am 12. März wurden Heike Brell (Bild oben) und Dirk Borghardt (Bild unten) als Delegierte gewählt. Heike ist Betriebsratsvorsitzende der Thüringer Präzisionsfedern in Ruhla. Dirk ist Betriebsratsvorsitzender der Preh Car Connect in Dippach. Als dritter Kandidat stand Fritz Hofmann, Betriebsrat bei Opel Eisenach, zur Wahl.

Als stellvertretende Delegierte wurden Astrid Fettien von JD Norman Eisenach und Jens Sieder, Betriebsratsvorsitzender der Lear Corporation Eisenach, gewählt.

8. März | Internationaler Frauentag in Gotha

Einer von 365 Frauentagen im Jahr.

Der DGB Kreisverband Gotha lud am 8. März zu einer Feier in das Kulturhaus "Art der Stadt" in Gotha ein.

Nach der einleitenden Ansprache des DGB-Kreisvorsitzenden, Dietmar Kästner, las die Schauspielerin Katharina Vötter, begleitet am Klavier von Constantin von Thun, aus Liebesbriefen von Rosa Luxemburg. So wurde die Revolutionärin der Frauenbewegung einmal ganz anders vorgestellt.

7. März | Internationaler Frauentag in Eisenach

Einer von 365 Frauentagen im Jahr.

"Unser Jahr hat 365 Frauentage.", sagte Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, in seiner Ansprache. Aus Anlass des Internationalen Frauentages luden IG Metall und der DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis am Vorabend des 8. März zu einer Feier in das Nachbarschaftszentrum in der Eisenacher Goethestraße ein.

Nach der einleitenden Ansprache gab es erst ein Quiz mit dem DGB-Kreisvorsitzenden, Michael Lemm, und der IG metall-Frauenbeauftragten, Christel Mahr, zu Fragen aus der Frauenbewegung. Bei der anschließenden Tombola war jedes Los ein Gewinn.

Gezeigt wurde dann der Frauenrechtsfilm über den Aufstand der Suffragetten in London und Großbritannien. Die Veranstaltung war gut besucht. In gemütlicher Runde klang der Abend aus.

2. Februar | Gothaer Fahrzeugtechnik

Arbeitszeitverkürzung plus Lohnsteigerungen und Freistellung

GFT-Geschäftsführer, Thomas Gessert (links), und Thomas Steinhäuser für die IG Metall (rechts) unterschreiben das Tarifergebnis

In der dritten Tarifverhandlung am 24. Januar 2019 konnte ein Tarifergebnis unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die IG Metall-Mitglieder im Betrieb erreicht werden. In der Mitgliederversammlung am 2. Februar stimmten die Metallerinnen und Metaller einstimmig zu. 

Mit der Abrechnung für März 2019 erhalten alle Vollzeitbeschäftigten zusätzlich 300 Euro Einmalzahlung, Auszubildende 150 Euro. Ab Juni 2019 erhöhen sich die betrieblichen Entgelte um 2,0 Prozent. Um weitere 2,0 Prozent erhöhen sich die Entgelte ab Juni 2020. Die tarifvertraglich geschuldete Arbeitszeit von heute 40 Wochenstunden reduziert sich ab September 2019 auf 39 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich. In einer zweiten Stufe reduziert sich die Arbeitszeit auf 38 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich ab September 2020. Ab 2020 wird am 24. Dezember und am 31. Dezember jeweils ein halber Tag bezahlt frei gewährt. Die Laufzeit ist bis Ende 2020.

1. Januar | Arbeitnehmerüberlassung

Dreimal mehr Geld in 2019

Aus dem Tarifabschluss von November 2016 werden die Grundentgelte Ost in drei Stufen plus zwei Anpassungsstufen um 13,6 Prozent (Entgeltgruppe 1) erhöht. Von 8,50 Euro je Stunde Ende 2016 in der Entgeltgruppen 1 gilt ab Oktober 2019 ein Stundenentgelt von 9,66 Euro.

Jetzt erfolgt ab Januar 2019 eine Erhöhung der Stundenentgelte im Osten in den Entgeltgruppen 1 und 2 um 22 beziehungsweise 36 Cent. Ab 1. April werden die Tarifentgelte um 3,0 Prozent in West und um 3,5 Prozent in Ost erhöht. Ab Oktober 2019 werden die Stundenentgelte der Entgeltgruppen 1 und 2 in Ost und West um jeweils weitere 17 Cent erhöht.

 Parallel zu den Entgeltsteigerungen Ost und West wurde vereinbart, dass (spätestens) ab April 2021 die Tariftabellen West bundesweit einheitlich angewendet werden. Damit konnte eine lange Forderung der Gewerkschaften jetzt endlich tarifvertraglich normiert werden.

1. Januar | Steigerung des gesetzlichen Mindestlohns

9,19 Euro brutto je Stunde als Lohnuntergrenze

Am 1. Januar 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn um etwa 4 Prozent von 8,84 Euro auf 9,19 Euro brutto je Arbeitsstunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag im Oktober per Verordnung gefolgt.

In einer weiteren Stufe erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn ab 1. Januar 2020 um weitere 1,7 Prozent auf dann 9,35 Euro brutto je Arbeitsstunde. Diese Lohnuntergrenze gilt für alle Arten von Lohnbeschäftigung, damit auch beispielsweise für sogenannte Mini-Jobs und andere Beschäftigungsformen.

Aus Sicht der Gewerkschaften bleibt der gesetzliche Mindestlohn zu niedrig, weil er keinesfalls armutsfest ist. Das gilt weder für die heutigen Empfänger des gesetzlichen Mindestlohnes noch für deren zu erwartende Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

5. Dezember | Internationaler Tag des Ehrenamtes

IG Metall sprach mit Ralf Helbig

Ralf Helbig

Am 5. Dezember 2018 findet der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Mit diesem Gedenk- und Aktionstag wird ehrenamtliches Engagement anerkannt und gefördert. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und fand 1986 erstmals international statt.

Auch viele Metallerinnen und Metaller engagieren sich ehrenamtlich, beispielsweise in der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, als ehrenamtliche Richter/innen oder in den Wirtschaftskammern. Wir danken allen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement.

Ralf Helbig ist Betriebsratsvorsitzender der Robert Bosch Fahrzeugelektrik in Eisenach und Mitglied im Verwaltungsrat der Bosch Betriebskrankenkasse (BKK) im Ehrenamt. Aus Anlass des Internationalen Tages des Ehrenamtes sprachen wir mit ihm über seine ehrenamtliche Tätigkeit.

29. November | MITEC Automotive AG Eisenach

Arbeitgeber stellte Antrag an das Insolvenzgericht

Am 28. November 2018 bestellte das Insolvenzgericht Meiningen einen vorläufigen Sachwalter für die MITEC Automotive AG in Eisenach. Beauftragt wurde Rechtsanwalt Axel Bierbach. Betroffen sind etwa 640 Beschäftigte in Eisenach.

In Betriebsversammlungen wurden die Beschäftigten heute über die neue Situation informiert und der vorläufige Sachwalter stellte sich vor. Es geht jetzt vor allem um den Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Neuausrichtung des Betriebes.

21. November | Landesausschuss für Berufsbildung in Thüringen

Bevollmächtigter zum alternierenden Vorsitzenden gewählt

Thomas Steinhäuser

Der Landesausschuss für Berufsbildung berät die Landesregierung in Aus- und Weiterbildungsfragen nach Berufsbildungsgesetz. Ihm gehören Vertreter/innen der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber sowie der obersten Landesbehörden an. Geleitet wird der Landesausschuss von zwei alternierenden Vorsitzenden, jeweils von der Bank der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, die sich im jährlichen Wechsel im Vorsitz folgen.

Für die Arbeitnehmerbank wählte der Landesausschuss für Berufsbildung in Thüringen heute Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg, zum alternierenden Vorsitzenden. Alternierende Vorsitzende für die Arbeitgeberbank ist Manuela Glühmann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Südthüringen.

20. November | Deckel Maho Seebach

Tarifbindung angestrebt - gute Beteiligung am Warnstreik

Deckel Maho ist ein Maschinenbau-Betrieb in Seebach im Wartburgkreis mit etwa 700 Beschäftigten. In den laufenden Tarifverhandlungen zum Abschluss eines erstmaligen Haustarifvertrages blockiert der Arbeitgeber massiv. Deswegen rief die IG Metall am 20. November zum ersten Warnstreik vor dem Betrieb auf.

Insbesondere für die Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 38 Stunden, für eine Begrenzung von Überstunden und für die Angleichung der Tarifentgelte folgten viele Beschäftigte trotz widriger Wetterbedingungen dem Aufruf der IG Metall zur Arbeitsniederlegung. Unterstützt wurden die Beschäftigten in Seebach von Gewerkschafter/innen aus den tarifgebundenen Schwesterwerken im bayerischen Pfronten und westfälischen Bielefeld.

15. November | Frankfurt am Main

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Vor 100 Jahren wurde das aktive und passive Wahlrecht für Frauen in Deutschland erstmals eingeführt. Dazu fand in Frankfurt am Main eine Festveranstaltung am 15. November statt. Einleitend beleuchtete Dr. Elke Schüller, Sozialwissenschaftlerin aus Frankfurt am Main, die historischen Ereignisse in Deutschland und der Welt. Dann konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im World Cafe selbst diskutieren und aktiv werden.

In der abschließenden Podiumsdiskussion mit der 2. Vorsitzenden der IG Metall, Christiane Benner, zwei Kolleginnen aus Nordhessen und dem Bevollmächtigten aus Südthüringen, Thomas Steinhäuser, wurden erreichte Erfolge und zugleich weitere Herausforderungen bei der Gleichstellung der Geschlechter in Betrieb und Gesellschaft diskutiert.

9.-11. November | 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Frauenpower der IG Metall in Thüringen

Vom 9. bis 11. November trafen sich IG Metall-Frauen aus allen sechs Geschäftsstellen der IG Metall Thüringens in Tabarz zum Erfahrungsaustausch. Bereits seit 2009 findet einmal jährlich ein solches Treffen statt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto: 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Es ist beeindruckend, wenn die Frauen aus ihrer Gewerkschaftsarbeit in den Regionen berichten. Mit viel Engagement und Verbindlichkeit werden Themen angepackt und umgesetzt. Vielen Dank unseren tollen Frauen!

Im kommenden Frühjahr findet die nächste Bundesfrauenkonferenz der IG Metall in Mannheim statt. Das Treffen wurde auch genutzt, um sich inhaltlich auf die anstehende Konferenz vorzubereiten.

2./3. November | Goetheschule Eisenach

Antifaschistischer & antirassistischer Ratschlag Thüringen

Der Ratschlag repräsentiert und vernetzt die ganze Breite des Antifaschismus in Thüringen von breiten, pluraleren Bürgerbündnissen, Gewerkschaften, Parteien bis zu Antifa-Gruppen. Es ist ein etablierter Ort des Austausches, der Vernetzung und des Diskurses. Die IG Metall unterstützt den Ratschlag.

Am Freitag, 2. November, fand ein Mahngang beginnend ab Markt durch Eisenach statt. Anschließend gab es erste thematische Angebote in der Goetheschule in Eisenach.

Am Samstag, 3. November, trafen sich dann die Teilnehmenden zu Plenums- und Workshopphasen. Im intensiven Austausch wurden viele aktuelle Themen teils kontrovers aber stets respektvoll diskutiert. Mit dabei waren auch Metallerinnen und Metaller.

Weitergehende Informationen unter ratschlag-thueringen.de

22.-24. Oktober | Bonjour im Zentrum Europas.

AGA-Arbeitskreis zu Gast in Strasbourg

Im Rahmen einer Bürgerreise beteiligten sich auch Kolleginnen und Kollegen des Arbeitskreises für außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit AGA der IG Metall Eisenach an einer Fahrt nach Strasbourg.

In den drei Tagen der Veranstaltung trafen sie mit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Gabi Zimmer (Die Linke), zu einem Gespräch zusammen. Anschließend besichtigten sie das Europäische Parlament. Besonders gut gefiel den Kolleginnen und Kollegen aber auch der Rundgang durch die sehenswerte Stadt Strasbourg.

19. Oktober | Erweiterte OV-Klausur in Jena

Stärker aus uns heraus.

Die Ortsvorstände der IG Metall Eisenach und Suhl-Sonneberg führten ihre diesjährige Jahresklausur vom 16. bis 18. Oktober in Jena durch. Vom 18. zum 19. Oktober wurde die Tagung als erweiterte Klausur mit Betriebsratsvorsitzenden aus zahlreichen Betrieben unserer Region fortgesetzt.

Gute Erfolge können wir beim Ausbau betrieblicher Mitbestimmung und Tarifbindung aufweisen. Viel ist aber hier auch noch zu tun. Das gehen wir gemeinsam, gestärkt und entschlossen an. Das ist gut für die Region und die Sicherung sowie Gewinnung von Fachkräften. Dabei stehen neben der Entgelthöhe oder der Arbeitszeit auch Fragen wie Digitalisierung und Transformation im Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Auch hier gilt, dass der Einfluss der IG Metall durch viele Mitglieder im Betrieb zunimmt.

21.-23. September | Jugend-Seminar in Oberhof

JAV-Wahlen 2018 - Was kommt da auf mich zu?

Auszubildende und junge Beschäftigte aus ganz Thüringen waren im Vorfeld der Wahlen der Jugend- und Auszubildendenvertretungen JAV im Herbst diesen Jahres eingeladen, sich damit intensiv auseinander zu setzen. In Betrieben mit fünf oder mehr Azubis finden solche Wahlen alle zwei Jahre im Oktober und November statt.

Wie findet eine solche Wahl statt? Kann ich daran teilnehmen? Wie kann ich kandidieren? Welche Aufgaben kommen auf mich zu? Solche uns viele weitere Fragen wurden intensiv bearbeitet und diskutiert.

17. September | Gemeinsame Erklärung von IG Metall und VMET e.V. Thüringen

Gegen Rassismus und Gewalt, für Menschenwürde und Solidarität in Betrieben und Gesellschaft

Arbeitgeber und Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen rassistische Hetze und rechtsextreme Gewalt aus. Sie setzen sich für Solidarität und Menschlichkeit in Betrieben und Gesellschaft ein.

Die gemeinsame Erklärung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen VMET e.V. und der IG Metall im Bezirk Mitte kann hier im kompletten Wortlaut eingesehen werden:

15. September | Wandertag der IG Metall

Ich wand're ja so gerne ...

Auf Schuster's Rappen führte uns der inzwischen traditionelle Familienwandertag der IG Metall am 15. September durch den Schlosspark von Schloss Altenstein in Bad Liebenstein. Etwa 40 Kolleginnen und Kollegen von jung bis junggeblieben waren der Einladung gefolgt. Eine kleinere Wanderrunde nutzten einige Leute. Die Hauptroute über etwa sechs Kilometer führte vom Schloss zum Wasserfall, zum Sportplatz, zum Morgentor-Plateau und zum chinesischen Teehäuschen. Anschließend bestand die Möglichkeit zur Einkehr und Stärkung.

Viele freuen sich bereits auf den nächsten Familienwandertag im kommenden September.

2. September | Erfurt - Eisenach - Weimar

Besuch aus Brasilien in Thüringen

Auf Einladung des Vereins aprender juntos e.V. halten sich auch mit Unterstützung der IG Metall, der Otto-Brenner-Stiftung und des Fond Neue Länder sechs Gäste aus Brasilien in Deutschland auf, um unsere Arbeits- und Lebensrealität kennen zu lernen. Drei der Gäste sind von den brasilianischen Metallgewerkschaften der CNM/CUT. Und drei Frauen sind von der brasilianischen Landlosenbewegung MST.

Während der gut zwei Wochen des Aufenthaltes sind Frankfurt, Salzgitter, Thüringen, Halle, Leipzig und Berlin Stationen. Inhaltlich besteht neben Betriebsbesuchen die Chance, in politische, geschichtliche oder gewerkschaftliche Themen Deutschlands und Europas Einblick zu nehmen.

25. August | Traditionelles Sommerfest

Spaß und Spannung auf dem Hof der IG Metall

Das bereits traditionelle Sommerfest fand am 25. August auf dem Hof der IG Metall Eisenach statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren unserer Einladung bei anfangs feuchtem, jedoch später gutem Wetter gefolgt. Für Essen und Trinken war gesorgt. Zusätzlich hatten verschiedene Kolleginnen und Kollegen Kuchen gebacken.

Wir luden auch wieder dazu ein, Lose für unsere Tombola zu ziehen. Dabei kamen insgesamt 451 Euro Spende für das Kinderhospiz Tambach-Dietharz zusammen. An das Kinderhospiz wurden 350 Euro Spende vom Sommerfest 2017 plus betriebliche Spenden aktiver Metaller von der MBG Gerstungen sowie der EDAG Eisenach in Höhe von weiteren 105 Euro beziehungsweise 135 Euro überreicht.

8. August | Erneutes Angebot für nicht beschäftigte Mitglieder

Arbeitslosenfrühstück der IG Metall

Am 8. August fand das bereits zweite Erwerbslosenfrühstück für Mitglieder der IG Metall Eisenach statt. Unserer Einladung waren mehrere Mitglieder gefolgt. In der IG Metall Eisenach informierten wir unsere Mitglieder über gesetzliche Veränderungen rund um die Arbeitslosigkeit. Zudem bestand Gelegenheit, mitgebrachte Fragen ausführlich zu beantworten. Henry Herold, Ansprechpartner für Sozialfragen, und Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter, nahmen an der Diskussion teil.

1. August | Neues Ausbildungsjahr

Jugendliche suchen sich Ausbildungsbetrieb aus

Das Berufsausbildungsjahr beginnt in Thüringen zum August eines Jahres. Der individuelle Ausbildungsbeginn kann davon abweichen und wird sich zumeist an den Schulferien orientieren. Teilweise konnten Betriebe nicht alle geplanten Ausbildungsplätze besetzen. Das folgt einerseits aus der zu geringen Zahl von Schulabgängern, die sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden. Aber es liegt vielfach auch am konkreten Angebot des Ausbildungsbetriebes. Rechnerisch stehen in Thüringen in diesem Jahr pro Bewerbung 1,23 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Regional gibt es in Thüringen durchaus Unterschiede.

Kümmerliche Ausbildungsvergütungen, zweifelhafte Ausbildungsqualität und völlige Unklarheit über Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung sprechen niemanden an. In Betrieben hingegen, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie angewendet wird, erhalten Auszubildende, die Mitglied der IG Metall sind, im ersten Ausbildungsjahr 1.007 Euro brutto im Monat. Zudem sind 30 Arbeitstage Urlaub, also 6 Wochen pro Jahr, und beispielsweise auch zusätzliches Urlaubsgeld und Sonderzahlung geregelt. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tarifvertraglich gesichert. Damit wissen die Jugendlichen schon heute, wie es im Sommer 2021 oder im Februar 2022 weiter gehen wird. Das spricht Jugendliche an. Und so können Ausbildungsstellen auch besetzt werden.

30. Juni | Jubilarehrung in Eisenach

281 langjährige Jubilare geehrt

Wenn Kolleginnen und Kollegen lange Jahre Mitglied der IG Metall sind, ehren wir diese Jubilare besonders. In diesem Jahr konnten wir insgesamt 321 Jubilaren für langjährige Mitgliedschaft danken und sie beglückwünschen.

Insgesamt ehrten wir 13.970 Jahre Mitgliedschaft. Davon sind 109 Mitglieder seit 40 Jahren Mitglied der Gewerkschaft, 91 Kolleginnen und Kollegen blicken auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück, 61 Mitglieder sind bereits seit 60 Jahren Gewerkschaftsmitglied und 20 Mitglieder erreichen in diesem Jahr 70 Jahre Mitgliedschaft. Hilmar Wolf, einer von ihnen, nahm an der Festveranstaltung teil.

In der Festansprache blickten Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, und Thomas Steinhäuser, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach, zunächst auf lange Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück. Zugleich informierten sie die Jubilare über aktuelle Themen der betrieblichen und gesellschaftspolitischen Gewerkschaftsarbeit. Danach bestand die Möglichkeit, individuell das Museum Automobile Welt zu besuchen.

14. März | Gewerkschaftlicher Rechtsschutz ist sehr effektiv.

442.629,24 Euro im Jahr 2017 für unsere Mitglieder erstritten.

Mitglieder der IG Metall werden im Arbeits- und Sozialrecht beraten und wenn erforderlich, auch außergerichtlich und gerichtlich vertreten. Dazu zählen Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber ebenso wie Streitigkeiten mit Agentur für Arbeit, Jobcenter, Berufsgenossenschaft, Integrationsamt, Renten-, Kranken- oder Pflegeversicherung.

Im Jahr 2017 genehmigte die IG Metall Eisenach in 385 Fällen Rechtsschutz für ihre Mitglieder. Davon wurden 359 Arbeitsrechtsfälle und 26 Sozialrechtsfälle neu aufgenommen. Es wurden im Jahr 2017 insgesamt 444 Streitfälle abgeschlossen, davon 410 Verfahren im Arbeitsrecht und 34 Verfahren im Sozialrecht. Für die Mitglieder der IG Metall Eisenach wurden im Jahr 2017 insgesamt 442.629,24 Euro erstritten, davon 375.027,32 Euro im Arbeitsrecht und 67.601,92 Euro im Sozialrecht.

5. Dezember | Bevollmächtigter spendet Sitzungsgelder

3 000 Euro private Spende übergeben

Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Eisenach, Thomas Steinhäuser, war bis Mitte 2017 als alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und zugleich Mitglied der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung tätig. Für diese ehrenamtlichen Funktionen erhielt er in diesem Jahr insgesamt 2 643 Euro Aufwandsentschädigungen.

Seit Übernahme der ehrenamtlichen Funktionen behält Steinhäuser diese Summe nicht für sich, sondern spendet einmal im Jahr das Geld an Vereine oder Akteure der Kinder- oder Jugendarbeit in unserer Region. In diesem Jahr spendete Steinhäuser an die Initiative "Gib niemals auf!" in Bad Salzungen. Die Übergabe der Spende erfolgte am 5. Dezember in der Förderschule "Paul Geheeb". Zwar sind die 2 643 Euro noch zu versteuern, doch hat Steinhäuser den Spendenbetrag auf glatte 3 000 Euro aufgerundet.

27. März | São Paulo - Brasilien

Bevollmächtigter traf Ex-Staatspräsident Lula

Im Rahmen einer Studienreise traf der IG Metall-Bevollmächtigte, Thomas Steinhäuser, den Metallgewerkschafter, Politiker und Staatspräsidenten Brasiliens 2003 bis 2010, Luiz Inácio Lula da Silva, in São Paulo.

Lula war einst selbst Vorsitzender einer Metallgewerkschaft in Brasilien. Vermutlich wird er für die Arbeiterpartei PT (Partido dos Trabalhadores) erneut als Spitzenkandidat für die Wahlen im kommenden Jahr aufgestellt.

Im über zweistündigen Gespräch tauschten sie sich über internationale Solidarität, politische und gewerkschaftliche Arbeit in beiden Ländern sowie die anstehenden Bundestagswahlen 2017 in der Bundesrepublik und die Präsidentschaftswahlen 2018 in Brasilien aus.

7. Juni 2016: konstituierende Delegiertenversammlung

Neues "Parlament" der IG Metall Eisenach nahm Arbeit auf

Alle vier Jahre führt die IG Metall bundesweit Organisationswahlen durch. Anfang 2016 werden die Wahlfunktionen innerhalb der IG Metall neu bestätigt oder besetzt. In Westthüringen fanden im Januar und Februar 2016 zahlreiche Versammlungen zur Wahl der Delegierten für die Delegiertenversammlung statt. Die Delegiertenversammlung ist das „Parlament“ der IG Metall vor Ort. Viermal pro Jahr tritt das höchste beschlussfassende Gremium der IG Metall Eisenach zusammen. Insgesamt entscheiden 65 Delegierten über die strategische, inhaltliche und operative Vorgehensweise der IG Metall Eisenach.

In der konstituierenden Delegiertenversammlung am 7. Juni 2016 fand in Wutha-Farnroda der Abschluss der Wahlhandlungen für die Wahlperiode 2016 bis 2019 statt. Es wurden die Bevollmächtigten als Geschäftsführer der IG Metall Eisenach sowie der Ortsvorstand gewählt:

Im Amt bestätigt wurden Uwe Laubach als 1. Bevollmächtigter und Kassierer sowie Thomas Steinhäuser als 2. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach.  

Weiter wurden 13 Beisitzer/innen in den Ortsvorstand der IG Metall Eisenach gewählt. Ihm gehören nun an (Foto v.l.n.r.): Thomas Steinhäuser, Martina Pracht (Opel), Steffen Zucker (GFT), Uwe Laubach, Andreas Starkoff (Mitec), Jens Sieder (Lear), Astrid Fettien (Rege), Sebastian Habedank (Benteler), Manfred Hornaff (ZF Gotha), Uwe Eichelbaum (EJOT Tambach-Dietharz), Christianne Napierski(Trucklite), Ralf Helbig (Bosch), Bernd Lösche (Opel), Olaf Kämpfer (Schmitz Cargobull). Zudem gehört Christine Herrmann zum Ortsvorstand (nicht im Bild).

Verlinkungen zum zentralen Internetangebot

www.igmetall.de